
Heim-Hammer! Sportfreunde ballern Laxten vom Platz!

Die Sportfreunde Schwefingen haben am Sonntagnachmittag einen überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen Olympia Laxten gefeiert und damit ihre Ambitionen auf einen Platz in der Spitzengruppe untermauert. Bei bestem Fußballwetter an der Dorfstraße zeigte die Elf von Trainer Daniel Vehring von Beginn an eine konzentrierte und dominante Vorstellung.
Schwefingen übernahm früh die Kontrolle und setzte den Gegner mit hohem Pressing und schnellen Kombinationen unter Druck. Bereits in der 12. Minute fiel der verdiente Führungstreffer: Nach einem präzisen Freistoß von Justin Uso sorgte Kapitän Leon Greten per Kopf für das 1:0. Laxten kam nur einmal gefährlich vors Tor, doch der Angriff wurde wegen Abseits zurückgepfiffen.
In der Folge erspielten sich die Gastgeber weitere Chancen, ließen jedoch zunächst die nötige Effizienz vermissen. Sowohl Chris Veltrup als auch Sebastian Mogge scheiterten am gut reagierenden Laxtener Schlussmann, zudem verhinderte der Pfosten einen höheren Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert: Schwefingen bestimmte das Geschehen, während Laxten offensiv kaum Akzente setzen konnte. In der 52. Minute erhöhte Alexander Kuhl nach starker Vorarbeit von Felix Neumann auf 2:0. Nur wenige Minuten später wurde Christoph-Dominik Winters im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Veltrup sicher zum 3:0 (61.).
Damit war die Partie entschieden, doch die Gastgeber hatten noch nicht genug. In der 65. Minute traf Felix Neumann im Nachsetzen zum 4:0-Endstand, nachdem zunächst Winters’ Hereingabe geblockt worden war.
Schwefingen präsentierte sich in allen Mannschaftsteilen geschlossen, zeigte variable Angriffsmuster und ließ defensiv kaum etwas zu. Laxten agierte engagiert, konnte jedoch über weite Strecken nicht mithalten.
Trainer Daniel Vehring zeigte sich nach dem Spiel zufrieden:
„Wir konnten heute unser Spiel auf den Platz bringen und haben verdient gewonnen. Die Jungs haben sich das hart erarbeitet. Wenn wir so weitermachen, können wir uns bis zur Winterpause oben festsetzen.“
Mit dem Sieg klettert Schwefingen weiter in Richtung der oberen Tabellenränge. Am kommenden Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel beim Landesliga-Absteiger SV Bad Bentheim an.
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Klatsche daheim! Freren zerlegt Emsbüren mit 4:0
Die SG Freren bleibt in der Erfolgsspur und gewann auch bei Concordia Emsbüren deutlich mit 4:0. Dabei hielt die Heimelf in der ersten Halbzeit gut mit, konnte ihre Chancen jedoch erneut nicht nutzen.

Freren erwischte den besseren Start und ging in der 19. Minute durch Florian Hoff in Führung, dem Treffer ging allerdings ein umstrittener Zweikampf voraus, bei dem Emsbürens Bernhard Haarmann verletzt ausgewechselt werden musste. Trotz einiger guter Möglichkeiten blieb Concordia der Ausgleich verwehrt.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste endgültig die Kontrolle. Hoff schnürte in der 58. Minute seinen Doppelpack, ehe Jan-Hendrik Wecks mit zwei Treffern (64., 82.) den klaren Auswärtssieg perfekt machte. Freren präsentierte sich dabei wie eine echte Spitzenmannschaft, während Emsbüren nach einer ordentlichen ersten Hälfte in Durchgang zwei deutlich nachließ.
Für Concordia gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken und am kommenden Sonntag in Werlte wieder zu punkten. Anstoß ist um 14 Uhr.
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VfL schnappt sich Wunschtrainer!

