2026-04-20T12:45:22.080Z

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Hochdahl unterliegt TSV Eller trotz starker zweiter Hälfte

Der Vorletzte dominiert die zweite Halbzeit gegen den Tabellendritten, verpasst aber per Elfmeter den Ausgleich. In der letzten Minute machen die Gäste alles klar.

von RP/ Elmar Rump · Heute, 15:00 Uhr · 0 Leser
Hochdahl zeigte eine ordentliche Vorstellung.
Hochdahl zeigte eine ordentliche Vorstellung. – Foto: Dieter Meßy

SC Rhenania Hochdahl – TSV Eller 04 0:2 (0:1). Viel fehlte nicht und der Vorletzte der Bezirksliga, Gruppe 1, hätte den Tabellendritten erneut geärgert. Im Gegensatz zur 1:2-Heimpleite im Hinspiel bekamen die Düsseldorfer diesmal gerade noch die Kurve.

Eller beginnt behäbig

Nach einer weitgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften das Tempo oft verschleppten, mehr um Spiel- und Ballkontrolle bemüht waren, gingen die Gäste durch den von Fabian Stutz prima in Szene gesetzten Dennis Ordelheide in Führung (22.). Gleichwohl fehlte Eller in vielen Aktionen die Souveränität eines Aufstiegskandidaten. Ob das 5:5 vom Vorsonntag, nach eigener 5:1-Führung, gegen Kalkum-Wittlaer noch nachwirkte? Einzig der schnelle, technisch versierte Takumi Miyata zeigte im Mittelfeld eine gute Partie. Dennoch ging die knappe Pausenführung bis dahin in Ordnung.

Der von SCR-Chefcoach Mursel Zabeli zu Beginn von Durchgang zwei eingewechselte David Szewczyk sorgte sichtlich für Belebung, brachte mit seinen präzisen Pässen und seiner Spielübersicht mehr Struktur in die Offensivaktionen. Hochdahl überzeugte nun mit Zweikampfstärke, aber auch mit guten spielerischen Ansätzen. Eller vertraute meist auf seine Defensivqualitäten. Das wäre fast ins Auge gegangen, denn nach einer unfairen Attacke an Mohamed Barkammich zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung, scheiterte aber mit dem nicht sonderlich platziert geschossenen Elfmeter (62.) an Torhüter Nikolaos Gidopoulos.

Hochdahl wird nicht zwingend genug

Davon wenig beeindruckt bestimmten die Hochdahler weiter das Geschehen. Wirklich klare Torchancen sprangen dabei indes nicht heraus, wenn auch Barkammich zwei-, dreimal gefährlich von der rechten Seite präzise in den Fünfer passte – zentral fehlte ein Abnehmer. Den Deckel drauf (90.) machte dann Fabian Stutz, der an der Strafraumgrenze unbedrängt und unhaltbar abzog.

"In der zweiten Halbzeit war überhaupt kein Qualitätsunterschied zu erkennen. Da waren wir sogar spielbestimmend, haben uns für den Aufwand nur nicht belohnt. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen. Verwandelt Bakka den Elfer, hätte die Partie noch eine ganz andere Dynamik bekommen können“, urteilte Mursel Zabeli.

SC Rhenania Hochdahl: Mazikowski – Gaida (46. Szewczyk), Alija, Mislovic, Nebi, Barkammich, Gatzen (82. Zariouh), Demirkol, Giesen, Krizanovic, Schössler.