
TSV Jetzendorf gegen VfB Durach heißt am Wochenende das Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga Südwest.
Das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Südwest an diesem Wochenende steigt im Lorenz-Wagner-Stadion. Dort empfängt der heimische TSV Jetzendorf, aktuell Vierter, am Sonntag um 15 Uhr den Tabellenzweiten VfB Durach. Beide Teams präsentierten sich zuletzt in starker Form: Jetzendorf ist seit fünf Spielen ungeschlagen und holte aus diesen Partien elf Punkte. Durach holte im gleichen Zeitraum sogar einen Zähler mehr. Ein Duell auf Augenhöhe also.
Lange Zeit galt Durach für Jetzendorf als Angstgegner. Erst im fünften Aufeinandertreffen gelang der erste Sieg. Inzwischen ist der Bann gebrochen – die beiden folgenden Spiele gingen ebenfalls an den TSV Jetzendorf. Vor heimischem Publikum soll diese Serie nun fortgesetzt werden – und damit auch der Lauf in der Liga nach zuletzt zwei 4:0-Erfolgen in Hollenbach und Niedersonthofen. „Wir haben aktuell einen Lauf und wollen das Ganze daheim bestätigen“, betont Trainer Markus Pöllner.
Leicht wird das nicht, denn die Allgäuer bringen viel Qualität mit. „Durach ist eine sehr erfahrene Mannschaft, das Durchschnittsalter liegt bei 27 Jahren. Sie spielen schon seit einigen Jahren in dieser Konstellation zusammen und haben sich punktuell noch einmal verstärkt“, erklärt Pöllner.
Vor allem die Spielweise macht den kommenden Gegner gefährlich: „Sie spielen mit extrem hoher Intensität, pressen sehr früh und erzwingen damit viele Fehler. Ihr Umschaltspiel nach Ballgewinnen ist sehr stark.“ Zudem sind Standards eine Waffe des VfB. Pöllner: „Da sind sie immer gefährlich.“
Sein eigenes Team sieht er dennoch bestens vorbereitet. Jetzendorf überzeugte zuletzt nicht nur mit Effizienz im Angriff, sondern auch mit defensiver Stabilität. Viermal in dieser Saison blieb die Mannschaft ohne Gegentor – zuletzt zweimal in Folge. „Wir müssen dagegenhalten, dürfen uns nicht unter Druck setzen lassen und wollen unsere spielerischen Mittel ausnutzen“, so Pöllner.
Personell kann der Trainer fast aus dem Vollen schöpfen. Weiterhin fehlen wird lediglich der verletzte Luca Magiera. Fraglich sind die angeschlagenen Bryan Beyreuther und Hannes Frank, die aber am Dienstag wieder voll mittrainieren konnten. „Da müssen wir schauen, wie sie die Belastung verkraftet haben. Aber es könnte gut sein, dass wir am Wochenende zwei Optionen mehr haben“, sagt Pöllner. Niklas Schröder fällt dagegen mit muskulären Problemen weiter aus.
Mit Blick auf die Tabellensituation ist klar: Mit einem Sieg gegen Durach würde Jetzendorf am Gegner vorbeiziehen. Für Pöllner noch wichtiger: Es wäre es der nächste Schritt auf dem Weg zum anvisierten Klassenerhalt.