
Trippstadt/Hackenheim. Es war der eine Moment, mit dem Hackenheims Spielertrainer Tim Hulsey nach der Partie seiner Mannschaft bei Aufsteiger TSG Trippstadt zu kämpfen hatte. Der Moment, bei dem Edison Shala mit seiner Flanke Dennis Leist fand und der zum Tor des Tages im Landesliga-Duell traf (59.). Seine Fazit: „Es ist einfach schade und richtig bitter, dass wir durch einen schläfrigen Moment die Punkte hier lassen.“
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Gäste haben von Beginn an das Heft in der Hand
Von Beginn an hatte der TuS Hackenheim das Heft des Handelns in die Hand genommen und war die bestimmende Mannschaft. „Der Gegner hat wirklich nicht viel für das Spiel getan. Wir hatten das Gefühl, dass die mit einem Punkt zufrieden waren“, so Hulsey. Die Partie war entsprechend geprägt von zahlreichen Zweikämpfen und vielen langen Bällen. Der spielerische Faktor kam in weiten Phasen zu kurz. Die meisten Abschlüsse waren auf Seiten der Gäste, nur das Zählbare sprang nicht heraus. Für den 37-jährigen Mittelfeldakteur des TuS war „klar, dass wir das Spiel gewinnen, wenn wir in Führung gehen. Umso bitterer ist dieses Ergebnis.“ Dafür, dass es so blieb, sorgte auch Schiedsrichter Julian Klimesch (Jockgrim), der ein Handspiel eines TSG-Abwehrspielers in der Schlussphase nicht als solches wahrnahm und eben nicht, wie es die Hackenheimer energisch forderten, auf den Punkt zeigte.
Dennoch: Was Hulsey zu schaffen machte, war das Tor in einer Phase, in der die Hackenheimer eigentlich alles in der Hand zu haben schienen. „Wir hatten bei einem Einwurf an der Eckfahne genügend Zeit, uns zu stellen und die Positionen zu finden. Die spielen nach hinten, und wir lassen es zu, dass Shala komplett unbedrängt flanken kann. Da steht dann der Torschütze völlig frei“, schilderte er die Situation ein weiteres Mal. Das Minimalziel - ein Punkt- wurde nicht erreicht.
Um nicht noch in den Abstiegsstrudel hinein zu geraten muss am kommenden Sonntag (15 Uhr) am Felseneck gegen Tabellennachbar TuS Bedesbach-Patersbach unbedingt ein Dreier her. „Sonst wird’s eng“, schwante es Hulsey. Da heißt es in dieser Woche. Sich schütteln und den Blick nach vorne richten.
TuS Hackenheim: Grimm – Sperling, Erbach, Protzel, Steyer – Schulz, Gänz – Bubach (63. Wollmann), Hulsey, Chirivi (78. Dasli) – Merkel.