Weiße Elf holt ihren Wunschmann!
Karsten Ennen kommt vom ASC Wielen - „Wir wollten nur ihn!“
Der VfL Weiße Elf hat seinen neuen Cheftrainer für die kommende Bezirksliga-Saison präsentiert: Karsten Ennen übernimmt zur Spielzeit 2026/27 die Verantwortung an der Seitenlinie. Der 36-Jährige wechselt vom ASC Grün-Weiß Wielen, wo er in den vergangenen Jahren mit seiner Arbeit auf und neben dem Platz große Anerkennung fand.
Mit der Verpflichtung Ennens setzt der Klub auf Kontinuität und sportliche Weiterentwicklung. Der neue Coach gilt als akribischer Arbeiter mit hoher Fachkompetenz, ausgeprägtem Teamgeist und Leidenschaft für den Fußball.
Teammanager Julian Stein zeigte sich nach Abschluss der Gespräche sichtlich zufrieden:
„Karsten stand schon seit Jahren auf meiner Liste, weil er perfekt in unser Profil eines ambitionierten Trainers mit B-Lizenz passt. Er hat beim ASC hervorragende Arbeit geleistet und war von Anfang an unsere absolute Wunschlösung. Wir haben alles darangesetzt, ihn für den VfL zu begeistern – ohne eine andere Option in Betracht zu ziehen.“
Auch VfL-Vorsitzender Volker Friese unterstrich die strategische Bedeutung der Personalie:
„Wir wollen den VfL Weiße Elf sportlich, menschlich und strukturell weiterentwickeln. Dafür brauchen wir Menschen, die diesen Anspruch teilen. Mit Frank wurde eine hervorragende Basis geschaffen, und mit Karsten Ennen folgt nun die nächste Stufe dieser Entwicklung.“
Für Ennen selbst bedeutet der Wechsel einen neuen, spannenden Abschnitt seiner Trainerlaufbahn:
„Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leichtgefallen, da ich mich beim ASC sehr wohlgefühlt habe. Dennoch reizt mich die Aufgabe, beim VfL Weiße Elf in der Bezirksliga zu arbeiten und die Mannschaft sportlich weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit dem Team.“
Mit dem neuen Trainer an der Seitenlinie richtet der VfL den Blick klar nach vorn. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Förderung eigener Talente, die Schritt für Schritt an den Herrenbereich herangeführt werden sollen, ergänzt durch punktuelle Verstärkungen von außen.
Der VfL Weiße Elf blickt voller Zuversicht auf die kommende Saison in der Bezirksliga Weser-Ems 3, mit Karsten Ennen als neuem Cheftrainer und einer klaren sportlichen Linie.
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Ein Punkt mit Gefühl - Veldhausen und Vorwärts teilen sich die Emotionen
Manchmal ist ein Unentschieden mehr als nur ein Ergebnis. Beim 2:2 zwischen dem SV Veldhausen 07 und SV Vorwärts Nordhorn II war es ein Spiel, das irgendwo zwischen Ärger, Erleichterung und ehrlichem Applaus hängen blieb, ein Sonntagnachmittag voller kleiner Dramen, großer Gesten und der Erkenntnis: Fußball ist doch am schönsten, wenn’s menschelt.
Die Gäste aus Nordhorn erwischten den besseren Start. Nach 23 Minuten schob Maarten Leferink trocken zum 0:1 ein, sein drittes Saisontor, und eines aus der Kategorie „unspektakulär, aber wichtig“. Doch Veldhausen antwortete mit dem, was man gemeinhin als „Willen“ beschreibt. Hendrik Egbers, in dieser Saison ohnehin in blendender Form (11 Tore in 13 Spielen!), glich nur zehn Minuten später aus. Ein Treffer, der nicht nur Zählbares brachte, sondern auch hörbares Leben auf die Ränge.
Kurz vor der Pause dann der erneute Dämpfer: Luca Rakers, mit nun neun Saisontoren, traf zum 1:2 und ließ Veldhausen wieder grübeln. Doch wer dachte, das Spiel würde nun den gewohnten Verlauf nehmen, der irrte. Denn nach der Pause war plötzlich Veldhausen die Mannschaft mit mehr Herz, mehr Beinen und mehr Lust. Sebastian Tüchter setzte in der 52. Minute zum Ausgleich an und traf. 2:2, zweite Luft, zweite Halbzeit, zweite Emotion.
Danach wurde gewechselt, geschoben, gerufen. Der Platz ein Drehbuch aus kleinen Geschichten: Schweiß, Gesten, Anweisungen und zwischendurch immer wieder dieser Geruch von „Hier geht noch was“. Ging dann aber nicht. Am Ende blieb es beim 2:2 - einem Ergebnis, mit dem beide Seiten leben konnten.
Fazit:
Ein gerechtes Remis, das Veldhausen nach einer starken zweiten Hälfte verdient mitnimmt und Nordhorn II immerhin Stabilität sichert. In der Tabelle heißt das Platz 8 für Vorwärts und Platz 14 für Veldhausen, auf dem Papier also Mittelmaß. Auf dem Rasen aber war’s ein kleines Fußballfest.
Und so verabschiedete sich Veldhausen aus seiner Heimspielwoche, mit Applaus, leichtem Muskelkater und einem Lächeln, das irgendwo zwischen Zufriedenheit und „da war mehr drin“ lag.
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Altenlingen im Torrausch - Acht Gründe zur Vorfreude aufs Derby

