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Pokal

"Hochnotpeinlich": Kritik am Pokalfinale - BFV kündigt Aufarbeitung an

Organisation harsch kritisiert

von ser · 28.05.2026, 12:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sebastian Räppold

Das Berliner Pokalfinale vom vergangenen Samstag steht in der Kritik. Der Verband hat eine Stellungnahme veröffentlicht und eine umfassende Aufarbeitung angekündigt.

Schon vor dem Spiel gegen den BFC Dynamo hatte Torsten Mattuschka, Teil der sportlichen Leitung der VSG Altglienicke, in der Live-Übertragung des RBB harsche Kritik geäußert. Grund dafür war der Zustand des Rasens. "Tusche": „Das ist eine Vollkatastrophe. "Tag der Amateure" trifft für die Stadt Berlin zu. Der Görlitzer Park ist besser. Wir präsentieren die Stadt Berlin im Pokalfinale und dann spielst du auf so einem Acker. Das ist so bodenlos."

Im Anschluss an das Spiel, das Altglienicke in Unterzahl nach 120 Minuten gewann, legte Johannes Manske, Teil der Geschäftsleitung Strategie des Vereins, in der BILD-Zeitung nach. Neben der Kritik im Rasen benannte Manske auch Probleme im Catering-Bereich. Demnach wurde trotz bekannter Mängel aus den Vorjahren nicht nachgesteuert. Wieder kam es zu langen Wartezeiten für Getränke und Essen. Und das bei hochsommerlichen Temperaturen.

In den sozialen Netzwerken berichteten Zuschauer ebenfalls über diese Probleme. Auf Facebook schrieb ein User: „Das war für den Verband eine hochnotpeinliche Veranstaltung." Werbebanden direkt am Spielfeldrand beschwerten wohl die Sicht, der Stadionsprecher war nicht zu verstehen. Für zwei Wasser habe er 40 Minuten angestanden, ehe der Versuch abgebrochen wurde. Im Stadionumfeld seien zahlreiche dehydrierte Zuschauer zu sehen gewesen.

Der Berliner Fußballverband veröffentlichte eine erste Stellungnahme und schrieb: „Wir nehmen diese Rückmeldungen ernst. Ein Pokalfinale ist die größte Bühne des Berliner Amateurfußballs. Unser Anspruch ist es, Vereinen, Fans, Partnern und allen Beteiligten einen Rahmen zu bieten, der diesem Anlass gerecht wird. Das ist uns in einzelnen Bereichen nicht in dem Maß gelungen, wie wir es selbst erwarten. Auch deshalb sehen wir als Veranstalter die Verantwortung, die Geschehnisse umfassend aufzuarbeiten."