2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Heiß begehrt: Luca Puhe entscheidet sich für die Regionalliga

Die Zukunft von Oberliga-Torjäger Luca Puhe war lange ungeklärt. Nun hat der Angreifer des SV Biemenhorsts eine Entscheidung getroffen.

von Tristan Benten · Heute, 16:30 Uhr · 0 Leser
Luca Puhe wechselt zum 1. FC Bocholt
Luca Puhe wechselt zum 1. FC Bocholt – Foto: IMAGO/ Klumpen Sportfoto

Oberliga: Mit 28 Scorern (17 Tore und elf Vorlagen) ist Luca Puhe einer der wenigen Lichtblicke beim Abstiegskandidaten SV Biemenhorst. Entsprechend ist es keine Überraschung, dass einige Klubs den Angreifer ins Visier genommen haben. Nach einen langen hin und her entschied sich der 23-Jährige für einen Wechsel zum Regionalligisten 1. FC Bocholt. FuPa weiß bereits seit Wochenanfang von dem Wechsel, hat aber noch wegen einer Stellungnahme beim Spieler angefragt hat, der sich bislang aber nicht äußern wollte.

Spielzeit 2023/24 als Durchbruch

Puhe agierte schon in der Jugend für Biemenhorst und machte beim SV zudem auch seine ersten Schritte im Seniorenbereich. In seiner ersten Spielzeit im Herrenbereich kam der mittlerweile 23-Jährige auf vier Treffer in 13 Bezirksliga-Partien. In der Saison 2022/23 steuerte er zwölf Scorer in 16 Partien bei und war somit ein wichtiger Teil der Aufstiegsmannschaft.

In der darauffolgenden Spielzeit schaffte er in der Landesliga mit 19 Treffern und weiteren 14 Vorlagen seinen Durchbruch. Seine anschließende Oberliga-Statistik kann sich ebenfalls sehen lassen: In 55 Spielen traf er 28 mal und legte weitere 21 Tore vor.

Mit 24 Punkten steht der SV aktuell am Tabellenende - sechs Zähler trennen Biemenhorst vom rettenden Ufer. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit zieht es den Angreifer ab der kommenden Saison zum Viertligisten 1. FC Bocholt, der aktuell den zwölften Platz der Regionalliga belegt.

Wechsel in die Heimatstadt

Nach Informationen des Reviersports unterschrieb Puhe einen Zweijahresvertrag am Hünting. Dabei war ein Wechsel zum 1. FC Bocholt bereits im vergangenen Sommer möglich, doch der Angreifer lehnte ab. "Ich hätte dafür meinen Job aufgeben müssen, und was mir Bocholt angeboten hat, reichte nicht. Letztendlich konnten wir uns finanziell nicht einigen", sagte er dem RevierSport im März über den damals gescheiterten Wechsel.

Durch die Leistungen in den vergangenen Jahren zog der Torjäger auch die Blicke von Oberligisten aus dem oberen Tabellendrittel auf sich. Beispielsweise bemühten sich der KFC Uerdingen, wie auch die SpVg Schonnebeck um die Dienste des 23-Jährigen. Auch aus der Regionalliga gab es weitere Anfragen für Puhe.

Schlussendlich war allerdings jeder Versuch der verschiedenen Vereine vergeblich. Puhe entschied sich für einen Wechsel in seine Heimatstadt um dort den nächsten Schritt gehen zu können. Beim Regionalligisten will der 23-Jährige an seine starken Leistungen anknüpfen und sich auf höherem Niveau beweisen. Für den SV Biemenhorst bedeutet der Abgang hingegen ein Verlust eines wichtigen Leistungsträgers.