2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

Hertha BSC feiert Meisterschaft, 1. FC Magdeburg mit 3:3, Hansa siegt

Was war in der Frauen-Regionalliga Nordost und in der Frauen-Landesliga Brandenburg los?

von red · Heute, 20:10 Uhr · 0 Leser
– Foto: Kerstin Kellner

In der Frauen-Regionalliga Nordost und in der Frauen-Landesliga Brandenburg war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Frauen-Regionalliga Nordost

SV BW Hohen Neuendorf – SV Eintracht Leipzig-Süd 0:2

Vor 48 Zuschauern sicherte sich der SV Eintracht Leipzig-Süd einen Auswärtssieg. Die Gäste stellten die Weichen bereits früh auf Sieg, als Laura Birne in der 12. Minute zur Führung traf. Hohen Neuendorf bemühte sich in der Folge um den Ausgleich, doch die Leipziger Defensive stand sicher. Erst in der Schlussphase fiel die endgültige Entscheidung: Jasmin Petters markierte in der 83. Minute den Treffer zum 0:2-Endstand und besiegelte damit die Heimniederlage.

1. FFC Turbine Potsdam II – 1. FC Union Berlin II 1:2

Im Reserveduell zwischen Potsdam und Union Berlin behielten die Gäste aus der Hauptstadt die Oberhand. Union erwischte vor 73 Zuschauern einen Traumstart und schockte die Turbine-Defensive mit einem frühen Doppelschlag durch Carla Jenete Okoro (3.) und Lucy Wendling (13.). Potsdam stabilisierte sich danach und kam in der zweiten Halbzeit durch Lucia Stritzke (69.) zum Anschlusstreffer. Trotz einer engagierten Schlussphase der Hausherrinnen rettete Union den knappen Vorsprung über die Zeit und entführte die drei Punkte.

F.C. Hansa Rostock – Türkiyemspor Berlin 4:3

Ein wahres Tor-Spektakel erlebten die 120 Zuschauer in Rostock. Die Partie verlief extrem wechselhaft: Zunächst führten die Berlinerinnen durch Meliah Hartmann (14.) und Angelina Lübcke (36.) mit 0:2, doch Hansa bewies Moral. Laurentia Köhler glich das Spiel mit einem Doppelpack (51., 72.) zum 2:2 aus. Türkiyemspor ging durch den zweiten Treffer von Hartmann (76.) erneut in Führung, doch die Schlussminuten gehörten der Kogge. Ella Brunsendorf (81.) besorgte den Ausgleich, bevor Jula Bergner in der 89. Minute zum viel umjubelten 4:3-Siegtreffer einnetzte.

RB Leipzig II – 1. FFC Fortuna Dresden 5:0

Die Reserve von RB Leipzig feierte vor 43 Zuschauern einen deutlichen Heimsieg gegen Fortuna Dresden. Nachdem Alexandra Scheffler in der 41. Minute die Führung erzielt hatte, brachen die Dresdnerinnen im zweiten Durchgang ein. Besonders Janita Jolien Kramer glänzte mit einem schnellen Doppelpack innerhalb von drei Minuten (55., 58.). Mia Werner (62.) und Natalie Grenz (71.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Dresden fand über die gesamte Spielzeit kaum spielerische Mittel gegen die dominante Heimelf.

1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena II 3:3

256 Zuschauer sahen in Magdeburg, die ein Wechselbad der Gefühle sahen. Jena führte früh durch Karla Görlitz (9., FE) und Johanna Naser (12.), doch Magdeburg antwortete prompt: Kira Josefin Bölke glich die Partie mit Toren in der 16. und 20. Minute wieder aus. Die Schlussphase wurde dramatisch: Erneut brachte Karla Görlitz Jena in der 84. Minute in Front, doch der FCM schlug zwei Minuten später durch Amy Marie Brathje (86.) zurück und sicherte sich den Punkt im Krimi.

