Hauzenberg: Abwehrchef Sinani geht von Bord
Der 30-jährige Routinier verlässt die Staffelberger mit Ablauf der Spielzeit 2025/2026
von Thomas Seidl · 20.02.2026, 09:00 Uhr · 0 Leser
Eralb Sinani gehört zu den Eckpfeilern im Team des FC Sturm Hauzenberg – Foto: Thomas Martner157 Partien hat Eralb Sinani mittlerweile für den FC Sturm Hauzenberg bestritten und sich längst zu einer absoluten Größe im Team der beiden Coaches Alexander Geiger und Dominik Schwarz entwickelt. Im Sommer ist nun aber Schluss für den 30-jährige Routinier, der den Verein dann nach insgesamt fünfeinhalb Jahren Servus sagen wird.
"Ich schließe im Mai meine Weiterbildung zum Elektrotechniker ab und weiß aktuell noch nicht, wohin es mich dann beruflich verschlagen wird. Ich würde grundsätzlich gerne in Passau bleiben, kann aber momentan nichts konkret mitteilen. Daher habe ich dem FC Sturm Hauzenberg abgesagt, denn ich möchte nicht im Mai sagen müssen, ich habe eine Arbeit in Regensburg oder Landshut gefunden und kann deshalb nicht weitermachen", erklärt Sinani, der sich definitiv mit einem weinenden Auge verabschieden wird: "Der Sturm ist für mich im Laufe der Jahre etwas ganz Besonders geworden. Mit diesem Klub habe ich viele tolle Momente, aber auch ein paar schwierige Situationen erlebt. Es überwiegen aber eindeutig die positiven Dinge und der FC Sturm Hauzenberg ist ein absoluter Vorzeigeklub, der von tollen Menschen - allen voran Markus Reischl - sehr familiär geführt wird. Es wird von Vereinsseite alles getan, dass sich die Spieler wohl fühlen und das habe ich immer getan. Dafür möchte ich schon jetzt Danke sagen."
Mittlerweile hat Sinani in der Innenverteidigung seinen Platz gefunden und war speziell in der Landesliga-Meistersaison eine der herausragenden Kräfte. "Ich bin beim Sturm auf vielen Positionen eingesetzt worden. Im Abwehrzentrum mache ich es aber - denke ich zumindest - ganz ordentlich und diese Rolle passt mir auch", meint Sinani, der noch ein großes Ziel vor Augen hat: "Ich würde mich gerne mit dem Klassenerhalt verabschieden. Das wird zwar nicht einfach, ist aber nicht unmöglich. Wer die bärenstarke U21 des TSV 1860 München schlagen kann, der kann auch in der Liga bleiben", schmunzelt Sinani, der sich die nächsten zehn Tage beruflich in Spanien befindet und deshalb das so wichtige Auftaktmatch gegen das ebenfalls im Tabellenkeller festhängende Türkgücü München verpasst.
Wie es für den Deutsch-Griechen sportlich weitergeht, steht aktuell komplett in den Sternen. "Solange ich nicht weiß, wo ich eine Arbeitsstelle bekomme, kann ich diesbezüglich gar nichts planen. Ich hoffe, dass sich das vielleicht schon im März oder April entscheidet, garantieren kann ich das allerdings nicht. Lust auf Fußball habe immer noch, aber der Job hat Priorität. Daher wird darauf mein Hauptaugenmerk liegen und ich habe deshalb derzeit auch überhaupt keine Ambitionen, ins Spielertrainergeschäft einzusteigen. Schau ma mal, was sich ergeben wird", sagt Sinani, der beim FC Sturm Hauzenberg eine Lücke hinterlassen wird.