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Hüffelsheim willl gegen Hochkaräter auf Augenhöhe agieren

SG Hüffelsheim möchte in Herxheim kleine Negativserie beenden

von Jochen Werner · 08.11.2025, 11:17 Uhr · 0 Leser
Von seiner Mannschaft überzeugt: SG-Cheftrainer André Weingärtner.	Archivfoto: J. Werner
Von seiner Mannschaft überzeugt: SG-Cheftrainer André Weingärtner. Archivfoto: J. Werner

Hüffelsheim. Mit zuletzt nur einem Zähler aus drei Partien gegen Spitzenteams der Verbandsliga hat Aufsteiger SG Hüffelsheim das bestätigt, was die Verantwortlichen im Verein von Beginn an wussten: Diese Saison ist für die junge, zu einem großen Teil unerfahrene Truppe vor allem zum Lernen da. Am Samstag (Anpfiff 16 Uhr) geht es für die die Mannschaft vom Palmenstein zum Ende der Hinrunde nun zum Oberliga-Absteiger Viktoria Herxheim.

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Ruhige Position lässt Platz für Weiterentwicklung

23 Punkte hat das Team von André Weingärtner bislang auf die Habenseite geholt und hat sich damit die vor Saisonbeginn gewünschte Position erspielt. Als momentaner und unangefochtener Tabellensechster kann das Augenmerk auf die Weiterentwicklung gelegt werden, sowohl die des Einzelnen als auch die der Mannschaft. Und das komplett sorgenfrei. "Kleine Niederlagen gehören im Fußball dazu, um sich zu erinnern, sagt der 48-jährige Lehrer. Alles sei kein Problem. Vor allem, weil etwa im Gegensatz zum TB Jahn Zeiskam, dem Gegner der Vorwoche, kaum ein Akteur der SG eine NLZ-Vergangenheit hat. "Unsere Jungs sind aber allesamt offen für Kritik und lernbereit", so Weingärtner, der von der Truppe überzeugt ist.

Nach der Negativserie soll etwas Zählbares her

Mit Herxheim wartet nun ein absoluter Hochkaräter auf die Hüffelsheimer. Eine Mannschaft, die nach schwachem Saisonstart etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück liegt. "Wir wollen aber auf Augenhöhe sein." Weingärtner gibt die Losung aus, die da lautet, die kleine Negativserie aus den Partien gegen Waldalgesheim (2:2), in Kandel (2:4) und gegen Zeiskam (1:4) zu beenden und am besten einen Dreier zu holen. Anders als in den jüngsten Begegnungen. "Da haben wir gemerkt, dass uns noch etwas fehlt", sagt er.

Ergebnisse waren keine Ausrutscher

Das sei aber durchaus verständlich, denn die meisten in seiner Truppe haben vor dem vergangenen August noch nie Verbandsligaluft schnuppern dürfen. Außerdem seien alle Begegnungen für sich erklärbar, die jeweiligen Ergebnisse hätten nachvollziehbare Gründe. Was nichts daran ändert, dass es jetzt wieder an der Zeit für ein Erfolgserlebnis ist. Wichtig sei die Einstellung: Alles geben, die Vorgaben möglichst zu hundert Prozent umsetzen. "Die Mannschaft ist ohne Ausnahme absolut intakt und die Auftritte sind insgesamt wirklich gut."

Sorgenkind Nico Najda

Die Reise in die Südpfalz tritt die SG mit dem Kader der letzten Wochen an. Sommer-Neuzugang Nico Najda fehlt mit seiner Schambeinentzündung weiterhin. "Er ist unser größtes Sorgenkind", gibt André Weingärtner zu, weiß aber auch um die kleinen, wichtigen Schritte des 25-jährigen Verteidigers, die am Ende zu einer "guten Lösung" führen werden.

„Dixie“ Dörner hört als Reserve-Trainer auf

Mit Ende des Fußballjahres 2025 gehen die SG Hüffelsheim und Marco „Dixie“ Dörner als Verantwortlicher für die zweite Mannschaft getrennte Wege. "Es hat menschlich super gepasst, aber wir hatten unterschiedliche Auffassungen, was die sportliche Ausrichtung betrifft", begründet Simon Engelbert als Sportlicher Leiter des Vereins die einvernehmliche Trennung. Dörner hatte die zweite Mannschaft im vergangenen Winter übernommen und war mit ihr in die A-Klasse aufgestiegen. Hier belegt die Zweite der SG aktuell Platz sechs. "Wir stehen super da", sagt Engelbert und kündigt an, in der Nachfolge nach dem letzten Spiel des Kalenderjahres eine „Hüffelsheimer Lösung“ zu präsentieren.