
Der SV Hofkirchen ist ein Klub, der wie Phönix aus der Asche innerhalb weniger Jahre den Sprung von der A-Klasse in die Bezirksliga schaffte. In der vierthöchsten Amateurklasse wurden den Schwarz-Blauen aber die Grenzen aufgezeigt und nach nur einem Jahr geht es für den Verein aus dem Landkreis Passau wieder eine Etage nach unten. Nach dem Abstieg stellt sich der SVH personell nahezu komplett neu auf und fährt einen radikalen Kurswechsel. Den Weg nach oben schaffte Hofkirchen nämlich überwiegend mit ausländischen Spielern, denen meist berufliche Perspektiven geboten wurden. Bereits in den vergangenen Wechselperioden bekam der Kader aber ein etwas anderes Gesicht, das nun noch regionaler und vor allem jünger werden soll.
"Wir waren uns intern schon länger einig, dass wir uns anders aufstellen wollen. Dass wir nun eine Reihe richtig guter Talente für uns gewinnen konnten, freut uns sehr. Hinzu kommen mit Maxi Kasberger und Adrian Bredl alte Bekannte, die bereits in der Vergangenheit für uns gespielt haben", informiert Hofkirchens sportlicher Leiter Maximilian Penzenstadler, der gemeinsam mit Michael Weber für die Kaderplanung verantwortlich ist. Neu sind die Rückkehrer Maximilian Kasberger (ASCK Simbach) und Adrian Bredl (FC Windorf) sowie Lukas Matheis (SV Schalding-Heining U19), Lukas Zitzelsberger (TSV Natternberg), Leon Halser (SpVgg Osterhofen) und Marcel Hödl (1. FC Passau U19). Verantwortliche Trainer sind weiterhin Peter Gallmaier, Alexander Fürst sowie Stefan Hies, der für die Torhüter verantwortlich ist.