
Nach drei sieglosen Spielen strebt der SV Hohenlinden gegen den formstarken TSV Grafing eine Wende an und setzt auf Geschlossenheit.
Hohenlinden – Gegensätzliche Trends zeigen sich momentan bei den beiden Derby-Kontrahenten, die an diesem Sonntagmittag ab 13 Uhr am Hohenlindener Postanger aufeinandertreffen. Während die Gäste-Formkurve des TSV Grafing nach oben zeigt, warten die Herliner nun seit drei Spielen auf einen Sieg, mitsamt deswegen verlorener Tabellenführung in der Kreisklasse 6 (München).
In Hohenlinden gilt es, Leichtsinnsfehler zu vermeiden. Die werden sonst gnadenlos bestraft.
Grafings Trainer Stefan Holzmann
Deshalb hofft SVH-Spielertrainer Sebastian Ittlinger nun wieder auf mehr Geschlossenheit. „Das ist ein Schlüssel zum Erfolg, dass man als Mannschaft agiert.“ In den letzten Partien sei dies phasenweise etwas abhandengekommen. „Und gegen Grafing brauchen wir schon eine Teamleistung, um dagegenhalten zu können.“
Der TSV Grafing ist laut Trainer Stefan Holzmann auf alle Fälle „top motiviert für das Spitzenspiel“. Im Gegensatz zur Vorwoche stehen auch wieder alle Stammspieler zur Verfügung, das Trainingsfeld in der Bärenstadt bevölkerten 22 Akteure in dieser Woche. Sehr zur Freude von Holzmann und Spielertrainer Georg Münch: „Wir wollen auch unsere Serie fortsetzen, wir sind jetzt fünf Spiele in Folge ohne Niederlage.“
Der Erfolg der letzten Wochen beruht auch auf einer stark verbesserte Defensivarbeit beim TSV. „Wir haben am Anfang relativ viele Gegentore bekommen. Jetzt haben wir den Schnitt auf ein Tor reduziert, letzte Woche haben wir sogar zu Null gespielt“, freut sich Holzmann über den Vollzug der ehernen Regel von Huub Stevens. „Und in Hohenlinden gilt es, Leichtsinnsfehler zu vermeiden. Die werden sonst gnadenlos bestraft.“