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Handlab-Iggensbach und Zitzelsberger gehen getrennte Wege

Der in Abstiegsgefahr geratene Kreisklassist und der Liniencoach haben die Zusammenarbeit beendet

von Thomas Seidl · 17.10.2025, 10:35 Uhr · 0 Leser
Alois Zitzelsberger wurde beim FC Handlab-Iggensbach von seinen Aufgaben entbunden
Alois Zitzelsberger wurde beim FC Handlab-Iggensbach von seinen Aufgaben entbunden – Foto: Bernhard Enzesberger

Der FC Handlab-Iggensbach gehört bisher zu den negativen Überraschungen der neuformierten Kreisklasse Deggendorf. Der Vizemeister von 2024 steckt im Abstiegskampf und belegt zur Saison-Halbzeit einen Relegationsplatz. Die Verantwortlichen des Ex-Kreisligisten haben nun beschlossen, sich im Trainerteam neu aufzustellen. Alois Zitzelsberger, der gemeinsam mit Spielercoach Gökay Gönel eine Doppelspitze bildete, ist nicht mehr im Amt. Der frühere Landesliga-Fußballer ist nun alleiniger Chefanweiser, hat aber zwei Co-Trainer an die Seite gestellt bekommen. Der derzeit verletzte Manuel Schrönghammer wird bis zur Winterpause an der Seitenlinie stehen, zudem wird Offensivmann Florian Resch dem Führungsteam angehören.

"Es gibt natürlich Gründe für diesen Entschluss, die wir aber nicht in die Öffentlichkeit tragen wollen. Alois ist ein waschechte FCler, der in der Vergangenheit sehr viel für unseren Verein geleistet hat. Vor dieser Saison ist er kurzfristig in die Bresche gesprungen und für sein vorbildliches Engagement gebührt ihm ein riesengroßer Dank", sagt Klubchef Manfred Emberger, der eine einfache Erklärung für den bislang bescheidenen Saisonverlauf hat: "Phasenweise haben uns sechs, sieben Stammkräfte gefehlt. Eine solche Personalmisere kann ein Kreisklassen-Verein nicht kompensieren."


Mittlerweile sieht es aber wieder deutlich besser aus, denn neben Langzeitausfall Schrönghammer steht nur noch Alexander Schönberger auf der Verletztenliste. "Wenn wir einigermaßen ordentlich aufgestellt sind, haben wir eine gute Mannschaft. Das haben wir am vergangenen Spieltag beim souveränen Heimsieg gegen Schwanenkirchen unter Beweis gestellt", erklärt Emberger, der optimistisch ist, dass der Klassenerhalt in der zweiten Saisonhälfte realisiert wird. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte sich der Klub im Winter gerne mit einem zweiten Spielertrainer verstärken. "Wir befinden uns in Gesprächen und schauen, was möglich ist", verrät der Vorstand.