F.C. Hansa Rostock – 1. FC Union Berlin II 1:1
Vor einer tollen Kulisse von 200 Zuschauern lieferten sich Hansa Rostock und die Reserve von Union Berlin einen packenden Schlagabtausch, der die Fans bis zur letzten Minute in Atem hielt. Die Rostockerinnen erwischten dabei den deutlich besseren Start und durften bereits in der 20. Minute jubeln, als Laurentia Köhler zur viel umjubelten 1:0-Führung traf. Doch die Berlinerinnen zeigten sich vom Rückstand unbeeindruckt und kämpften sich leidenschaftlich zurück in die Begegnung. Die Belohnung folgte noch vor der Pause: Louisa Kähler markierte in der 35. Minute den Ausgleich zum 1:1. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams verbissen um jeden Zentimeter Boden rangen, am Ende aber mit einer Punkteteilung den Platz verließen.
1. FFC Turbine Potsdam II – RB Leipzig II 3:5
Ein wahres Tor-Spektakel bekamen die 50 Zuschauer in Potsdam geboten, das an Dramatik und emotionalen Wendungen kaum zu übertreffen war. Die Turbine-Reserve schien zur Pause bereits wie der sichere Sieger, nachdem Helene Duwe (11.), Pia Pantel (35.) und Lucia Stritzke (45.+2) bei einem zwischenzeitlichen Gegentreffer von Natalie Grenz (31.) eine komfortable 3:1-Führung herausgeschossen hatten. Doch was nach dem Seitenwechsel folgte, glich einer heroischen Aufholjagd der Leipzigerinnen: Leonie Preußler (48.) und erneut die überragende Natalie Grenz (53.) glichen binnen weniger Minuten zum 3:3 aus. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, bis RB in der Schlussphase eiskalt zuschlug. Janita Jolien Kramer (81.) und Natalie Grenz mit ihrem dritten Treffer des Tages (83.) besiegelten den unfassbaren 3:5-Auswärtssieg und ließen die Potsdamerinnen fassungslos zurück.
1. FFC Fortuna Dresden – FC Carl Zeiss Jena II 1:2
In Dresden erlebten 93 Zuschauer einen intensiven Kampf, bei dem Fortuna Dresden einen Traumstart erwischte. Bereits in der 7. Minute brachte Jennifer Keller die Heimelf in Front und versetzte die Fans in Feierlaune. Doch die Freude währte nur Sekunden, denn die Jenaer Reserve schlug postwendend zurück: Emy Bührig markierte nur drei Minuten später (10.) den Ausgleich und brachte die Gäste zurück ins Spiel. In der Folge entwickelte sich eine zähe und hart umkämpfte Partie, in der keine Mannschaft der anderen etwas schenkte. Zur tragenden Figur des Nachmittags avancierte schließlich erneut Emy Bührig, die in der 62. Minute ihren Doppelpack schnürte und das Spiel komplett zugunsten von Jena drehte. Dresden warf in der Schlussphase alles nach vorne, konnte die bittere 1:2-Heimniederlage aber nicht mehr verhindern.
Hertha BSC – 1. FC Magdeburg 3:1
Vor der beeindruckenden Kulisse von 392 Zuschauern feierte Hertha BSC einen emotionalen Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg. Amelie Blättner brachte die Berlinerinnen bereits in der 6. Minute in Führung und sorgte für einen Start nach Maß. Magdeburg bewies jedoch große Moral und kam durch Neele Abraham (22.) noch in der ersten Halbzeit zum Ausgleich. Lange Zeit blieb die Begegnung auf Messers Schneide und beide Teams kämpften verbissen um die Spielkontrolle. Erst in der Schlussphase machten die Herthanerinnen ernst und versetzten das Stadion in Ekstase: Elly Böttcher erlöste die Fans in der 73. Minute mit der erneuten Führung, bevor Aurelia Haesler nur vier Minuten später (77.) mit dem 3:1 den Deckel auf die Partie machte. Ein Erfolg der Hertha, der nach dem Abpfiff lautstark bejubelt wurde.
SV Eintracht Leipzig-Süd – Türkiyemspor Berlin 3:2
Was für ein Krimi in Leipzig! Die Zuschauer wurden Zeugen einer emotionalen Partie mit ständig wechselnden Vorzeichen. Nele Oberstein brachte die Eintracht früh in Führung (15.), doch Türkiyemspor Berlin schlug noch vor der Pause zurück und drehte das Spiel durch Lena-Marie Wolter Cosme (23.) und Josi Schwarz (36.) zu einem 1:2. Die Leipzigerinnen kamen jedoch mit einer unglaublichen Energie aus der Kabine und suchten die direkte Antwort. Larissa Schreiber markierte kurz nach Wiederanpfiff (49.) den Ausgleich und hauchte ihrem Team neues Leben ein. In einer spannungsgeladenen Schlussphase, in der um jeden Ball gekämpft wurde, war es schließlich Laura Schubert, die in der 75. Minute den viel umjubelten 3:2-Siegtreffer erzielte und die drei Punkte im Leipziger Süden behielt.
SV BW Hohen Neuendorf – 1. FFV Erfurt 2:1
Der SV BW Hohen Neuendorf sicherte sich vor 46 Zuschauern in einer nervenaufreibenden Partie drei wertvolle Punkte gegen den 1. FFV Erfurt. Sarah Tiede sorgte in der 17. Minute für den perfekten Auftakt der Hausherrinnen und brachte ihr Team mit 1:0 in Front. Erfurt gab sich jedoch zu keinem Zeitpunkt geschlagen und drängte im zweiten Durchgang leidenschaftlich auf den Ausgleich, der Maja Felicitas Bauerschmidt in der 55. Minute schließlich auch gelang. Die Partie stand nun auf Messers Schneide und war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. In der 74. Minute folgte schließlich die Erlösung für Hohen Neuendorf: Philia Henning traf zum 2:1 und versetzte die Heimkurve in Jubelstürme. Trotz wütender Angriffe der Erfurterinnen in der Schlussphase verteidigte Blau-Weiß den knappen Vorsprung mit viel Herzblut bis zum Schlusspfiff.