
Hummetroth. Der SV Hummetroth kommt in der Hessenliga nicht aus dem Tabellenkeller. Vor knapp 200 Zuschauern unterlagen die Odenwälder dem Hünfelder SV mit 2:3 und bleiben weiter auf Platz 13. Die Partie auf dem Kunstrasenplatz in Erbach begann denkbar schlecht für die Elf von Hummetroths Trainer Denis Streker. Nach einem langen Einwurf war es Hünfelds Sven Kemmerzell, der die Gäste bereits nach sechs Minuten in Führung köpfte. Hummetroths Keeper Carl Jakob Leonhard verhinderte wenig später das 0:2 gegen Max Lindemann.
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Die Hausherren kamen in der Folge besser in die Partie - und belohnten sich in Person von Giuseppe Signorelli, der eine Ecke zum Ausgleich einköpfte (32.). Der Deutsch-Italiener hätte fünf Minuten später die Partie drehen können, traf aber nur die Latte. Hummetroth boten sich auch nach Wiederanpfiff beste Gelegenheiten. „Wir können uns aktuell für den Aufwand, den wir fahren, nicht belohnen“, haderte Hummetroths Coach Streker mit der Chancenverwertung. Daran gelte es, weiterzuarbeiten. „Die Jungs haben gerade im letzten Drittel viele gute Entscheidungen getroffen“, lobte er.
Hummetroth-Coach hadert mit Chancenverwertung
Doch letztlich waren es die Gäste aus Osthessen, die Hummetroth im Hinspiel noch mit 4:0 geschlagen hatte, die ihre Tempoangriffe eiskalt ausnutzten. Hünfelds Stürmer Marcel Trägler traf erst per Flachschuss zur Führung (66.) und brachte nach 75 Minuten mit dem 3:1 seine Elf endgültig auf die Siegerstraße. Die abstiegsbedrohten Hummetröther gaben sich nicht auf, doch mehr als der Anschlusstreffer in der fünften Minute der Nachspielzeit durch Signorellis 17. Saisontor wollte nicht mehr herausspringen.
„Die Jungs haben eine gute Partie gemacht. Wir waren dominant, griffig, hatten viele Balleroberungen und haben gut Fußball gespielt“, war Streker nicht unzufrieden. Einzig das Ergebnis hatten sich Streker und seine Mannen anders ausgemalt. Schon am Mittwoch geht es für den SV Hummetroth weiter. Dann steht das Kreispokal-Halbfinale gegen Kreisoberligist SG Rimhorn/Neustadt (19 Uhr in Lützelbach) an.