
Darmstadt. Mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause gehen. Das haben sich RW Darmstadt und die SG Langstadt/Babenhausen für den letzten Spieltag des Jahres in der Verbandsliga zum Ziel gesetzt.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.
Der FCA Darmstadt ist unterdessen bereits in der Winterpause. In Absprache mit Gegner SV Unter-Flockenbach und dem Klassenleiter wurde die für diesen Samstag geplante Partie wegen der schwierigen Platzverhältnisse in Arheilgen abgesagt – das Spiel soll im Februar nachgeholt werden. „Darauf haben wir uns mit Unter-Flockenbach geeinigt. Wir sind damit in der Winterpause“, sagte FCA-Trainer Luca Bergemann. Denn auch die für Donnerstag angesetzte Viertelfinal-Begegnung im Kreispokal der Arheilger beim A-Ligisten TSG Wixhausen wurde verlegt. Neuer Termin ist der 5. März 2026.
Auch wenn keine Spiele mehr anstehen, heißt es nicht, dass es beim FCA ruhige Wochen in der Pause geben wird. Vielmehr soll geklärt werden, wie es weitergeht – etwa, ob das Team des Schlusslichts (bisher nur fünf Punkte) verstärkt wird, um im Kampf um den Klassenerhalt angreifen zu können. „Spätestens im Januar wird es Gespräche über die Zukunft geben, was beim FCA künftig passieren soll und wird“, erklärte Bergemann.
Die 2:3-Niederlage zuletzt gegen Bornheim hatte den Darmstädtern zugesetzt. „Es ist schon ein ziemliches Brett, das zu verarbeiten“, sagt Trainer Dominik Lohrer. Das Selbstvertrauen scheint gelitten zu haben in den vergangenen Wochen beim Team aus der Heimstättensiedlung, das über Wochen Tabellenführer war – auch dank eines 6:0-Erfolges im Hinspiel. Doch die Dominanz ist weg. „Es ist schwer zu greifen. Zum Beispiel fallen die Gegentore viel zu leicht“, so Lohrer weiter: „Es ist schon extrem und wäre echt schade.“ Er meint damit die Tabelle, in der die Darmstädter - bei für sie unglücklichem Verlauf der Spiele - ins Mittelfeld zurückfallen können. Schließlich sind sie selbst beim aktuellen Spitzenreiter gefordert.
Trotz alledem wollen die Darmstädter den ersten Saisonabschnitt positiv abschließen. „Dafür müssen wir die richtige Mentalität zeigen“, fordert Lohrer. Ein Sieg in Frankfurt wäre zudem der beste Weg, die Niederlage gegen Bornheim zu verarbeiten.
Der Respekt vor dem Gegner bei den Langstädtern ist groß. Schließlich wartet da der Tabellenvierte. Die Gäste dagegen sind Vorletzter, sind mindestens elf Punkte (je nach Konstellation sogar noch mehr) vom Relegationsrang entfernt. Und sie haben zuletzt vier Niederlagen in Serie eingesteckt. Aber zumindest das 0:1 gegen Ober-Roden am vergangenen Sonntag machte ein wenig Mut.
„Da war eine Steigerung zu sehen. Die Niederlage war unglücklich“, sagt Toni Coppolecchia. Für den Langstädter Sportdirektor hätte sein Team einen Zähler verdient gehabt. Im letzten Ligaspiel des Jahres will der Aufsteiger jedenfalls nicht leer ausgehen, auch wenn es die Aufgabe in sich hat. „Aber wir warten schon seit Wochen auf ein Erfolgserlebnis. Warum nicht in Bornheim. Es wäre sehr wichtig, mit einem positiven Ergebnis in die Pause zu gehen“, sagt Coppolecchia. Denn im zweiten Saisonabschnitt wollen die Langstädter angreifen, aufgegeben haben sie noch lange nicht. So soll das Team in der Winterpause qualitativ und in der Breite verstärkt werden. Das soll neue Hoffnung bringen – wie auch ein gutes Resultat in Bornheim.