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Roman Langer, Co-Trainer SVH: „Wichtig war, dass alle wieder auf dem Platz gestanden sind.“
Roman Langer, Co-Trainer SVH: „Wichtig war, dass alle wieder auf dem Platz gestanden sind.“ – Foto: Fupa

Heimstetten schlägt Unterföhring 6:0 – „Wieder mehr Struktur im Spiel“

Heimstetten mit erfahrenen Rückkehrern

Vor dem ersten Testspiel dieser Wintervorbereitung hatten sowohl der SV Heimstetten als auch der FC Unterföhring bloß eine Trainingseinheit in den Knochen – doch das war’s dann auch mit den Gemeinsamkeiten. Denn in den 90 Minuten zeigte der Regionalligist dem zwei Klassen niedriger spielenden FCU vor allem in der ersten Hälfte eindeutig seine Grenzen auf. Am Ende stand ein 6:0-Sieg für den SVH zu Buche, den jedoch beide Seiten nicht überbewerten wollen.

Heimstetten/Unterföhring – „Es war ein guter Start, um reinzukommen“, kommentiert Heimstettens Co-Trainer Roman Langer den Auftakterfolg. „Wichtig war, dass alle Jungs nach der langen Pause wieder auf dem Platz gestanden sind.“ Zudem habe sich der Tabellenletzte, der die löchrigste Abwehr der Regionalliga stellt, bewusst vorgenommen, zu Null zu spielen, sagt Langer. „Und das hat geklappt. Deshalb sind wir zufrieden, wie’s gelaufen ist.“

Andreas Faber, FCU-Trainer, zur neuen Viererkette: „Wir haben die Jungs ins kalte Wasser geworfen.“
Andreas Faber, FCU-Trainer, zur neuen Viererkette: „Wir haben die Jungs ins kalte Wasser geworfen.“ – Foto: Fupa

Etwas anders fällt naturgemäß das Fazit von Unterföhrings Trainer Andreas Faber aus, der im Winter Zlatan Simikic abgelöst hat. „Einige Spieler haben zum ersten Mal nach zwei Monaten Pause wieder einen Ball berührt, und das hat man natürlich gesehen“, sagt der 34-Jährige. „Heimstetten war in allem besser. Sie waren schneller, galliger und fitter. Und sie haben uns gerade in der ersten halben Stunde überrollt.“

Diese Einseitigkeit spiegelte sich auch in Toren wider. Den Auftakt machte dabei schon nach vier Minuten Fabio Sabbagh, ehe Severin Müller und Sam Zander noch in der Anfangsviertelstunde auf 3:0 erhöhten. In der Folge schnürte Emre Tunc einen Doppelpack vor der Pause, sodass es beim Stand von 5:0 in die Kabinen ging. Im zweiten Durchgang schickte SVH-Trainer Christoph Schmitt dann Torwart Simon Heering sowie Alexis Fambo und Robert Manole neu aufs Feld. Ausgewechselt wurde unter anderem Rico Strieder, der in den ersten 45 Minuten ein gutes Debüt abgeliefert habe, so Langer. Der 30-jährige Ex-Profi war im September nach Heimstetten gewechselt, konnte danach aber verletzungsbedingt keine einzige Partie bestreiten. Er steht dem SVH nun wieder zur Verfügung, ebenso wie etliche weiterer Leistungsträger. „Das hat man schon gemerkt, dass wieder mehr Struktur im Spiel ist, wenn da ein paar erfahrenen Spieler auf dem Platz stehen“, sagt Langer. Dass 6:0 erzielte Mohamad Awata.

Derweil hätten beim FCU noch mehrere Säulen gefehlt, sagt Faber. Zudem habe er seiner Defensive eine Viererkette verordnet, die der neue Coach neben der bisher üblichen Dreierreihe als zweites Spielsystem etablieren will. „Wir haben die Jungs ins kalte Wasser geworfen“, sagt der Trainer. „Das geht bewusst auf meine Kappe.“ Auf Unterföhring wartet nun am Samstag das nächste Testspiel – daheim um 15 Uhr gegen den SC Olching aus der Landesliga Südwest. Ebenfalls am Samstag bestreitet der SVH seine zweite Vorbereitungspartie, für die der Klub um 15.30 Uhr die Reserve der SpVgg Unterhaching empfängt. ( PATRIK STÄBLER)

Aufrufe: 025.1.2023, 15:23 Uhr
Patrik StäblerAutor