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Allgemeines

Hackenheim ohne Normalform zum Klassenerhalt

TuS verliert in Nanz-Dietschweiler zwar 0:3, hat aber dennoch die Landesliga sicher

von Jochen Werner · 25.05.2025, 23:13 Uhr · 0 Leser
Tus Hackenheim spielt auch in der nächsten Saison in der Landesliga.
Tus Hackenheim spielt auch in der nächsten Saison in der Landesliga. – Foto: Sebastian Bohr (Archiv)

Nanz-Dietschweiler/Hackenheim. Mit 0:3 beim stark abstiegsbedrohten SV Nanz-Dietschweiler verloren und dennoch irgendwo auch gewonnen. „Das sind gemischte Gefühle. Der Gegner hat gejubelt und gefeiert, und wir waren einerseits total enttäuscht, andererseits aber glücklich, dass wir die Klasse gehalten haben.“ Tim Hulsey wusste als Trainer des TuS Hackenheim nicht wirklich, wie er den Sonntagnachmittag in der Westpfalz beschreiben sollte. Wichtig ist: Weil der SV Rodenbach und der SV Hinterweidenthal beim Spitzenduo unterlagen, haben die Hackenheimer definitiv die Klasse gehalten. Auch in der kommenden Saison wird also am Felseneck Landesligafußball gespielt.

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Mit dem Auftritt seiner Mannschaft war Hulsey alles andere als zufrieden. Der Erfolg des Heimteams sei auch in dieser Höhe absolut verdient gewesen, erkannte er an, „denn von uns hat an diesem Tag keiner auch nur annähernd Normalform erreicht.“ Zwei Tore fing sich die Truppe bereits im ersten Abschnitt jeweils nach einer Ecke. Beide Male war Paul Kopp für die Hausherren der Nutznießer (32., 45.+3). Selbst als der TuS nach Wiederanpfiff mehr Risiko ging und die Offensivbemühungen verstärkte, ging nichts. Und dann kam auch noch Pech dazu, als Schiedsrichter David Schwinzer (Münchweiler) Hans Steyer zurückpfiff, nachdem der sich nach Ballgewinn im Gegenpressing allein Richtung SV-Tor aufmachte. Statt des möglichen Anschlusses machte Sven Vogelgesang in der Schlussphase mit dem 3:0 endgültig den Deckel auf den Topf. Für die Hackenheimer endete damit ein ziemlich gebrauchter Tag.

„Es tut weh, weil wir alle Sportsmänner sind. Und das ehrt die Mannschaft“, so Hulsey. Gleichzeitig könne man aber stolz sein auf das Erreichte, das vor allem Verdienst einer deutlichen Steigerung in den zurückliegenden Wochen sei. „Da sind ein paar Stunden der Enttäuschung hinzunehmen.“ Das Augenmerk gilt jetzt dem Abschluss am kommenden Sonntag (15 Uhr) am Felseneck gegen den TuS Hohenecken. Mit einem standesgemäßen Saisonabschluss könnte die Hulsey-Truppe gleichzeitig dafür sorgen, dass wenige Kilometer weiter auf dem Palmenstein gefeiert wird. Unabhängig vom dortigen Ergebnis.

TuS Hackenheim: Marschall – Oertel (58. Gilles), Protzel, Dasli, Sadeghi (58. Schneider) – Sperling, Maier (80. Dudek), Gäns (80. Bubach), Wollmann (80. Kienle) – Menger, Steyer.