
Der Sommer hält Einzug in der Schweiz und die Klub-WM steht vor der Tür. In der 2. Liga, Gruppe 2 stand die zweitletzte Runde auf dem Programm. Am Donnerstagabend eröffnete Wiesendangen gegen Gossau ZH mit einer 1:4-Niederlage. Der Samstag endete mit folgenden Resultaten: Seuzach schlägt Embrach 4:0, Veltheim gewinnt gegen Brüttisellen 3:1, Stäfa bezwingt Seen 4:2, Töss trennt sich von Glattbrugg mit 2:2-Unentschieden, Herrliberg unterliegt Bassersdorf 2:3 und Thayngen verliert gegen Greifensee 1:2.
Heimteam zum dritten Mal in Serie ungeschlagen
Keller-Duell im Waldstadion Reitplatz: Schlusslicht FC Töss gegen den Zwölften FC Glattbrugg. Töss in der Rückrunde mit fünf seiner insgesamt sieben Punkte und seit zwei Partien ungeschlagen.
Glattbrugg mit dem Traumstart: Bereits in der 4. Minute traf Rilind Ibrahimi zur Führung. Die Freude hielt allerdings nicht lange, und fünf Minuten später egalisierte Kristian Koci die Partie. Doch den Gästen gelang in der 24. Minute die neuerliche Führung. Nikola Senic traf mit einem herrlichen Lob-Ball zum 2:1. Mit diesem Resultat ging es in die Kabinen.
Nach der Pause kam das Heimteam mit viel Schwung und dem sofortigen Ausgleich zurück in die Partie. Abwehrspieler Harun Sevim stellte in der 48. Minute auf 2:2. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. Töss bleibt im dritten Spiel in Serie ungeschlagen und gibt die Rote Laterne an Thayngen ab.
Zur Pause die Tabellenführung verloren
Der Leader FC Seuzach empfing den Aufsteiger FC Embrach auf dem Sportplatz Rolli. Die Gastgeber mit der Mission, die Tabellenführung zu verteidigen und die Aufstiegschancen weiter hochzuhalten. Das bisher einzige Aufeinandertreffen ging mit 2:0 an den FCS.
Die erste Hälte endete trotz Chancenplus fürs Heimteam mit einer Nullnummer. Da Veltheim im Parallelspiel bereits in Front lag, war Seuzachs Tabellenführung zur Pause verloren. Nach dem Seitenwechsel machten die Seuzemer da weiter, wo sie aufgehört hatte, und wurde früh belohnt. Marc Vögeli traf kurz nach Wiederanpfiff zur verdienten Führung. Die Partie blieb aufgrund des knappen Vorsprungs bis zur 82. Minute spannend, ehe Patrice Eigenheer mit seinem 20. Saisontor den Deckel draufmachte.
In der Nachspielzeit erhöhten Davide Russo und Romeo Calabresi gar noch auf 4:0. Am Ende ein souveräner Erfolg und die gelungene Verteidigung der Tabellenspitze. Damit geht es am nächsten Samstag zu Gast in Brüttisellen im Fernduell mit Veltheim (in Glattbrugg) um den Aufstieg.
Eine Halbzeit lang Leader
Auf eigenem Rasen war der SC Veltheim vor der Partie in dieser Saison noch ungeschlagen. Mit dem Gast FC Brüttisellen-Dietlikon kam aber die viertbeste Auswärts-Mannschaft auf den Sportplatz Flüeli. Für das Heimteam ging es in erster Linie darum, den Anschluss zu Leader Seuzach aufrechtzuerhalten und weiter um den angestrebten Aufstieg mitzuspielen. Für Brüttisellen bot sich indes die Gelegenheit, in die Top-5 aufzurücken.
Die Gastgeber waren gewillt, früh die Weichen für einen weiteren Heimsieg zu stellen, und gingen in der 5. Minute durch Ramon Cecchini in Führung. Der Vorsprung hielt bis zum Pausenpfiff. Aufgrund der Resultate auf den anderen Plätzen lag Veltheim in der Tabelle kurzzeitig wieder auf dem ersten Platz.
In der zweiten Hälfte wurden die Aufstiegshoffnungen kurzzeitig jäh zurückgebunden. Brüttisellen gelang der Ausgleich. Benet Fejzuli verwertete einen Foulpenalty zum 1:1. Das Heimteam hatte aber eine Antwort; erneute Führung durch den Treffer von Dennis Bagnato in der 66. Minute. Als Bagnato wenig später mit dem Doppelpack nachlegte, war die Partie entschieden. Veltheim gewinnt und wahrt seine Aufstiegschancen.

