2025-12-03T05:51:34.672Z

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Hummetroths Trainer Artug Özbakir an der Seitenlinie. 	Foto: Guido Schiek
Hummetroths Trainer Artug Özbakir an der Seitenlinie. Foto: Guido Schiek

Hessenliga: Schiri-Ärger und Absage-Hickhack bei Hummetroth

Hummetroths Spiel in Kassel findet doch statt

Hummetroth. Eigentlich war Artug Özbakir bereits auf ein spielfreies Wochenende eingestellt. „Das Spiel ist abgesagt, wir können es kurzmachen“, sagte der Trainer des SV Hummetroth am Telefon. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes sei die Partie beim CSC Kassel auf den 14. Dezember verschoben worden. So stand es auch bereits auf Fußball.de. Zum Leidwesen von Hummetroths Trainer: „Das passt mir eigentlich gar nicht, denn wir sind einem guten Zustand.“

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Und so unkten sie im Odenwald schon, dass die Nordhessen womöglich keinen Torwart haben und deshalb die Partie verlegen wollten. Am Wochenende musste schließlich der CSC-Torwarttrainer gegen Weidenhausen (2:4) ins Tor und kassierte zwei haltbare Gegentore. Doch während des Telefonats dann plötzlich die Rolle rückwärts: „Ich habe gerade die Info erhalten, dass wir doch auf einem anderen Platz in einem Nebenort spielen können“, berichtete Özbakir. Einige Gespräche später dann die Bestätigung. „Wir spielen.“ Am Sonntag, 17 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Niestetal. „Der CSC hat uns nochmal kontaktiert und betont, dass sie gerne spielen wollen“, freute sich Özbakir. „Denn so bleiben wir im Flow“. Der Hickhack folgte auf einen turbulenten Sonntag, an dem der SV Hummetroth das Topspiel 1:3 gegen den FC Eddersheim verloren hatte und der Unparteiische in den Fokus der Odenwälder geraten war. „Wir sind heute komplett verpfiffen worden. Mir fehlen einfach die Worte, das ist ein Riesenskandal“, hatte Özbakir gepoltert.

Artug Özbakir von Verband um Stellungnahme gebeten

Nicht ohne Nachspiel: „Ich wurde vom Verband zu einer Stellungnahme wegen meiner Äußerungen aufgefordert“, erzählte Özbakir. Doch der 43-Jährige steht weiter zu seinen Äußerungen. Er sprach von zwei klaren Roten Karten und einem Elfmeter, den sein Team nicht bekommen habe. Stattdessen kassierte erst Amid Khan Agha Rot („mit der Entscheidung kann ich leben“) und dann Philipp Hamm – zum Unverständnis von Özbakir, der nach dem Spiel die obligatorische Pressekonferenz verweigerte. Özbakir hat ein Video über viereinhalb Minuten mit den strittigen Szenen zusammengeschnitten und dem Verband zukommen lassen.

Gegen Kassel muss Özbakir nun neben den gesperrten Hamm und Khan Agha auch auf Nico Struwe (beruflich verhindert) verzichten.



Aufrufe: 026.10.2025, 13:30 Uhr
Marcel StorchAutor