
Beim TSV Bogen kann Ignaz Hiendl getrost als "Mädchen für alles" bezeichnet werden. Das Vereinsurgestein hat in den vergangenen Jahrzehnten bei seinem Heimatklub nahezu alle Posten ausgeübt, sämtliche Höhen und Tiefen mitgemacht. Aktuell gehört Hiendl, der seit 2022 Vorsitzender des Fußballkreis Ost, einem vierköpfigen Führungsgremium des Landesligisten an. Bei der JFG Straubing-Bogen sitzt Hiendl ebenfalls in der Vorstandschaft. Wie der Rentner mitgeteilt hat, wird er seine Vereinsposten aber spätestens im Sommer niederlegen.
"Nach fast 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit auf Vereinsebene ist für mich der Zeitpunkt gekommen, einen Schritt zurückzutreten. Aus privaten und gesundheitlichen Gründen werde ich meine Aufgaben zum nächstmöglichen Zeitpunkt niederlegen – spätestens im Sommer 2026. Diese Entscheidung fällt mir zwar nicht leicht, trage diese aber schon lange mit mir rum. Nach der Bestätigung als BFV-Kreisvorsitzender am 10. Januar dieses Jahres war mir klar, dass ich mich etwas zurücknehmen muss. Die Arbeit beim TSV 1883 Bogen, sowie bei der JFG Straubing- Bogen war für mich über viele Jahre hinweg mehr als nur ein Ehrenamt – sie war eine Herzensangelegenheit. Mit großer Leidenschaft, viel Engagement und unzähligen schönen Momenten durfte ich das Vereinsleben mitgestalten und begleiten. Doch mit den Jahren spürt man, dass die Kräfte nachlassen, und so ist es für mich an der Zeit, etwas kürzerzutreten und den Blick auch stärker auf die eigene Gesundheit und das Private zu richten", erklärt Hiendl.
"Dem Fußball bleibe ich jedoch weiterhin eng verbunden. In den kommenden vier Jahren möchte ich mich auf meine Aufgabe als Kreisvorsitzender im Fußballkreis Niederbayern Ost konzentrieren und dieses Amt weiterhin mit voller Überzeugung ausüben. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir über all die Jahre entgegengebracht wurde, und für die vielen Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Gemeinsam haben wir viel bewegt und erlebt. Für die Zukunft wünsche ich dem TSV 1883 Bogen und der JFG Straubing-Bogen alles Gute, weiterhin viel Erfolg und vor allem den starken Zusammenhalt, der unsere Vereine immer ausgezeichnet hat", lässt Hiendl wissen.