2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Hansa Rostock verliert 0:8, Hertha BSC und 1. FC Magdeburg siegen

Was war in der Frauen-Regionalliga Nordost und in der Frauen-Landesliga Brandenburg los?

von red · Heute, 19:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: FSV Babelsberg 74

In der Frauen-Regionalliga Nordost und in der Frauen-Landesliga Brandenburg war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.

Frauen-Regionalliga Nordost

1. FC Magdeburg – SV BW Hohen Neuendorf 5:0

Vor 104 Zuschauern präsentierte sich der 1. FC Magdeburg in glänzender Verfassung und ließ dem SV BW Hohen Neuendorf keine Chance. Den Torreigen eröffnete Charlotte Klein in der 31. Minute zur Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Magdeburgerinnen den Druck: Tabea Alsleben stellte in der 56. Minute auf 2:0, bevor Kira Josefin Bölke in der 65. Minute für die Vorentscheidung sorgte. In der Schlussphase schraubten Neele Abraham (72. Minute) und Hanna Eckl (89. Minute) das Ergebnis auf den deutlichen 5:0-Endstand hoch.

1. FFC Turbine Potsdam II – Hertha BSC 0:1

In einer defensiv geprägten Partie vor 53 Zuschauern entführte Hertha BSC alle 3 Punkte aus Potsdam. Das goldene Tor des Tages fiel bereits in der ersten Halbzeit, als Mieke Schiemann in der 21. Minute goldrichtig stand und zum 0:1 einnetzte. Die Reserve von Turbine Potsdam bemühte sich in der Folge zwar um den Ausgleich, fand jedoch kein Durchkommen gegen die kompakt stehende Berliner Defensive, die den knappen Vorsprung souverän über die Zeit rettete.

1. FFV Erfurt – 1. FFC Fortuna Dresden 2:0

Der 1. FFV Erfurt sicherte sich vor 56 Zuschauern einen Heimsieg gegen Fortuna Dresden. Maja Felicitas Bauerschmidt brachte die Thüringerinnen in der 27. Minute in Führung und sorgte damit für Sicherheit im Spiel der Gastgeberinnen. Dresden versuchte im zweiten Durchgang mehr Druck aufzubauen, wurde jedoch in der 59. Minute eiskalt ausgekontert, als Lea Schrenk zum 2:0-Endstand traf. Erfurt kontrollierte die Partie danach geschickt und ließ keine nennenswerten Chancen der Gäste mehr zu.

1. FC Union Berlin II – SV Eintracht Leipzig-Süd 1:2

Ein dramatisches Finish erlebten die 75 Zuschauer beim Duell zwischen der Union-Reserve und Leipzig-Süd. Die Gäste erwischten durch Emily Reißmann einen Blitzstart und gingen bereits in der 10. Minute mit 0:1 in Führung. Union Berlin kämpfte sich zurück und belohnte sich in der 71. Minute durch den Ausgleichstreffer von Megan Reichenbach. Als sich bereits alles auf eine Punkteteilung eingestellt hatte, schlug der SV Eintracht Leipzig-Süd erneut zu: Emma Cheyenne Müller markierte in der 89. Minute den viel umjubelten Siegtreffer zum 1:2.

FC Carl Zeiss Jena II – Türkiyemspor Berlin 1:1

In Jena sahen 42 Zuschauer ein Unentschieden. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der sich beide Teams weitestgehend neutralisierten, nahm die Partie in der Schlussphase Fahrt auf. Emy Bührig brachte die Jenaer Reserve in der 71. Minute zunächst in Führung. Die Freude währte jedoch nur kurz, da Türkiyemspor Berlin prompt reagierte: Nur 5 Minuten später erzielte Anna-Sophie Fechner in der 76. Minute den Ausgleich zum 1:1-Endstand.

