Hiobsbotschaft trübt gute Stimmung beim SSV Eggenfelden
Beim "V" sind sie mit der Vorbereitung sehr zufrieden, aber Leroy Horländer fällt mit Kreuzbandriss bis weit in die kommende Saison hinein aus
von Mathias Willmerdinger · 16.02.2026, 07:00 Uhr · 0 Leser
Leroy Horländer wird dem SSV Eggenfelden einige Monate fehlen. – Foto: Alfred Brumbauer Der SSV Eggenfelden befindet sich auf der Zielgerade der Vorbereitung. Am kommenden Wochenende bestreitet der "V" sein erstes Pflichtspiel 2026, wenn es in der zweiten Totopokal-Qualirunde in Deggendorf auf dem Kunstrasenplatz gegen den TSV Seebach geht (Anpfiff am Samstag um 11:15 Uhr). Eine Woche später soll dann der Startschuss in der Landesliga Mitte mit dem Auswärtsspiel beim SC Luhe-Wildenau erfolgen. Kurz bevor es wieder ernst wird, haben wir uns mit dem Sportlichen Leiter Joe Stinglhammer unterhalten.
"Mit der Vorbereitung können wir sehr, sehr zufrieden sein, wäre da nicht dieser eine große Wermutstropfen", beginnt Stinglhammer seine Ausführungen und präzisiert dann: "Vergangene Woche haben wir die Nachricht bekommen, dass sich Leroy Horländer einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das ist ganz bitter, weil er auf einem richtig guten Weg war." Abgesehen von der Hiobsbotschaft hat der Funktionär wenig auszusetzen: "Wir konnten unsere Vorbereitung auf dem Kunstrasen in Johannesbrunn durchziehen. Die Trainingsbeteiligung war durchweg rege. Auch die gezeigten Leistungen in den Testspielen waren sehr ansprechend."
Können mit der Vorbereitung zufrieden sein (von links): Sportlicher Leiter Joe Stinglhammer, Martin Stoller und Cheftrainer Valdrin Blakaj. – Foto: Charly Becherer
Was ist in der Restsaison noch möglich für den "V"? Auf Platz neun liegend in der Landesliga Mitte mit 31 Zählern auf dem Konto wird auf den ersten Blick nach oben, aber auch nach unten nicht mehr viel passieren. Satte 17 Punkte sind es Vorsprung auf die Abstiegszone. Stinglhammer ist aber viel zu erfahren, um schon vorzeitig den Klassenerhalt auszurufen und warnt vor einem Schlendrian:
"Freilich ist das Polster komfortabel. Dennoch sollten wir die Sinne schärfen und alles dafür tun, um so frühzeitig wie möglich den Deckel in Sachen Klassenerhalt draufzumachen." Die Vorteile lägen damit auf der Hand: Der "V" hätte zügig Planungssicherheit mit Blick auf die kommende Saison 2026/27 und könnte dann das ein oder andere schon ausprobieren.
"Wir könnten beispielsweise Jugendspieler einbauen und ihnen so die Möglichkeit geben, erste Erfahrungen in der Landesliga zu sammeln", so Stinglhammer abschließend.