Rasony schiesst Seen im Alleingang ab
Der aktuell bestplatzierte Aufsteiger gegen die Mannschaft mit den meisten Liga-Punkten in der Ewigen Tabelle seit Einführung der FuPa-Datenbank. Auf dem Frohberg traf der FC Stäfa auf den FC Phönix Seen.
Das Heimteam setzte die ersten Ausrufezeichen des Spiels. In der 20. Minute erzielte Michael Rasony die Führung. Kurz darauf folgte das 2:0 durch Marco Ruckstuhl mit seinem 18. Saisontreffer. Auf Seiten der Gäste gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer durch Murat Yildiz.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Rasony, dem sowohl das 3:1 als auch das 4:1 gelang. Der 22-jährige Stürmer mit dem Hattrick. Für den Schlusspunkt war Seen besorgt. In der Nachspielzeit traf Umut Yildiz und sorgte für Resultatkosmetik. Mit dem Heimsieg sicherte sich Stäfa den 4. Schlussrang und den Titel des besten Aufsteigers.
Bachmann beendet Herrlibergs Aufstiegs-Ambitionen
Auch dank seiner Heimstärke spielt der FC Herrliberg immer noch um den Aufstieg mit. Der auf eigenem Platz noch ungeschlagene FCH traf im letzten Heimspiel der Saison auf den zur Rückrunde erstarkten FC Bassersdorf. Die Gäste mussten sich seit der Winterpause bisher erst einmal geschlagen geben.
Die Partie gestaltete sich ausgeglichen und war umkämpft. Nach einer halben Stunde gelang Bassersdorf mit einem Doppelschlag die 2:0-Führung. Erst traf Janick Duske und wenige Sekunden später legte Liam Bachmann nach. Noch vor dem Seitenwechsel erzielte Carlo Gamboni den Anschlusstreffer.
In der 58. Minute gelang Kevin Vizner der Ausgleich. Herrliberg meldet sich eindrücklich zurück in die Partie und mit Kurs, die Aufstiegs-Ambitionen aufrechtzuerhalten. Auf die neuerliche Führung in der 80. Minute durch Bachmanns zweiten Streich fand der FCH aber bis Spielende keine Antwort mehr und musste sich diese Saison erstmals auf dem Langacker geschlagen geben. Damit ist Herrliberg aus dem Aufstiegsrennen raus und holt sich den dritten Schlussrang.

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Rote Laterne zurück in Thayngen
Abschiedsspiel des FC Thayngen auf der Stockwiesen: Gegen den FC Greifensee traten die Schaffhauser ein letztes Mal vor eigenem Anhang in der 2. Liga an.
Die Partie war früh entschieden. Bereits nach 20 Minuten lagen die Gäste mit 2:0 in Führung. Für beide Treffer zeichnete sich Patrick Schmid verantwortlich. Bis zum Schlusspfiff gelang dem Heimteam lediglich der Anschlusstreffer durch Lee Roy Wendle.
22igste Pleite für Thayngen und auf eigenem Platz lediglich ein Erfolg bei zwölf Niederlagen. Zudem musste man, aufgrund des Tössemer Punktgewinns gegen Glattbrugg, die Rote Laterne wieder entgegennehmen. Greifensee rückt dank des Sieges auf den 5. Zwischenrang vor.
Stimmen zum Spiel auf «zo-online.ch».
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Christen als Erfolgsgarant
Tabellarisch ging es im Spiel FC Wiesendangen gegen den FC Gossau ZH um nichts mehr. Weder Aufstiegschancen noch Abstiegsszenarien waren vorhanden. Lediglich Ranglisten-Kosmetik und die Frage, ob der designierte Torschützenkönig Riley Christen noch die 30 Buden voll bekommt. Moment, eine Rechnung war da allerdings doch noch offen: Für die 2:6-Hinspiel-Pleite in Gossau wollte sich Wiesendangen noch revanchieren.
Die Partie startete für das Heimteam nach Wunsch und mit der frühen Führung. Torhüter Dario Zgraggen traf bereits in der 4. Minute mittels Penalty zum 1:0. In der Folge trafen aber nur noch die Gäste. Zuerst gelang Guillermo Luchsinger in der 12. Minute der Ausgleich, ehe Liga-Topscorer Christen das erste Mal reüssierte und in der 38. Minute zur Führung einschieben konnte. Das 3:1 kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Diego Zoller und Riley Christen setzte mit dem Doppelpack nach gut einer Stunde zum 4:1 den Schlusspunkt. Damit kann Gossaus Stürmer im letzten Heimspiel der Saison gegen Herrliberg die 30-Tore-Marke knacken.
«Sie versuchen mitzuspielen und lassen genau die Räume offen, in die wir am liebsten vorstossen», erklärte FCG-Trainer Andreas Häsler den zweiten Sieg in dieser Saison gegen die Winterthurer bei «zo-online.ch».
Während Wiesendangen Gefahr läuft, den 5. Rang noch an die Konkurrenz aus Brüttisellen und Greifensee zu verlieren, schiebt sich Gossau ZH vorerst auf den 8. Zwischenrang.

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In eigener Sache
Dem Autor wurde zugetragen, dass es diese Saison nur zwei Absteiger aus der 2. Liga, Gruppe 2 geben wird. Diese stehen mit dem FC Töss und FC Thayngen bereits seit Längerem fest. Die vom Autor beschriebene Strichkampf-Situation zwischen dem FC Glattbrugg und FC Embrach ist aufgrund der Resultate in der Interregio-Gruppe seit Samstag hinfällig. Es werden keine Mannschaften aus dem Fussballverband der Region Zürich absteigen. Somit bleibt auch der Drittletzte der Liga erhalten. Danke für Kenntnisnahme und für die Rückmeldung des aufmerksamen Lesers.
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