
In der Frauen-Regionalliga Nordost und in der Frauen-Landesliga Brandenburg war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.
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In Beelitz entwickelte sich eine enge Partie, die vor allem von einer Spielerin geprägt wurde. Laura Maria Jesse brachte die Hausherrinnen bereits in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Babelsbergerinnen ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Luisa Jungnickel markierte in der 21. Minute den Ausgleich zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel hart umkämpft, bis erneut Laura Maria Jesse in der 62. Minute zur Stelle war und mit ihrem zweiten Treffer des Tages den 2:1-Endstand besiegelte. Beelitz verteidigte den knappen Vorsprung in der verbleibenden halben Stunde erfolgreich.
Eine deutliche Angelegenheit bekamen die Zuschauer in Cottbus zu sehen, wobei die Gäste aus Brieselang eine beeindruckende Effektivität an den Tag legten. Zur tragenden Figur wurde Franziska Kühn, die insgesamt fünfmal traf. Den Torreigen eröffnete sie in der 33. Minute, bevor Sandra Wiegand (44.) kurz vor der Pause auf 0:2 erhöhte.
Nach dem Seitenwechsel drehte Brieselang richtig auf: Kühn schnürte einen schnellen Doppelpack (56., 57.), und Wiegand (65.) legte mit ihrem zweiten Tor zum 0:5 nach. Nachdem Kühn in der 73. Minute das halbe Dutzend voll gemacht hatte, gelang Sarah-Luisa Lehmann in der 85. Minute zumindest der Ehrentreffer für Cottbus. Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut Franziska Kühn tief in der Nachspielzeit (90.+1) mit dem Treffer zum 1:7-Endstand.
Der FSV Babelsberg 74 präsentierte sich auswärts souverän und ließ defensiv kaum etwas zu. Den Grundstein für den Erfolg legte Jenny Leonie Löwe, die bereits in der ersten Halbzeit doppelt zuschlug (13., 28.) und ihr Team mit einer komfortablen 0:2-Führung in die Kabine schickte. Kurz nach Wiederanpfiff sorgte Denise Simon in der 52. Minute mit dem Treffer zum 0:3 für die endgültige Entscheidung. In der Folge verwaltete Babelsberg das Ergebnis geschickt und entführte die drei Punkte ohne Gegentor aus Miersdorf.
In Brandenburg erlebten die Fans eine einseitige Machtdemonstration der BSG Stahl. Das Team spielte sich in einen regelrechten Rausch und verteilte die Last des Toreschießens auf viele Schultern. Emma Harder (14., 45.), Jette-Hedy Strehlau (40.) und Jessica Finkbeiner (28.) sorgten für eine 4:0-Pausenführung.
Auch nach dem Wechsel ließ der Druck nicht nach: Vanessa Bürger (49., 85.), Anja Seelhoff (61.) und Livia Bauer (63., 75.) schraubten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Am Ende stand ein Kantersieg von 9:0, bei dem Velten über die gesamte Spielzeit ohne echte Zugriffsmöglichkeit blieb.
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