Hertha BSC – 1. FFV Erfurt 5:0

In Berlin gab es doppelten Grund zur Freude: Hertha BSC besiegte den 1. FFV Erfurt vor 14500 Zuschauern deutlich und feiert damit vorzeitig die Meisterschaft. Den Grundstein legte Amelie Blättner in der 20. Minute. Kurz vor der Pause fiel ein weiterer Treffer ohne Namensnennung (45.), bevor Elfie Wellhausen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) auf 3:0 stellte. Im zweiten Durchgang erhöhte Aurelia Haesler (66.), ehe erneut Elfie Wellhausen mit zwei weiteren Treffern (77., 90.) ihren Hattrick perfekt machte und die Meisterfeier einläutete.

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Frauen-Landesliga Brandenburg

SG Blau-Weiß Beelitz – SV Babelsberg 03 2:1

In Beelitz entwickelte sich eine enge Partie, die vor allem von einer Spielerin geprägt wurde. Laura Maria Jesse brachte die Hausherrinnen bereits in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Babelsbergerinnen ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Luisa Jungnickel markierte in der 21. Minute den Ausgleich zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel hart umkämpft, bis erneut Laura Maria Jesse in der 62. Minute zur Stelle war und mit ihrem zweiten Treffer des Tages den 2:1-Endstand besiegelte. Beelitz verteidigte den knappen Vorsprung in der verbleibenden halben Stunde erfolgreich.

FC Energie Cottbus – SV Grün-Weiß Brieselang 1:7

Eine deutliche Angelegenheit bekamen die Zuschauer in Cottbus zu sehen, wobei die Gäste aus Brieselang eine beeindruckende Effektivität an den Tag legten. Zur tragenden Figur wurde Franziska Kühn, die insgesamt fünfmal traf. Den Torreigen eröffnete sie in der 33. Minute, bevor Sandra Wiegand (44.) kurz vor der Pause auf 0:2 erhöhte.

Nach dem Seitenwechsel drehte Brieselang richtig auf: Kühn schnürte einen schnellen Doppelpack (56., 57.), und Wiegand (65.) legte mit ihrem zweiten Tor zum 0:5 nach. Nachdem Kühn in der 73. Minute das halbe Dutzend voll gemacht hatte, gelang Sarah-Luisa Lehmann in der 85. Minute zumindest der Ehrentreffer für Cottbus. Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut Franziska Kühn tief in der Nachspielzeit (90.+1) mit dem Treffer zum 1:7-Endstand.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – FSV Babelsberg 74 0:3

Der FSV Babelsberg 74 präsentierte sich auswärts souverän und ließ defensiv kaum etwas zu. Den Grundstein für den Erfolg legte Jenny Leonie Löwe, die bereits in der ersten Halbzeit doppelt zuschlug (13., 28.) und ihr Team mit einer komfortablen 0:2-Führung in die Kabine schickte. Kurz nach Wiederanpfiff sorgte Denise Simon in der 52. Minute mit dem Treffer zum 0:3 für die endgültige Entscheidung. In der Folge verwaltete Babelsberg das Ergebnis geschickt und entführte die drei Punkte ohne Gegentor aus Miersdorf.

BSG Stahl Brandenburg – SC Oberhavel Velten 9:0

In Brandenburg erlebten die Fans eine einseitige Machtdemonstration der BSG Stahl. Das Team spielte sich in einen regelrechten Rausch und verteilte die Last des Toreschießens auf viele Schultern. Emma Harder (14., 45.), Jette-Hedy Strehlau (40.) und Jessica Finkbeiner (28.) sorgten für eine 4:0-Pausenführung.

Auch nach dem Wechsel ließ der Druck nicht nach: Vanessa Bürger (49., 85.), Anja Seelhoff (61.) und Livia Bauer (63., 75.) schraubten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Am Ende stand ein Kantersieg von 9:0, bei dem Velten über die gesamte Spielzeit ohne echte Zugriffsmöglichkeit blieb.

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