
SC Rhenania Hochdahl – MSV Düsseldorf 2:4 (1:0). Eine Stunde lang waren die Hochdahler nicht nur ein ebenbürtiger Gegner. Nein, der Aufsteiger hätte aufgrund der vier, fünf klaren Tormöglichkeiten sogar deutlicher vorne liegen können. Am Ende reichte es indes noch nicht einmal zu einer Punkteteilung, obwohl Oliver Krizanovic die Flanke von Kapitän „Bakka“ Barkammich in der 45. Minute zur verdienten Pausenführung genutzt hatte.
Gut, der MSV zählt zum Kreis der Aufstiegskandidaten, der aber hatte in der ersten Hälfte eine Menge Glück, dass der Rückstand keine größeren Ausmaße annahm. Torschütze Krizanovic (2), David Szewczyk und auch Ardian Duraku scheiterten an Torhüter Shunsuke Takahashi. Dessen Foul an der Strafraumgrenze an Barkammich wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet. „Das hätte durchaus die rote Karte geben können. Der Schiri lag auch bei anderen Entscheidungen gegen uns daneben. Unabhängig davon machte unsere Mannschaft ein richtig gutes Spiel. Bis auf eine brenzlige Situation ließen wir vor der Pause defensiv nichts zu, schalteten zügig auf Offensive um. Einmal mehr fehlte uns aber die letzte Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor“, sagte Trainer Peter Burek.
Nach dem Seitenwechsel agierte der SCR zunächst weiter mutig. Den Schuss von Krizanovic lenkte der gute MSV-Keeper gerade noch zur Ecke (52.). Sechs Minuten darauf kamen die Hochdahler nicht schnell genug in die Rückwärtsbewegung: Den Konter schloss Shohei Yamashita mit dem Ausgleich ab. In der Folge warfen die Düsseldorfer ihre ganze Cleverness in die Waagschale. Die Rhenanen versuchten gegenzuhalten, wussten aber gegen die weiteren Gegentreffer von Anas El Morabiti (65./68.) und Ex-Bundesligaspieler Sinan Kurt (74.) kein Gegenmittel. Krizanovic (80.) legte noch Sohib Khamroev das 2:4 auf. Wenig später war Feierabend – und der Aufsteiger wartet weiter auf den ersten Sieg.