
In der Kreisliga Osnabrück, Staffel B, hat Tabellenführer TuS Hilter im Nachbarschaftsduell mit dem SV Bad Rothenfelde II ein deutliches Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen gesetzt. Beim klaren 4:0-Heimerfolg ließ der Spitzenreiter dem direkten Verfolger keine Chance. Ebenfalls deutlich siegten Rot-Weiß Sutthausen beim SF Schledehausen (4:0) sowie Viktoria Gesmold II beim SV Kosova (7:2).
Frühe Entscheidung im Derby
Der TuS Hilter erwischte im Derby gegen den SV Bad Rothenfelde II einen Blitzstart. Bereits nach zwei Minuten brachte die frühe Führung den Gastgeber auf Kurs. In der Folge kontrollierte Hilter das Spielgeschehen und ließ defensiv kaum etwas zu.
„Mit dem 1:0 nach zwei Minuten einen sehr guten Start erwischt und über die gesamten 90 Minuten eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt. Wir haben gegen eine der offensiv stärksten Mannschaften der Liga keine Torchance zugelassen“, sagte Hilter-Trainer Patrick van der Sanden nach dem Spiel. Der 4:0-Erfolg sei „auch in der Höhe absolut verdient“ gewesen.
Bad Rothenfeldes Trainer Tom Nöcker sah vor allem die Anfangsphase als entscheidend: „Wir waren in den ersten Minuten nicht richtig wach und werden dafür direkt zweimal bestraft. Danach hat Hilter das Spiel heruntergespielt und unsere Fehler genutzt.“ Die Niederlage sei letztlich verdient.
RW Sutthausen überzeugt – schwere Verletzung überschattet das Spiel -
Rot-Weiß Sutthausen setzte sich beim SF Schledehausen mit 4:0 durch und entschied die Partie bereits in der ersten Halbzeit. „Wir spielen eine überragende erste Halbzeit und müssen sogar noch höher führen“, sagte Sutthausens Dominik Witte. Nach dem Seitenwechsel habe die Zielstrebigkeit gefehlt, insgesamt sei es jedoch ein „wichtiger und verdienter Sieg“ gewesen.

Überschattet wurde die Partie von der schweren Verletzung des Schledehausener Torhüters Nick Uthmann, der sich unmittelbar vor der Pause die Achillessehne riss. „Für uns ein völlig gebrauchter Tag“, erklärte Schledehausens Trainer Jens Tiemann-Grony. Neben vier Gegentreffern in einer schwachen Anfangsphase rücke vor allem die Verletzung seines Keepers das Ergebnis in den Hintergrund.

SV Viktoria Gesmold II nutzt Fehler konsequent
Einen torreichen Auswärtssieg feierte Viktoria Gesmold II in der Kreisliga Osnabrück beim SV Kosova. Beim 7:2-Erfolg zeigte sich der Gast besonders effizient. Nach einer 2:0-Pausenführung sorgte das dritte Tor kurz nach Wiederbeginn für die Vorentscheidung.
„Die Jungs haben sich sehr gut an unsere Ideen gehalten und waren sehr effektiv“, sagte Gesmolds Trainer Dennis Bolwin. Besonders Björn Licher, der in der zweiten Halbzeit einen Hattrick erzielte, ragte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus.

Kosova-Trainer Florim Osmanaj verwies auf personelle Probleme und die Belastung einiger Spieler durch den Ramadan, wollte dies aber nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir hatten Chancen zum Anschluss, aber durch zu viele Fehler haben wir Gesmold letztlich zu den Toren eingeladen“, sagte Osmanaj. Der Sieg der Gäste gehe daher in Ordnung.