Wenn man in Altenlingen derzeit das Wort „Tore“ sagt, bekommt man vermutlich ein wissendes Nicken und ein leichtes Grinsen zurück. Denn die Mannschaft von Trainer Zevenhuizen scheint das Toreschießen zur Lieblingsbeschäftigung erklärt zu haben. Nach dem 7:0 in Emslage schickte der ASV nun Borussia Neuenhaus mit 8:2 zurück über die Kreisgrenze – und das auf dem alten Hauptplatz, weil der Rasen im Stadion nach den Regenfällen eher an einen Reisfeldversuch erinnerte.
Von Beginn an ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran, wer hier die Musik spielt. Thorben Klatt eröffnete den Torreigen schon nach vier Minuten per direktem Freistoß und legte später noch einmal nach. Niklas Lingers, Fabian Alferink (gleich dreimal), Leo Stemann und Jakob Plaß sorgten dafür, dass der Torjubel kaum verhallte, bevor der nächste folgte.
Neuenhaus mühte sich redlich, fand aber erst in der Schlussphase durch Andres Grobbe zweimal ins Ziel. Da war das Spiel längst entschieden und Altenlingen schon mit den Gedanken beim kommenden Derby gegen den SV Olympia Laxten.
48 Tore in 14 Spielen, sechs Siege in Serie, die Zahlen lesen sich, als hätten sie selbst eine breite Brust. Fabian Alferink feierte seinen ersten Dreierpack im ASV-Trikot, Moritz Schmidt bereitete gleich drei Treffer vor, und selbst der Liveticker kam kaum hinterher mit dem Tippen.
Am Ende stand ein 8:2 auf der Anzeigetafel, das so eindeutig war, wie es klingt. Altenlingen grüßt weiter von der Tabellenspitze und geht mit einem breiten Grinsen ins Stadtduell.
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Holtgers bleibt - Verein setzt auf Kontinuität

Trainer Daniel Holtgers bleibt auch in der Saison 2026/27 an der Seitenlinie. Mit der frühzeitigen Verlängerung setzt der Verein ein klares Zeichen für Vertrauen und Kontinuität.
Holtgers genießt bei Mannschaft und Umfeld großes Ansehen für seine leidenschaftliche und engagierte Arbeit. Gemeinsam soll der erfolgreiche Weg im blau-weißen Trikot fortgesetzt werden.
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Ein tiefer Rasen, ein heißer Kildau und ein kalter Keeper: Union Lohne schleppt sich zum vierten Sieg in Serie.
Der Rasen im Lohner Jahnstadion war zwar „bestens präpariert“, wie es die Platzkommission nannte, aber wer an diesem Nachmittag einen Sprint wagte, sank gefühlt bis zur Wade ein. Dafür war das Publikum standfest: rund 300 Zuschauer sahen zu, wie Union Lohne nach drei Auswärtsspielen endlich wieder daheim ran durfte und sich mit einem 4:2 gegen Sparta Werlte belohnte.

