2026-03-13T07:45:35.464Z

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Hessenliga: Hummetroth verliert auch gegen Baunatal

SVH ist im Abstiegskampf angekommen +++ Trotz Herz und Leidenschaft bleibt der Erfolg auch gegen Baunatal aus +++ Trainer Streker glaubt weiter an sein Team.

von Christopher Frank · Heute, 19:30 Uhr · 0 Leser
Trotz der Niederlage lobte SVH-Trainer Denis Streker den Teamgeist und den Charakter seiner Elf. 	Foto: Joaquim Ferreira
Trotz der Niederlage lobte SVH-Trainer Denis Streker den Teamgeist und den Charakter seiner Elf. Foto: Joaquim Ferreira

Erbach. „Alles ist drin. Wir wollen oben noch mal angreifen.“ Mit diesen Worten startete der neue Trainer Denis Streker vor wenigen Wochen mit dem SV Hummetroth in die zweite Saisonhälfte der Fußball-Hessenliga. Die ambitionierten Odenwälder lagen zu diesem Zeitpunkt auf Platz neun, der Rückstand auf Relegationsplatz zwei betrug 14 Zähler. Dennoch schickte Streker eine Kampfansage an die Konkurrenz.

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Ende März ist die Situation eine ganz andere: Nur ein Sieg gelang den Hummetröthern aus vier Ligaspielen. Drei Punkte wurden dem SVH nach einem Sportgerichtsurteil zudem abgezogen. Mit nur noch 27 Punkten fanden sich die Odenwälder unter der Woche im Abstiegskampf wieder. Stand jetzt müsste Hummetroth tatsächlich in die Relegation – gegen den Abstieg.

Umso wichtiger wäre ein Sieg am Samstag gegen den Vierten KSV Baunatal gewesen – einen Gegner, dem man eigentlich auf Augenhöhe begegnen wollte. Tabellarisch wie spielerisch. Dass sie dazu in der Lage ist, zeigte die Streker-Elf im Erbacher Sportpark. Dennoch stand beim 0:1 die vierte Niederlage im fünften Ligaspiel unter Strekers Regie zu Buche. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen“, berichtete Streker. „Baunatal hatte zwei, drei gute Gelegenheiten und hat dann auch das Tor gemacht.“

Die Entstehung war symptomatisch: Torschütze Serkan Karakoc wollte flanken, die Flanke „verunglückte“ und der Ball senkte sich hinter Keeper Carl Leonhard ins Tor (18.) – nachdem er zunächst den Innenpfosten touchiert hatte. „Sehr ärgerlich“, haderte Streker. „Sehr gut“ sei aber die Reaktion seiner Elf gewesen. „Baunatal blieb durch Umschaltaktionen immer gefährlich, wir hatten aber einige Gelegenheiten, hätten den Ausgleich verdient gehabt“, so Streker, der ein Unentschieden auch als „gerechtes Ergebnis“ empfunden hätte. „Aber es wollte mal wieder nicht sein.“ Die größten Chancen vergaben Ibrahim Yilmaz (Innenpfosten) und Jonas Gadzo per Kopf.

Die Leistung macht Mut, das Ergebnis nicht

Mit der Leistung war Streker trotz der erneuten Niederlage zufrieden. „Da war Herz drin, da war Leidenschaft drin. Da stand eine Mannschaft auf dem Platz, die lebt. Leider wurden wir heute nicht belohnt, aber es geht weiter“, zeigte er sich zuversichtlich, die Abstiegszone bald wieder verlassen zu können. Zugleich kündigte er an: „Wir wollen punkten, werden enger zusammenrücken und hart arbeiten.“