2026-04-29T13:32:52.058Z

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Herber Nackenschlag für Calden – Vellmar gelingt Comeback

29. Spieltag der Verbandsliga Nord

von red · Heute, 21:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sportfotografie Schwalm Eder

Der 29. Spieltag der Verbandsliga Nord brachte aus nordhessischer Sicht klare Gewinner und empfindliche Rückschläge. KSV Hessen Kassel II gab sich gegen Flieden keine Blöße und bleibt Tabellenführer, FSV Dörnberg gewann das direkte Verfolgerduell gegen TSV Wabern und sprang auf Rang vier. Im Keller feierte OSC Vellmar gegen Lichtenauer FV einen wichtigen Sieg, während SG Calden/Meimbressen und SC Willingen schmerzhafte Niederlagen kassierten.

Keine Überraschung

Für den SC Willingen wurde die Aufgabe gegen Steinbach früh schwer. Homan Halimi brachte den Tabellendritten bereits nach acht Minuten in Führung, Alexander Reith erhöhte noch vor der Pause auf 0:2. Die Upländer fanden danach keinen Weg zurück und bleiben mit 24 Punkten auf Rang 15, während der Abstand zum rettenden Bereich weiter angewachsen ist.

Nur kurz gehofft

Calden/Meimbressen erwischte gegen Eichenzell durch Nils Mackewitz zwar den besseren Start, brach nach dem Ausgleich aber Stück für Stück ein. Nach dem 1:2 kurz nach der Pause entschieden Marcel Ludwig, Eric Fröhlich und James Sawatzky die Partie deutlich für die Gäste. Für den Aufsteiger war das 1:5 ein empfindlicher Rückschlag, weil Eichenzell in der Tabelle nun auf 37 Punkte davongezogen ist.

Souverän zurückgemeldet

Nach den jüngsten Stolperern hat KSV Hessen Kassel II gegen Buchonia Flieden wieder gewonnen. Henry Eckhardt traf kurz vor der Pause, Silas Hagemann machte in der 80. Minute den 2:0-Endstand perfekt. Die Junglöwen bleiben mit 62 Punkten vorn, doch Bad Soden sitzt mit 60 Zählern weiter dicht im Nacken.

Big Points im Abstiegskampf

Der OSC Vellmar lag gegen den Lichtenauer FV schon nach elf Minuten 0:2 zurück, bekam die Partie aber nach der Pause vollständig gedreht. Luka Jozanovic verkürzte, Kevin van der Veen glich aus, ehe Enver Maslak nach zuvor vergebenem Elfmeter in der 85. Minute doch noch zum 3:2 traf. Für Vellmar war es ein enorm wichtiger Sieg im Abstiegskampf, während Lichtenau die Chance verpasste, im oberen Mittelfeld weiter Boden gutzumachen.

Bitteres Ende

Klei/Hun/Doh stand gegen Bad Soden kurz vor einem beachtlichen Remis, ging am Ende aber leer aus. Jan Kaufmann brachte die Gastgeber früh in Führung und glich in der 90. Minute per Foulelfmeter zum 2:2 aus, doch fast im Gegenzug traf Keanu Banh noch zum 2:3 für den Tabellenzweiten. Für Klei/Hun/Doh war das nach ordentlichem Auftritt ein bitterer Ausgang.

Aufbäumen kam zu spät

Der FSV Dörnberg legte gegen Wabern eine starke erste Halbzeit hin und führte nach Treffern von Dominik Richter, Toni Dombai und Florian Müller bereits 3:0. Wabern kam durch Patrick Herpe und Luca Jäger noch einmal heran, für den Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Dörnberg zog mit dem 3:2-Sieg auf 49 Punkte davon und festigte Rang vier, während der TSV nach starker Rückrunde den nächsten Dämpfer hinnehmen musste.

Wölfe ohne Probleme

Der FSV Wolfhagen ließ gegen Hofbieber nichts anbrennen und gewann klar mit 6:0. Sechs verschiedene Torschützen unterstrichen die Breite in der Offensive, schon früh stellte Robert Garwardt die Weichen. Nach den jüngsten Rückschlägen war das für die Wölfe ein sauberer Pflichtsieg, der sie mit 46 Punkten wieder näher an das obere Verfolgerfeld heranbringt.