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Allgemeines

Hackenheim weiter mit Trainerduo

Tim Hulsey und Pierre Merkel gehen mit dem Fußball-Landesligisten in die nächste Saison

von Jochen Werner · 22.01.2026, 06:30 Uhr · 0 Leser
Tim Hulsey (links) und Pierre Merkel bilden auch nächste Saison das Hackenheimer Trainerduo.	Archivfoto: Jochen Werner
Tim Hulsey (links) und Pierre Merkel bilden auch nächste Saison das Hackenheimer Trainerduo. Archivfoto: Jochen Werner

Hackenheim. Das Spielertrainer-Duo Tim Hulsey und Pierre Merkel bleibt dem TuS Hackenheim erhalten. Beide erklärten, dass sie auch in der Saison 2026/27 die sportliche Verantwortung beim Landesligisten übernehmen wollen. Der 37-jährige Hulsey geht damit bereits in sein siebtes Jahr am Felseneck.

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Die Konstellation wie in der laufenden Spielzeit ist die logische Konsequenz

"Wir haben die gleiche Idee vom Fußball, wir haben einen sehr guten Austausch untereinander, und wir verstehen uns auf und neben dem Platz." Insofern sei es logisch, dass auch die Konstellation bleibe wie in der laufenden Spielzeit, sagt er. Dennoch habe er sich natürlich Gedanken gemacht, gibt Hulsey zu. Dabei habe er aber zu keiner Zeit das Gefühl gehabt, "dass hier nichts mehr geht." Andererseits: "Ich hatte meine Ideen, wie es im Verein weitergehen kann, und wollte sehen, ob und wie weit diese umsetzbar sind."

Zwei Nezugänge für den Sommer bestätigt

Sind sie. Denn mit Noel Schywalski kommt im Sommer Hulseys absoluter Wunschspieler ans Felseneck. Der 22-Jährige, der aktuell für die TSG Planig unterwegs ist und in den vergangenen 18 Monaten in 40 Bezirksligaspielen auf die bemerkenswerte Quote von 32 Toren und 24 Assists kommt, ist für den Coach einer der spannendsten Spieler in der Region. Mit Schywalski, der seine fußballerische Ausbildung bei Kickers Offenbach genossen hatte und im Aktivenbereich die ersten Sporen noch unter Thomas und Christian Klöckner bei Hassia Bingen in der Verbandsliga verdiente, gelte es, eine neue Mannschaft mit Perspektive zu basteln. Eine, zu der ab Sommer auch Alexander Merk gehören soll. Der Innenverteidiger und Kapitän des VfL Rüdesheim (ebenfalls Bezirksliga Nahe) hat seinen Wechsel zum TuS bestätigt.

Wieder mehr Augenmerk auf das Spiel

Keine reine Verjüngung um jeden Preis, sondern ein Umbruch auf hohem Niveau und im Idealfall verbunden mit einer Qualitätssteigerung. Das ist es, was Hulsey und Merkel vorschwebt. Mitentscheidend sei dabei, wieder weniger auf Ergebnisse achten zu müssen, sondern mehr Augenmerk auf das Spiel werfen zu können, dass ihm vorschwebe. Das musste in der vergangenen und bisher auch in der laufenden Saison ob der Tabellensituation hinten anstehen.

In der fünften Landesliga-Saison, die 2026/27 ansteht, will Hulsey beim TuS „nachschieben“. Ohne Sorgen um den Klassenerhalt eine gute Rolle spielen. Denn „der Verein ist für mich eine Herzensangelegenheit.“ Dass er sich auf und neben dem Platz wohlfühlt, muss er nicht extra betonen.