
Am Wochenende standen im Zuge der Saisonvorbereitung einige Testspiele auf dem Programm. Das Wetter spielte dabei nicht immer mit.
Im Testspiel-Duell zweier ambitionierter A-Klassisten hat sich am Sonntag der TSV Perchting-Hadorf mit 3:1 (1:0) gegen den TSV Herrsching durchgesetzt. Perchtings Trainer Tobias Luppart war „sehr glücklich“ mit dem Auftreten seiner Mannschaft, insbesondere im zweiten Durchgang. „Am Anfang hat uns Herrsching spielerisch nahezu überrollt. Wir haben uns aber immer mehr gesteigert. Die zweite Hälfte hat dann komplett uns gehört“, sagte der Coach.
Florian Schober, Cheftrainer des TSV Herrsching, stimmte in der Spielanalyse vollends mit seinem Gegenüber überein: „In den ersten Minuten waren wir klar überlegen. Dann haben wir aber plötzlich eine wahnsinnig hohe Fehlerquote an den Tag gelegt und in Summe hochverdient verloren.“
Die Herrschinger konnten ihr spielerisches Übergewicht in der Anfangsphase nicht in Zählbares ummünzen. Schober gefiel die Einstellung seiner Mannschaft anschließend überhaupt nicht. „Wir haben das Spiel zu leicht genommen, nachdem wir es anfangs im Griff hatten.“ Bestraft wurde das von Mohamed Ghaznawi, der rund fünf Minuten vor der Pause Perchtings Führungstreffer erzielte.
Nach dem Seitenwechsel drehten die Gastgeber dann so richtig auf. Zunächst erhöhte Simon Leopold auf 2:0 (64.), ein Eigentor von Maximilian Schmid sorgte kurz darauf für den Herrschinger Anschlusstreffer (66.), ehe Felix Fischer in der 73. Minute für den 3:1-Endstand sorgte. Für Luppart stellt das Resultat einen positiven Fingerzeig für die in rund zwei Wochen startende Punkrunde dar: „Wir haben gegen eine andere, gute A-Klassenmannschaft gewonnen. Da sieht man schon ungefähr, wo man steht.“
Die Generalprobe des SC Pöcking-Possenhofen ist nicht vollständig, aber teilweise ins Wasser gefallen. Nach 65 Minuten musste das Testspiel gegen die SG Schäftlarn/Baierbrunn am Sonntag abgebrochen werden. „Es hat gedonnert, geblitzt, und unser Kunstrasen stand unter Wasser“, berichtete SCPP-Trainer Daniel Flath. Wegen der starken Regenfälle hatte die Partie bereits nicht wie eigentlich geplant auf dem Hauptplatz der Pöckinger stattfinden können.
„Wir hätten lieber auf Rasen gespielt, aber gegen das Wetter können wir nichts machen“, sagte Flath. Bis zum Abbruch war er mit dem Auftritt seines Teams über weite Strecken einverstanden gewesen. Anders als beim wilden 4:3-Erfolg gegen den TSV Perchting-Hadorf in der Vorwoche, standen die Pöckinger diesmal kompakter und sorgten immer wieder über Umschaltsituationen für Gefahr. „Wir haben taktisch etwas ausprobiert, und es hat ganz gut funktioniert“, lobte der SCPP-Coach, dem diesmal ein recht breiter Kader zur Verfügung stand.
Das Tor des Tages fiel nach einer Balleroberung von Clemens Link, der anschließend noch zwei Gegenspieler aussteigen ließ und überlegt ins lange Eck einschob (27.). Die Pöckinger starten am Samstag (13 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SV Raisting II in die neue Kreisklassen-Saison.
Eigentlich war die Vorbereitungspartie von Starnbergs Kreisklassen-Fußballern gegen den SV Olympiadorf München am Sonntag auf dreimal 30 Minuten angelegt. Letztendlich pfiff der Unparteiische die Begegnung jedoch schon früher ab als geplant. Aufgrund eines aufziehenden Gewitters hatten sich beide Seiten darauf verständigt, den verregneten Test nach 60 Minuten abzubrechen.
Für SGSS-Co-Trainer Sascha Grießhammer war das Duell mit dem Kreisligisten dennoch ergiebig. „Wir konnten verschiedene Aufstellungen und Ausrichtungen testen“, sagte der Coach. Besonders die Anfangsformation von Cheftrainer Radek Biernat machte einen überzeugenden Eindruck. Vincent Nitsch brachte die Hausherren folgerichtig in Führung (16.). „Danach haben wir ein bisschen den Faden verloren“, analysierte Grießhammer.
Im zweiten Drittel drehten die höherklassig angesiedelten Gäste das Resultat auf 2:1, ehe die Partie ein verfrühtes Ende fand. Knapp eine Woche vor dem Ligastart drängen sich Starnbergs Trainerteam nun etliche Optionen für den Spieltagskader auf. Grießhammer: „Wir sind im Moment sehr zufrieden, es werden schwere Entscheidungen. Besonders die Jungen machen sich gut und sind gewillt.“