Knapp, aber verdient: der TSV Regen krallt sich den Regener Landkreistitel 2019. F: Steinert
Knapp, aber verdient: der TSV Regen krallt sich den Regener Landkreistitel 2019. F: Steinert

Regen kickt Titelverteidiger raus und holt Landkreis-Titel

Hallenmeisterschaft Landkreis Regen - Endrunde: Topfavorit Ruhmannsfelden rettet sich in letzter Sekunde nach 0:2, geht aber im Finale k.o. +++ Zwiesel fliegt bereits in Gruppenphase raus

Der TSV Regen hat mal wieder zugeschlagen in der traditionsreichen Endrunde um die Regener Hallenlandkreismeisterschaft. Dafür musste der Kreisligist mit der SpVgg Ruhmannsfelden den Titelverteidiger und Seriensieger der letzten Jahre aus dem Weg räumen. Das gelang dank des goldenen Finaltreffers von Stephan Klauser in Minute zwölf. Der SpVgg fehlte im Endspiel in Zwiesel das nötige Fortune. Beide Finalisten qualifizieren sich somit für die Ost-Kreismeisterschaften am Sonntag, 13. Januar, in Hauzenberg.

Und somit wurde es also doch nichts mit der Titelverteidigung des "großen Favoriten". Dabei hatten sich die Lerchenfeld-Kicker im Endspiel reichlich Hoffnungen gemacht. Schließlich rettete man sich in der Runde der letzten Vier gegen den späteren Turnierdritten, den 1. FC Viechtach, in allerletzter Sekunde noch ins Sechsmeterschießen. Die SpVgg lag bereits mit 0:2 zurück, kassierte durch Armin Pfeffer sogar Gelb-Rot und schlug in den Schlusssekunden doch zurück. Zwei verwandelte Zehn-Meter, die im Futsal nach Überschreiten der Teamfoulgrenze fällig werden, von Matthias Pauli bedeuteten für den Titelverteidiger in allerletzter Sekunde die "Sechs-Meter-Lotterie". Dort vergaben die Viechtacher ihren zweiten "Sechser", Ruhmannsfelden verwandelte alle drei Versuche. Doch im Finale angelangt war dennoch Endstation.

Bereits in der Vorrunde schied der SC Zwiesel frühzeitig aus dem Wettbewerb aus. Zwar schlug der SC dank eines Dreierpacks von Goalgetter Michal Strajt den späteren Tabellenletzten SV Kirchberg i.W. satt mit 3:0. Doch eine satte 1:4-Pleite gegen den TSV Lindberg , sowie eine abschließende 0:1-Niederlage gegen die SpVgg Ruhmannsfelden beendete die Träume des "Sportclub". Kurios: Ein Zwiesler 1:0-Sieg im abschließenden Gruppenspiel hätte sowohl die Ruhmannsfeldner als auch den SC ins Halbfinale gebracht. Chancen aufs Halbfinale hatte bis zuletzt auch die SG Teisnach/Gotteszell, doch eine 1:2-Niederlage gegen Viechtach bedeutete das Aus. Tabellenletzter in Gruppe B mit nur einem Zähler wurde der SV Geiersthal. Mit den beiden Regener Landkreisfinalisten ist das Teilnehmerfeld für die Ost-Kreismeisterschaften somit komplett (siehe unten).


Ost-Kreismeisterschaft - Gr. 1 1. TSV Karpfham 0 0 0 2. TSV Regen 0 0 0 3. SV Grainet 0 0 0 4. SG Gergweis / Pörnd. / Gött. 0 0 0 5. FC Aiterhofen-Geltolfing 0 0 0
Ost-Kreismeisterschaft - Gr. 2 1. FC Vilshofen 0 0 0 2. SV Türk Gücü Straubing 0 0 0 3. SV Neuhausen/Offenberg 0 0 0 4. TSV Grafenau 0 0 0 5. SpVgg Ruhmannsfelden 0 0 0





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Die Vorschau - auf die Landkreis-Endrunde:


Klassenhöchster Starter, Rekordchampion, mehrfacher Bezirks- und Kreismeister: Die SpVgg Rumannsfelden zählt seit Jahren zu den stärksten Hallenmannschaften in Niederbayern und ist deshalb bei der Hallenmeisterschaft des Landkreis Regen der klare Favorit. Am Samstag (Beginn 11 Uhr) werden in der Zwieseler Realschulturnhalle dennoch sieben starke Kontrahenten versuchen, die Grün-Weißen zu ärgern und für eine Überraschung zu sorgen. In der Vorrunde gab es keine Überraschungen, so dass alle Favoriten den Einzug ins Landkreisfinale schafften. Die beiden Endspielteilnehmer dürfen am 13. Januar nach Hauzenberg fahren, wo das Ost-Kreisfinale stattfindet.

“Die Begeisterung für den Futsal-Modus hält sich bei meinen Spielern zwar immer noch in Grenzen, dennoch haben wir den Ehrgeiz, ein gutes Finalturnier zu spielen und unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Aber in der Halle ist die Tagesform extrem wichtig und ein Spiel ist schnell verloren“,
weiß Ruhmannsfeldens Trainer-Ikone Viktor Stern, der mit dem verletzten Bastian Kilger auf einen Hallenspezialisten verzichten muss. Dafür wird der in Vorrunde fehlende Leitwolf Martin Kreß auflaufen. Hinter dem Topfavoriten hat eigentlich jedes der qualifizierten Teams das Potenzial, die Gruppenphase zu überstehen und vielleicht sogar den ganz großen Coup zu landen. Gute Karten hat zweifelsohne Lokalmatador SC Zwiesel um seinen Top-Spieler Michal Strajt. “Wir können mit unserer stärksten Mannschaft antreten und möchten uns ordentlich präsentieren. Wir sind zwar mit dem klaren Favoriten Ruhmannsfelden in der Gruppe, wollen aber versuchen, den Einzug ins Halbfinale zu schaffen“, verrät Zwiesels Übungsleiter Michael Schaller.

Stark einzuschätzen sind die SC-Ligakontrahenten TSV Regen, SV Geiersthal, SV Kirchberg im Wald und SG Teisnach / Gotteszell. “Wir werden zwar eine ordentliche Truppe stellen, haben jedoch überhaupt keine Ambitionen. Der Spaß steht bei uns ganz klar im Vordergrund und vor allem soll sich niemand verletzen“, verrät Regens Teammanager Andreas Greil. Beim “Geier“ fehlen zwar Top-Akteure wie Spielertrainer Erich Vogl und Torjäger Tobias Bielmeier, trotzdem peilt Hallencoach Alfons Oisch mit seiner Equipe das Halbfinale an. Kreisklassen-Spitzenteam 1. FC Viechtach und dessen Liga-Kollege TSV Lindberg sind zwar auf dem Papier Außenseiter, doch gerade die Schützlinge von Armando Schreder, der im Vorturnier angeschlagen passen musste, und Max Gell haben in der Vergangenheit schon oft genug bewiesen, dass sie unter dem Hallendach an einem guten Tag jeden Gegner im Landkreis Schwierigkeiten bereiten können. “Wir haben in der Vorrunde überzeugen können und wenn wir an diese Leistung anknüpfen können, haben wir das Zeug, die Favoriten ärgern zu können“, gibt sich Viechtachs Übungsleiter Christian Probst zuversichtlich. Um 14.15 Uhr soll das erste Halbfinale über die Bühne gehen, das Endspiel ist für 15 Uhr terminiert.

Aufrufe: 05.1.2019, 16:26 Uhr
zis / tsAutor

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