Zu Gast am Schlagbaumsweg war die zweite Mannschaft von Buchheim – ein unangenehmer Gegner, wie bereits das Hinspiel gezeigt hatte. Fußballerisch ein sehr starkes Team, dem wir nicht die Stirn bieten konnten, während neben dem Platz die Stimmung brodelte. Leider mussten wir verletzungsbedingt auf einige Stammkräfte verzichten, wodurch es zu mehreren Veränderungen in der Startelf kam.
Trotzdem starteten wir motiviert ins Spiel und gingen bereits in der dritten Minute durch Philipp in Führung. Buchheim fand zu diesem Zeitpunkt kaum ins Spiel. Mitte der ersten Halbzeit wurde es dann auch außerhalb des Platzes unruhiger: Einer der zahlreichen Trainer der Gäste wurde ermahnt. Bewusst sprechen wir hier von „zahlreichen“, da sich gefühlt die komplette Bank inklusive Anhang in der Coaching-Zone befand. In der 41. Minute fiel dann der Ausgleich – ein sehenswerter Freistoß brachte das 1:1 zur Pause. Die zweite Hbz begann ähnlich wie die erste: Wieder hatte Philipp früh die Chance zur Führung, ließ diese jedoch liegen. In der 53. Minute dann erneut ein Freistoß für Buchheim und wieder schlug der Ball im Netz ein. Nur wenige Minuten später hatte Luca die nächste gute Möglichkeit, doch der Torhüter parierte stark.
Zum Ende warfen wir alles nach vorne, standen dadurch hinten zu offen und kassierten noch das 1:3. Buchheim gewinnt mit 3:1 – eine bittere Niederlage, denn hier wäre definitiv mehr drin gewesen.
Unschön waren allerdings die Szenen nach dem 3:1 auf Seiten der Buchheimer Bank. Wir können nicht nachvollziehen, was in manchen Menschen vorgeht: Gewaltandrohungen, obszöne Gesten und Beleidigungen haben auf einem Fußballplatz nichts verloren – schon gar nicht, wenn auch Kinder anwesend sind. Leider griff der Schiedsrichter hier garnicht ein, möglicherweise um die Situation nicht zu verschärfen, wie es letzte Woche in Mülheim der Fall war. Nach diesen Eindrücken können wir nun zumindest nachvollziehen, warum das Spiel der Gäste in der vergangenen Woche abgebrochen wurde. Wirklich sehr schade, Fußball spielen können die Buchheimer Jungs, sollten wirklich versuchen den Fokus auf das sportliche zu legen.