
WALLDORF. Kein Problem für den SV Rot-Weiß war der Tabellenvorletzte SV Adler Weidenhausen. Mit 4:0 (2:0) landeten die Walldorfer Hessenliga-Fußballer einen mühelosen Pflichtsieg. RWW-Trainer Niklas Grimm sah eine weitere Leistungssteigerung im Vergleich zu den Spielen in Waldgirmes (2:2) und gegen Eddersheim (0:0).
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„Von der Ballzirkulation und von der Raumaufteilung haben wir das heute schon sehr gut gemacht“, sagte er: „Trotzdem haben wir immer noch zu viele technische Fehler drin im Spiel.“ Wie Grimm wertete auch SVA-Trainer Dennis Schanze den Walldorfer Sieg als auch in der Höhe verdient.
Saison für Hendrik Sexauer beendet
Die Rot-Weißen mussten außer den fünf kranken, verletzten oder noch im Aufbau befindlichen Fußballern, die bereits kommuniziert waren, auch auf Hendrik Sexauer verzichten. Der Außenstürmer hat sich im Training einen Riss des Syndesmosebands zugezogen. Für Sexauer ist die Saison damit beendet. Die Startelf des Eddersheim-Spiels änderte Grimm nur auf den Positionen von Sexauer und Joshua Fröls (krank). Im zentralen Mittelfeld verzichtete Grimm indes mit Blick auf die Trainingseindrücke in der zurückliegenden Woche auf Umbesetzungen. Weshalb Pau Babot erst einmal auf der Bank saß.
Schon nach zehn Minuten erspielten sich die stürmischen Walldorfer, die dem SV Adler mit lauffleißigem Anlaufen zusetzten, die erste Großchance. Fünf Meter vor dem Gästetor kam Tim Grünewald zum Schuss, doch in letzter Sekunde kam ihm ein Weidenhausener Bein dazwischen. Auch danach waren die Rot-Weißen die aktivere Mannschaft. Sie machten Tempo und ließen gleichwohl den Ball zirkulieren. Das erste Tor fiel mit einem prächtigen 25-Meter-Schuss von Eduard Zhakishev (28.). Zwei Minuten später flanke Emre Sah von rechts und Tewen Spamer traf zum 2:0. Dass es bis zur Halbzeitpause dabei blieb, lag an einigen unglücklichen Entscheidungen vor Gegners Tor.
Dafür erwischten die Walldorfer in der zweiten Halbzeit einen Start nach Wunsch. Nach Pass von Joaquin Fazal umdribbelte Luca Manganiello, Torhüter Johannes Klotzsch und schob den Ball ins leere Tor (49.). Sechs Minuten vor Schluss drückte Spamer die von Benedikt von Hagen gepasste Kugel zum 4:0 ins Ziel.
Tore: 1:0 Zhakishev (28.), 2:0 Spamer (30.), 3:0 Manganiello (49.), 4:0 Spamer (84.). Schiedsrichter: Ulbrich (Phönix Düdelsheim). Zuschauer: 260.