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Heesseler SV vor wichtigem Spiel gegen Engelbostel

Co-Trainer Heldt: „Wollen wieder mehr Akzente nach vorne setzen“

von NV · 08.11.2024, 14:19 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sascha Köppen

Vor dem bevorstehenden Auswärtsspiel des Heesseler SV gegen MTV Engelbostel-Schulenburg am Sonntag zeigt sich der Co-Trainer Patrick Heldt optimistisch und kämpferisch. Nach intensiver Trainingswoche und analytischer Aufarbeitung des letzten Spiels gegen TuS Davenstedt ist für das Team das Ziel klar: Punkte mitnehmen, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten.

„Gute Trainingswoche und voller Einsatz“

„Die Trainingswoche war gut, alle haben mitgezogen. Wir hatten viele Spieler im Training und konnten gezielt an unseren Schwächen arbeiten,“ fasst Heldt die letzten Tage vor dem Spiel zusammen. Die personelle Situation zeigt sich dabei stabil: „Der Kader sieht ungefähr so aus wie in den letzten Wochen, bis auf die längerfristig Verletzten sind alle an Bord, und es gibt keine Sperren. Das ist schon mal gut“, so Heldt.

Das Training hatte vor allem den Fokus auf die Offensive gelegt, nachdem es dem Team in der Vorwoche an Durchschlagskraft gefehlt hatte. „Wir haben viel im Spiel nach vorne trainiert, was uns letzte Woche ein bisschen abgegangen ist,“ erklärt der Co-Trainer und betont die Notwendigkeit, vor allem in der Offensive wieder stärker aufzutreten. Heldt setzt auf ein verbessertes Zusammenspiel, um das Team da unten rauszuholen: „Es ist wichtig, dass wir unser Spiel nach vorne durchsetzen und diesmal nach vorne weitaus mehr Akzente setzen als letzte Woche.“

Wichtiges Spiel für den Tabellenstand

Das Spiel gegen Engelbostel-Schulenburg hat für den Heesseler SV hohe Bedeutung, sowohl im Hinblick auf den Punktestand als auch für das Selbstbewusstsein des Teams. Momentan steht Engelbostel im Mittelfeld der Tabelle, während der Heesseler SV auf Platz 14 mit nur elf Punkten dringend auf Zählbares angewiesen ist, um sich dem Abstiegsbereich zu entziehen.

Heldt sieht jedoch Chancen, gegen Engelbostel erfolgreich zu bestehen: „Natürlich wollen wir drei Punkte holen, um den Abstand zur Nicht-Abstiegszone zu verkürzen und den Anschluss nicht zu verlieren.“ Doch auch den Gastgebern kommt das Spiel eine Schlüsselrolle zu. Sie haben mit einem Sieg die Möglichkeit, den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter auszubauen. Heldt ist sich der Dringlichkeit des Spiels für beide Seiten bewusst: „Es ist ein wichtiges Spiel, wahrscheinlich auch für Engelbostel, die mit einem Sieg ebenfalls Punkte gutmachen können.“

„Mit guter Tagesform ist alles möglich“

Für den Heesseler SV beginnt mit dem Spiel gegen Engelbostel-Schulenburg eine wichtige Serie, die in den nächsten Wochen gegen die oberen Mannschaften Stelingen und Godshorn fortgesetzt wird. Heldt weiß, dass gerade in der hart umkämpften Liga jedes Spiel eine Herausforderung darstellt: „Ich finde, in dieser Liga kannst du mit einer guten Leistung wirklich alle schlagen. Du kannst aber auch mit einer nicht so guten Leistung gegen jeden verlieren.“

Diese Saison habe dem Team bereits eindrücklich vor Augen geführt, wie schnell man ins Hintertreffen geraten kann. Heldt erklärt: „Wenn du mit Tagesform schlecht gegen Tabellennachbarn spielst, kommst du nicht groß voran. Wenn du aber eine gute Leistung zeigst, kannst du auch gegen alle mitspielen.“ Um die Punkte aus Engelbostel mitzunehmen, gilt es daher, diese Tagesform auf den Platz zu bringen.

Primäres Ziel: Drei Punkte in Engelbostel

Das primäre Ziel sei es, „drei Punkte aus Engelbostel zu entführen“, um die Tabellensituation zu entspannen und mit einem Erfolgserlebnis in die nächsten Spiele zu gehen. Mit einem Sieg könnte der Heesseler SV neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen und möglicherweise einen ersten Schritt Richtung Mittelfeld machen.

„Wenn wir es schaffen, unsere Trainingsleistung umzusetzen, dann sieht die Tabellensituation schon wieder anders aus“, sagt Heldt mit Blick auf das Duell. Ein Erfolg in Engelbostel könnte das Team neu motivieren und eine entscheidende Wende in der laufenden Saison einläuten.