
Bereits vor 14 Tagen hat sich der Verein mit Trainer Randolf Heylmann darauf verständigt, ab der Winterpause getrennte Wege zu gehen. Heylmann: "Der Verein hat mir in einem Gespräch mitgeteilt, dass man ab der Winterpause nochmal einen neuen Impuls in Sachen Klassenerhalt setzen möchte".
Der mitlerweile Ex-Trainer, hatte seit geraumer Zeit schon das Gefühl, dass von Vereinsseiten die Zufriedenheit über den Ablauf der Saison nicht mehr bestand, war aber dennoch über die Entscheidung der Vereinsführung überrascht. Der Vorstand des FC Elm, hatte sich mit dem ausscheidenden Übungsleiter erst im September zusammen gesetzt, wo man über den weiteren Verlauf beraten hatte. Damals war laut Heylmann alles geklärt und man einigte sich sogar auf einen Vertrag für die kommende Saison, unabhängig der Ligazugehörigkeit.
"Der FCE weis wo er herkommt, was in den vergangenen drei Spielzeiten passiert ist, wir haben den Verein wieder stabilisiert vom Koma auf die Intensivstation verlegt, in 18 Monaten 27 Spieler transferiert um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten", so Heylmann.
Auch sportlich hat man sich im Millimeterbereich weiter entwickelt, diesen Weg muss der Verein weitergehen. Heylmann: "Auch der Fan-Kurve gebürt ein großes Dankeschön, wie sie das Team unterstützen, vor allem in der momentan schweren Zeit, sucht im Saarland seinesgleichen".
Der scheidende Coach wünscht seinem Nachfolger viel Glück. "Ich wünsche Holger Daub, der das Team bis zum Sommer interimsmäßig betreuen wird, ganz viel Glück und ein gutes Händchen bei seinen Entscheidungen".
Bedanken möchte sich Heylmann vor allem bei seiner Mannschaft, die er als unfassbar tolle Menschen im Herzen behalten wird. Der ausnahmslos positive Zuspruch und die vielen emotionalen Gespräche nach dem letzten Heimspiel am Sonntag zeigten nochmal, dass das Team von der Trainerentlassung ebenso überrascht war, wie ihr Trainer selbst.
Wie es für den ehemaligen Übungsleiter weitergeht lies er offen, es liegen ihm die ein oder andere Anfrage von Vereinen im Westsaarkreis vor, die sich Heylmann in den kommenden Wochen anhören wird.