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"Liegt noch viel Arbeit vor uns"- Heimstetten schlägt KSC im Ortsduell

von Martin Lühr · 29.01.2025, 16:18 Uhr · 0 Leser
Fussball, Testspiel, SV Heimstetten - Kirchheimer SC
 gespanntes warten der Spieler vor einem Eckball, die geballte Atemluft der Spieler entwickelt Nebel
Fussball, Testspiel, SV Heimstetten - Kirchheimer SC gespanntes warten der Spieler vor einem Eckball, die geballte Atemluft der Spieler entwickelt Nebel – Foto: Sven Leifer

Nach dem 4:2 im Testspiel gegen Kirchheim sagt SVH-Coach Roman Langer, er sehe noch viel Arbeit, KSC-Trainer Steven Toy bilanziert: Das war ordentlich bis sehr gut

Ihrem früheren Teamkollegen schenken die Fußballer des Kirchheimer SC zwar einen ein – am Sieg des Favoriten kann das jedoch nichts ändern. So gewinnt der Bayernligist SV Heimstetten seinen ersten Test in der laufenden Vorbereitung gegen den eine Klasse tiefer spielenden Ortsrivalen mit 4:2 (2:1). Beim SVH feiert dabei Torwart Moritz Knauf sein Debüt, der bis zur Winterpause noch beim KSC zwischen den Pfosten gestanden ist.+

„Im Großen und Ganzen können wir mit der Leistung zufrieden sein – auch wenn man gesehen hat, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, sagt Heimstettens Trainer Roman Langer nach dem ersten Aufgalopp seiner Elf. Gar noch etwas zufriedener klingt sein Pendant beim Kirchheimer SC, der bereits drei Tage zuvor ein erstes Testspiel gegen Hallbergmoos mit 5:2 gewonnen hat.

Fussball, Testspiel, SV Heimstetten - Kirchheimer SC: v.li.: Marinus Bachleitner (Kirchheim, 6) Kubilay Celik (SV Heimstetten, 11) Marco Flohrs (Kirchheim, 28) im Zweikampf, Duell, duel, tackle, Dynamik, Action, Aktion
Fussball, Testspiel, SV Heimstetten - Kirchheimer SC: v.li.: Marinus Bachleitner (Kirchheim, 6) Kubilay Celik (SV Heimstetten, 11) Marco Flohrs (Kirchheim, 28) im Zweikampf, Duell, duel, tackle, Dynamik, Action, Aktion – Foto: Sven Leifer

„Wir haben eine ordentliche bis sehr gute Leistung gezeigt – auch aus spielerischer Sicht“, lobt Kirchheims KSC-Coach Steven Toy. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir gegen Heimstetten schon mal so viel Ballbesitz hatten. Gerade die erste Halbzeit war richtig gut – bis auf die Chancenverwertung.“

80 Zuschauer sehen munteren Kick

So bringen die Gäste vor immerhin 80 Zuschauern auf dem Kunstrasen im Heimstettner Sportpark die Kugel nur ein einziges Mal im Gehäuse unter – nach knapp einer halben Stunde und in Person von Peter Schmöller. Sein Tor bedeutet das 2:1 aus Sicht des SVH, der kurz zuvor binnen weniger Minuten gleich zweimal zugeschlagen hat. So nutzt Kapitän Lukas Riglewski zunächst einen Abwehrpatzer zur 1:0-Führung, ehe Filip Vnuk auf Vorarbeit von Daniel Steimel auf 2:0 erhöht.

„Wir haben uns am Anfang schwer getan“, räumt Roman Langer ein. „Ab der 25. Minute sind wir dann besser ins Spiel gekommen.“ Demgegenüber bemängelt Steven Toy die fehlende Kaltschnäuzigkeit seines Teams im ersten Durchgang: „Wir hatten drei, vier richtig gute Möglichkeiten. Da hätten wir mehr draus machen müssen.“

Im zweiten Durchgang kommt Kirchheim dann zunächst auf 2:2 heran – durch Lenny Gremm, der in der 54. Minute den in der Pause für Fabio Rasic eingewechselten Moritz Knauf überwindet. Nach dem Ausgleich sei seiner Elf jedoch „mehr und mehr die Puste ausgegangen“, sagt Toy. Dabei habe sich der frühe Zeitpunkt der Vorbereitung ebenso bemerkbar gemacht wie die vielen Ausfälle. Unter anderem müssen die Gäste auf die verletzten Roman Prokoph und Luka Topic, die kranken Niklas Karlin und Luis Sako sowie die verhinderten Korbinian Vollmann und Philipp Maiberger verzichten.

Bei Heimstetten kann Roman Langer dagegen nahezu aus dem Vollen schöpfen und zur Halbzeit sowie nach einer Stunde nahezu die komplette Mannschaft austauschen. Unter anderem feiert Kubilay Celik nach fast 150 Tagen Verletzungspause sein Comeback. Der Torjäger bereitet kurz nach seiner Einwechslung erst das 3:2 durch Pirmin Lindner vor, ehe er wenig später selbst trifft – zum 4:2-Endstand.

Nach dem Ortsderby wartet auf beide Clubs bereits am Samstag das nächste Testspiel. Während der SVH um 12 Uhr den VfR Garching empfängt, gastiert der KSC neunzig Minuten später beim SVN München. (ps)