Trainer Dennis Brode hatte seine Startelf leicht durchgeschüttelt: Jelle Geesen durfte zwischen die Pfosten, David Brink rutschte für Mirco Strohecker rein. Die ersten Minuten? Viel Kampf, wenig Kombi, das Geläuf machte kurzen Prozess mit jeder Passstafette.
Dann kam die 15. Minute, und mit ihr der Mann des Tages: Rendi Kildau. Nach feiner Vorarbeit von Luca Grau schob er abgeklärt ein. Zwei Minuten später: déjà-vu. Diesmal zog Kildau aus 20 Metern ab g trocken, rechts unten, 2:0. Der Ball schlug so sauber ein, dass selbst der Rasen kurz Beifall hätte klatschen können.
Doch Werlte ließ sich nicht abschütteln. Nach 31 Minuten verkürzte Alexander Kenning, ein Treffer aus dem Nichts, nach einer unglücklichen Lohner Abwehraktion. Plötzlich war das Spiel wieder offen, und Lohne verlor für ein paar Minuten den Faden. Brode gestikulierte an der Seitenlinie so lebhaft, dass selbst der Linienrichter kurz den Überblick verlor, wer eigentlich den Ball hatte.
Nach der Pause blieb es wild. Kildau hätte früh den Deckel draufmachen können (54.), vergab aber frei vor Keeper Rolfes. Fünf Minuten später durfte er dann vom Punkt ran und verwandelte lässig. Hattrick! Der Stadionsprecher brauchte gar nicht mehr in die Unterlagen zu schauen.
Doch Werlte antwortete ebenfalls vom Punkt. Bernhard Kleymann verkürzte (73.) - 3:2, und plötzlich roch es wieder nach Spannung. Zwei Minuten später hätte Werlte fast den Ausgleich erzielt, doch Jelle Geesen im Lohner Tor parierte gleich doppelt spektakulär. Der Keeper, zuvor eher unauffällig, bekam Szenenapplaus und vermutlich eine warme Dusche extra spendiert.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 86. Minute: Stricker tankte sich durch, legte quer und natürlich stand wieder Kildau da, wo ein Torjäger stehen muss. 4:2, der vierte Treffer für ihn, und ein breites Grinsen bei allen, die rot tragen.
In der Nachspielzeit wackelte Lohne kurz, rettete sich aber über die Zeit. Brode schnaufte durch - Arbeitssieg. Nicht schön, aber erfolgreich.
Fazit:
Union Lohne hatte schon leichtere Nachmittage. Doch auf dem tiefen Platz zählte weniger der feine Fußball als der Wille und ein Stürmer, der einfach alles trifft. Rendi Kildau machte vier Buden und ließ seine Teamkollegen aussehen, als hätten sie den Ball nur getragen, damit er ihn reinschieben kann.
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Concordia Emsbüren unterliegt Salzbergen im Derby mit 2:4
Im Nachholspiel des 7. Spieltags musste sich Concordia Emsbüren am Donnerstagabend dem SVA Salzbergen mit 2:4 geschlagen geben. In einem intensiven Lokalderby reichte der große Einsatz der Emsbürener am Ende nicht, um den frühen Rückstand noch zu drehen.

Die Gäste erwischten den besseren Start: Schon nach 14 Minuten brachte Nick Schulten den SVA in Führung, und derselbe Spieler legte in der 35. Minute zum 0:2 nach. Concordia tat sich zunächst schwer, gegen die kompakte Salzbergener Defensive klare Chancen herauszuspielen, blieb aber stets bemüht, das Spiel offen zu halten.
Nach der Pause kam Emsbüren dann besser in die Partie. Malte Heyen sorgte in der 48. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 für neuen Schwung und ließ kurzzeitig Hoffnung aufkommen. Doch kaum war der Jubel verklungen, stellte Kevin Drees per Kopf den alten Abstand wieder her.
Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später köpfte Hendrik Lohaus nach schöner Vorlage von Jonas Egbers zum 2:3 ein und das Spiel war wieder offen. Die Zuschauer spürten, dass hier noch etwas möglich war, doch in der 68. Minute sorgte Tim Berger mit dem 2:4 für die Entscheidung zugunsten des SVA.
In der Schlussphase warf Emsbüren noch einmal alles nach vorn, kämpfte verbissen, blieb aber glücklos im Abschluss. Am Ende stand eine Niederlage, die zwar schmerzt, aber auch zeigte, dass die Moral im Team stimmt.
Salzbergen klettert durch den Sieg vorerst auf Rang 12, während Concordia trotz des Rückschlags im Tabellenmittelfeld bleibt.
Ein Derby mit allem, was dazugehört: Emotion, Kampfgeist und ein Ergebnis, das Stoff für viele Gespräche nach dem Abpfiff liefert.