2026-04-29T13:32:52.058Z

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Hochdahl kämpft gegen Abstieg – noch fünf Spiele bleiben

Bezirksliga, Gruppe 1: Trotz drei Niederlagen in Serie hat der SC Rhenania Hochdahl den Relegationsplatz noch in Sichtweite. Sonntag kommt der Düsseldorfer SC 99 an die Grünstraße.

von RP / Elmar Rump · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
Rhenania Hochdahl steckt mitten im Abstiegskampf
Rhenania Hochdahl steckt mitten im Abstiegskampf – Foto: Dieter Meßy

Die Situation am Tabellenende der Bezirksliga, Gruppe 1, hat sich für den letztjährigen Aufsteiger trotz der drei Niederlagen in Serie nicht verändert. Weiterhin nur einen Zähler weniger auf dem Konto haben die Rhenanen als VdS 1920 Nievenheim auf dem Relegationsplatz fünfzehn. Gleichwohl stehen nur noch fünf Spieltage im Terminkalender. Beginnend mit der Partie gegen den Tabellenzehnten aus Derendorf am Sonntag – 15.30 Uhr, Sportplatz an der Grünstraße.

Vor Wochenfrist unterlag der DSC dem zuletzt auch noch gefährdeten TV Kalkum-Wittlaer mit 1:2, der sich mit diesem Dreier aber wohl aus der Abstiegszone verabschiedete. Das gelang dem SCR trotz der ordentlichen Leistungen gegen Spitzenreiter MSV Düsseldorf (1:3), Eller 04 (0:2) und Ratingen 04/19 II (0:3) bisher nicht. Da spielt es im Nachhinein auch keine Rolle, dass die Elf von Cheftrainer Mursel Zabeli in den drei Begegnungen lange Zeit als nahezu gleichwertiger Gegner auftrat. Fußball ist Ergebnissport und da liefern die Hochdahler einfach zu wenig ab.

„Wir schaffen es nicht, uns zu belohnen“

Im Hinspiel am 9. November war das noch anders. Der späte Kopfballtreffer (88.) von Abwehrspieler David Mislovic bescherte dem SC seinerzeit den (dritten!) Sieg hintereinander. Die Realität, die eigentlich seit Rückrundenbeginn am Hochdahler Markt wieder Einzug gehalten hat, sieht anders aus. „Wir schaffen es einfach nicht, uns für die ordentlichen Leistungen zu belohnen. Fehler, die wir machen, werden vom Gegner direkt bestraft, während wir beispielsweise unsere Torchancen nur unzureichend verwerten. Dennoch glaubt die Mannschaft weiter an sich. Wir müssen es einfach zwingen, das Fußball-Glück wieder auf unsere Seite ziehen. Das hätten sich die Jungs auch verdient. Daran arbeiten wir weiter intensiv“, geht Mursel Zabeli mit Zuversicht voran.

Der Coach kann wieder mit dem zuletzt wegen der fünften gelben Karte fehlenden Dauerbrenner auf der linken Außenbahn, Irfan Nebi (28 Einsätze), planen. Dazu mit den Spielern, wie Philipp Gatzen, die gegen Ratingen II kurzfristig erkältungsbedingt passen mussten.