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Halle Schwalmtal: Die schwierigen Kräfteverhältnisse

Das Teilnehmerfeld für das Turnier ist hochklassig besetzt. Die sportliche Ausgangslage ist im Vorfeld schwierig einzuschätzen. Das hat einen speziellen Grund. Alle Infos zur Hallenstadtmeisterschaft in Schwalmtal.

von RP / heve · 01.01.2026, 22:00 Uhr · 0 Leser
Symbolbild.
Symbolbild. – Foto: Markus Becker

Mit Jahresbeginn steht in Schwalmtal der Hallenfußball im Mittelpunkt. Am Samstag, den 3. Januar, wird in der Großsporthalle Waldniel an der Dülkener Straße 120 die Schwalmtalmeisterschaft ausgetragen. Turnierbeginn ist um 19 Uhr, das Finale ist gegen 22:00 Uhr vorgesehen.

Dieses Mal nehmen fünf Mannschaften teil: DJK Fortuna Dilkrath, TuRa Brüggen, VSF Amern, SC Waldniel und SSV Grefrath. Gespielt wird im Modus „Jeder gegen jeden“, die Spielzeit beträgt in der Vorrunde sowie in der Finalrunde jeweils 15 Minuten. Die beiden bestplatzierten Teams der Tabelle ziehen ins Finale ein, die Mannschaften auf den Rängen drei und vier bestreiten das Spiel um Platz drei. Der Turnierabend beginnt mit der Begegnung zwischen Fortuna Dilkrath und dem SSV Grefrath.

Treten die Teams in Bestbesetzung an?

Die sportliche Ausgangslage ist im Vorfeld schwierig einzuschätzen. Grund dafür ist der frühe Start der Rückrunde im Ligabetrieb, der sich auch auf die personelle Besetzung der Teams auswirkt. Bereits am 1. Februar rollt in der Landesliga, Bezirksliga und der Kreisliga A Kempen-Krefeld wieder der Ball. Dilkraths Trainer Björn Feldberg sagt dazu: „Ich kann aktuell gar nicht sagen, mit welchen Spielern die Mannschaften antreten werden.“ Besonders höherklassige Teams könnten personell eingeschränkt sein, da die Meisterschaft kurz vor dem Wiederbeginn der Feldsaison stattfindet. „Das ist schade, weil der Spielplan darauf keine Rücksicht nimmt und die Qualität dadurch leidet.“

Feldberg bedauert diese Entwicklung, da Hallenturniere im Kreis traditionell einen hohen Stellenwert hatten. „Das Hallen-Masters war immer ein Highlight, genauso wie die Stadtmeisterschaften. Der Hallenfußball hatte hier einen ganz besonderen Reiz.“ Gleichzeitig zeigt er Verständnis dafür, dass angeschlagene oder verletzte Spieler geschont werden müssen. Auch Fortuna Dilkrath werde nicht in Bestbesetzung antreten können.

Positiv hebt Feldberg das Rahmenprogramm hervor. Bereits am Freitagabend findet ein Ü35-Turnier statt, an dem er selbst aktiv teilnehmen wird. „Das Ü35-Turnier ist eine richtig schöne Sache. Viele ehemalige Spieler treffen sich, lassen den Ball laufen und verbringen gemeinsam einen geselligen Abend.“

VSF Amern: Anderer Fokus

Beim VSF Amern liegt der Fokus ebenfalls auf der Rückrundenvorbereitung. Trainer Willi Kehrberg stellt unmissverständlich klar: „Wir müssen unsere Prioritäten woanders setzen.“ Für ihn stehe nicht der sportliche Erfolg in der Halle im Vordergrund. „Wichtig ist, dass wir das Turnier harmonisch über die Bühne bringen und danach keine Verletzten oder Sperren haben.“ Amern werde zwar teilnehmen, jedoch ohne den Anspruch, das Turnier um jeden Preis gewinnen zu wollen.

Als sportlicher Favorit wird TuRa Brüggen gehandelt, auch wenn die tatsächlichen Kräfteverhältnisse erst am Turnierabend sichtbar werden. Die vergangene Austragung gewann der SC Waldniel.

Zeitplan des Turniers in Schwalmtal