
Video-Highlights zum Derby ➡️ Hier klicken ⬅️
Es ist wieder Derbyzeit im Emsland und diesmal durfte sich das kleine Eltern gegen den großen Bruder aus Haselünne beweisen. Schon vor dem Anpfiff lag ein bisschen Kirmes in der Luft: EmsTV war da, der Stadionsprecher klang wie vom SV Werlte ausgeliehen, und der Kaffee im Vereinsheim dampfte wie in alten Zeiten.
Als der Ball rollte, brauchte Eltern keine Eingewöhnungsphase. Fünfte Minute, erster Angriff, erstes Tor. Jannis Schnebeck schiebt überlegt zum 1:0 ein, der perfekte Start für die Hausherren. Haselünne? Bemüht, aber irgendwie wie im falschen Film. Kurz vor der Pause dann der nächste Nackenschlag: Michel Rolfers verwandelt einen Foulelfmeter eiskalt (45’+3). Zur Halbzeit steht’s 2:0, und man hat das Gefühl: Eltern spielt, Haselünne diskutiert.
Nach dem Seitenwechsel bleibt das Bild ähnlich. Eltern wirkt wacher, galliger, entschlossener. Ausgerechnet ein Freistoß aus gut 40 Metern bringt das 3:0 (61’ - Felix Suhl), kein Schönheitspreis, aber dafür steht’s nun deutlich. Haselünne kann einem fast leidtun: Sie wollen, sie rennen, sie schießen, nur eben meist vorbei. Erst in der 83. Minute dürfen sie jubeln: Kollakusic vollendet eine schöne Kombination zum 3:1. Mehr als Ergebniskosmetik ist das aber nicht.
Als der Schiedsrichter nach 90 Minuten und ein paar Nachspielminuten abpfeift, liegen sich die Eltern-Spieler in den Armen. 3911 Liveticker-Leser und knapp 500 Zuschauer vor Ort haben gesehen: Hier hat das Dorf den großen Nachbarn mit Herz, Laufbereitschaft und einem klaren Plan besiegt.
Haselünne wird die Punkte mehr vermissen als Eltern, aber im Dorf wird man noch eine Weile von diesem Nachmittag erzählen. Vielleicht sogar länger, als der Kuchen im Vereinsheim reicht.

Die Mission von FuPa.net: Wir sind das Mitmachportal VON Amateurfußballern FÜR Amateurfußballer.
Jetzt anmelden & Vereinsverwalter werden: www.fupa.net/fupaner/anmelden
____________________