RB Leipzig II – F.C. Hansa Rostock 8:0

Eine Machtdemonstration lieferte die Reserve von RB Leipzig vor 27 Zuschauern gegen den F.C. Hansa Rostock ab. Bereits zur Pause war die Partie nach Toren von Janita Jolien Kramer (9. und 22. Minute) sowie Evita Judith Kogel (42. Minute) beim Stand von 3:0 entschieden. Im zweiten Durchgang brachen bei den Gästen alle Dämme: Natalie Grenz (49. und 53. Minute), Linn Haack (58. Minute), Mia Werner (67. Minute) und Leni Preuß (88. Minute) schraubten das Ergebnis auf einen historischen 8:0-Kantersieg hoch.

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Frauen-Landesliga Brandenburg

FC Energie Cottbus – BSG Stahl Brandenburg 2:4

In einer turbulenten Anfangsphase überrumpelte die BSG Stahl Brandenburg die Gastgeberinnen aus Cottbus förmlich. Innerhalb von nur 3 Minuten stellten die Gäste die Weichen auf Sieg: Livia Bauer schnürte einen Blitz-Doppelpack in der 15. Minute und 16. Minute, bevor Vanessa Bürger in der 18. Minute bereits auf 0:3 erhöhte. Energie Cottbus bewies jedoch Kampfgeist und arbeitete sich zurück in die Partie. Thea Kuntze verkürzte in der 36. Minute, und kurz nach dem Seitenwechsel weckte Annalena Scholtissek in der 49. Minute mit dem 2:3-Anschlusstreffer neue Hoffnung. Die Brandenburgerinnen ließen sich jedoch nicht beirren und machten in der 80. Minute durch den zweiten Treffer von Vanessa Bürger zum 2:4-Endstand alles klar.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – SG Blau-Weiß Beelitz 1:1

Die Zuschauer erlebten ein Spiel, das von einem frühen Schock und einer späten Erlösung geprägt war. Die SG Blau-Weiß Beelitz erwischte einen Start nach Maß, als Linnea Lück bereits in der 6. Minute zur Führung traf. In der Folge entwickelte sich eine zähe Partie, in der Miersdorf/Zeuthen unermüdlich gegen das Beelitzer Abwehrbollwerk anrannte. Lange Zeit sah es nach einem knappen Auswärtssieg aus, doch kurz vor dem Abpfiff belohnten sich die Hausherren für ihre Bemühungen: Sophie Hopfe erzielte in der 87. Minute den viel umjubelten Ausgleich zum 1:1-Endstand und sicherte ihrem Team damit einen Punkt.

SC Oberhavel Velten – 1. FFC Turbine Potsdam III 1:2

In einer engen Begegnung entführte die dritte Garde von Turbine Potsdam die volle Punktzahl aus Velten. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff gelang Kea Tammen in der 45. Minute der Führungstreffer für die Gäste – ein psychologisch wichtiger Zeitpunkt. Velten kam jedoch entschlossen aus der Kabine und drängte auf den Ausgleich, der schließlich Marie Gutschke in der 72. Minute gelang. Die Freude der Gastgeberinnen währte jedoch nicht lange, denn Potsdam schlug postwendend zurück. Maximiliane Schudek markierte in der 81. Minute den Treffer zum 1:2, den Turbine bis zum Schlusspfiff leidenschaftlich verteidigte.

FSV Babelsberg 74 – SV Babelsberg 03 4:0

Das stadtinterne Duell in Babelsberg verlief einseitig zugunsten des FSV. Schon in der 3. Minute brachte Denise Simon die Hausherrinnen in Front und gab damit die Richtung für den Nachmittag vor. Noch vor der Pause sorgten Ruodi Schulze in der 38. Minute und Malena Wiechers in der 40. Minute mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse. Der SV Babelsberg 03 fand an diesem Tag keine spielerischen Mittel, um die dominante Defensive des FSV ernsthaft zu gefährden. In der Schlussphase krönte Luise Karaszewski die starke Mannschaftsleistung mit dem Tor zum 4:0-Endstand in der 81. Minute.

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