
Drei Turniere im Erwachsenenbereich sowie zwei Jugendturniere versprechen Hallenfußball in seiner besten Form – mit Vollbande, Kunstrasen, großer Zuschauerkulisse und umfangreichem Rahmenprogramm.
Initiatoren und Hauptorganisatoren sind Christian Hasselmann, Vorsitzender von Ballschule Thüringen e.V., und Tom Bertram, Stadionsprecher von Rot-Weiß Erfurt und Inhaber des Teamshops Kabine38. Das Highlight-Turnier am Sonntag mit dem FC Rot-Weiß Erfurt, Hessen Kassel, Germania Halberstadt, dem 1. SC 1911 Heiligenstadt und Bayern Hof ist bereits restlos ausverkauft – rund 1.300 Zuschauer werden erwartet. Für die Erfurter Stadtmeisterschaft am Samstag sowie das regionale Qualifikationsturnier für den Domstadt Banden Masters am Freitagabend sind Tickets weiterhin an der Tageskasse erhältlich (regulär 10 Euro, ermäßigt 7 Euro).
FuPa Thüringen: Am Wochenende bekommt Erfurt wieder ein echtes Hallenfußball-Highlight. Wie liefen beziehungsweise laufen eure Vorbereitungen – und wie groß ist aktuell der Stress?
Christian Hasselmann: Die Vorbereitungen laufen inzwischen seit knapp einem Jahr. Gerade am Anfang mussten wir einige Hürden überspringen – organisatorisch, strukturell und auch genehmigungstechnisch. Das hat Zeit und Nerven gekostet, ist uns aber insgesamt sehr gut gelungen. In den letzten Tagen vor dem Turnier wird es natürlich noch einmal intensiver, der Stresspegel steigt spürbar. Gleichzeitig überwiegt die Vorfreude, weil man merkt, dass sich die ganze Arbeit auszahlt.
FuPa Thüringen: Wer hatte die Idee, eine neue Hallen-Turnierserie in Erfurt ins Leben zu rufen? Wie kam es dazu und wer steckt dahinter?
Christian: Die Idee hat sich aus Gesprächen zwischen Tom Bertram und mir entwickelt. Wir haben relativ schnell gemerkt, dass wir ähnliche Vorstellungen davon haben, wie moderner Hallenfußball in Erfurt aussehen könnte. Parallel dazu gab es auch von den Erfordia Ultras schon länger den Wunsch nach einem richtig guten Hallenturnier – für Erfurt und in Erfurt. Aus diesen Impulsen heraus ist die Turnierserie dann Schritt für Schritt entstanden.
FuPa Thüringen: Wodurch hebt sich das Domstadt Banden Masters von anderen Hallenturnieren in Thüringen ab?
Christian: Ein entscheidender Unterschied ist sicherlich der sportliche Rahmen: Wir spielen unter anderem auf Kunstrasen und mit Vollbande, was den Hallenfußball noch dynamischer und intensiver macht. Dazu kommt unsere klare Wochenend-Struktur mit eigenständigen Turnieren sowie der Anspruch, Hallenfußball nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch besonders zu präsentieren – ein bisschen wie früher mit Mario Basler im DSF (lacht).
FuPa Thüringen: Ihr deckt mit euren drei Turniertagen den regionalen, städtischen und überregionalen Fußball ab. Worauf dürfen sich die Zuschauer freuen?
Christian: Die Zuschauer dürfen sich auf ehrlichen Fußball, tolle Vereine und hoffentlich eine überragende Stimmung freuen. Emotionen, Rivalitäten und Leidenschaft – auf dem Platz wie auch auf den Rängen. Jeder Turniertag hat dabei seinen eigenen Charakter, aber genau diese Mischung macht das Wochenende besonders.
Ganz wichtig sind uns auch die beiden Jugendturniere: Am Samstag spielen die F-Junioren ihre Erfurter Stadtmeisterschaft aus, am Sonntag folgen die E-Junioren. Der Nachwuchs ist uns allen sehr wichtig, deshalb wollten wir diese Bühne unbedingt bieten.

FuPa Thüringen: Das Domstadt Banden Masters am Sonntag ist bereits ausverkauft. Nach welchen Kriterien habt ihr das Teilnehmerfeld zusammengestellt?
Christian: Dass wir ausverkauft sind, freut uns natürlich riesig. Einige VIP-Tickets sind aktuell noch erhältlich. Bei der Zusammenstellung des Teilnehmerfeldes haben wir zunächst unser Netzwerk genutzt. Germania Halberstadt mit Manuel Rost lag nahe, Hessen Kassel kam über die Kontakte von Tom Bertram und Patrick Ecke zustande. Heiligenstadt war regional fast schon ein Selbstläufer. Zusätzlich wollten wir bewusst einen Teilnehmer aus Bayern dabei haben, um das Turnier noch überregionaler aufzustellen.
FuPa Thüringen: Ihr spielt ein 7er-Turnier ohne klassischen Turnierbaum. Warum habt ihr euch für diesen Modus entschieden?
Christian: Das war eine bewusste Entscheidung. Wir wollten viele Spiele auf hohem Niveau und einen durchgehend attraktiven Turnierverlauf – ohne lange Pausen oder taktisches Rechnen. Der Modus sorgt dafür, dass jedes Spiel zählt und die Zuschauer permanent guten Hallenfußball sehen.
FuPa Thüringen: Nach welchen Kriterien habt ihr die Teams für das regionale Turnier am Freitag und die Stadtmeisterschaft am Samstag ausgewählt?
Christian: Ganz wichtig war uns, dass die Teams wirklich Lust auf Hallenfußball haben. Dazu kommen Partnervereine, mit denen wir bereits zusammenarbeiten – etwa im Bereich Fußballcamps – sowie Vereine, die Tom als Inhaber von Kabine38 quasi wöchentlich im Laden trifft. Diese Mischung aus sportlicher Motivation, persönlichem Kontakt und regionaler Verbundenheit war uns besonders wichtig.
FuPa Thüringen: Gibt es auch abseits des Spielfeldes besondere Aktionen?
Christian: Definitiv. Am Freitag und Samstag gibt es Musik durch einen DJ bis spät in die Nacht, ein umfangreiches Catering und insgesamt eine sehr lebendige Turnierbegleitung. Uns war wichtig, dass es nicht nur Fußballspiele sind, sondern ein echtes Event-Wochenende mit allem, was dazugehört.
FuPa Thüringen: Wie soll dein persönliches Fazit am Montag nach dem Turnier idealerweise lauten?
Christian: Im besten Fall ist es für viele ein unvergessliches Highlight. Alle gehen glücklich nach Hause, niemand hat sich verletzt, die Stimmung war großartig – und am Ende sagen Teams, Zuschauer und Helfer gleichermaßen: Wir kommen im nächsten Jahr wieder.
