2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
Uffing lässt gegen Starnberg zu viele Chancen liegen und verliert.
Uffing lässt gegen Starnberg zu viele Chancen liegen und verliert. – Foto: Tamara Rabuser

„Haben uns die Tore selbst reingelegt“ ‒ Uffing verliert gegen SG Söcking/Starnberg

SV Uffing lässt zu viele Chancen liegen und verliert gegen Starnberg deutlich. Die defensiven Wackler konnte die Offensive nicht mehr ausgleichen.

So dicht können Freud und Leid zusammenliegen. Erst am Donnerstag hatten die Uffinger Fußballer furios das Top-Spiel gegen die SG Antdorf/Iffeldorf für sich entschieden, nur um drei Tage später eine ungeahnte Breitseite in der Kreisklasse zu kassieren. Mit 0:3 verlor man gegen die Spielgemeinschaft aus Starnberg und Söcking, während sich die Antdorfer mit einem 5:0 gegen den Spitzenreiter aus Raisting den Frust von der Seele schossen. „Die Liga ist super eng“, ordnet SVU-Trainer Sebastian Graf ein. „Uns war klar, dass wir nicht die nächsten 17 Partien gewinnen werden.“

Starnberger Offensive bereitet Uffing Probleme

Dass seine Truppe bereits jetzt einen Rückschlag zu verkraften hat, lag auch am Gegner. Mit ihren flinken Stürmern nutzten die Starnberger beinahe jeden Konter aus. „Wenn du da ein bisschen offen bist, schaust du nur noch hinterher.“ Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass sich die Uffinger am Sonntagnachmittag das Leben selbst schwer gemacht hatten. Simon Gerg rutschte im Aufbau aus, und schon war Vincent Nitsch nicht mehr zu halten. „War mega unglücklich“, sagt Graf über den Rückstand. Zumal sich auf der anderen Seite das Fehlen von Felix Hoffmann bemerkbar machte. Der Top-Torjäger war gegen Antdorf mit Oberschenkelproblemen angeschlagen ausgewechselt worden und riss eine Lücke in die sonst so gut funktionierende Uffinger Offensive. Drei beste Möglichkeiten ließen die Stürmer in Halbzeit eins aus.

Das rächte sich. Praktisch mit dem Wiederanpfiff setzte es den zweiten Nackenschlag (Konter), von dem sich die Gäste nicht mehr erholten. „Das ist ein gutes Team“, betont Graf, „aber es wäre zu schlagen gewesen. Zu 50 Prozent haben wir uns die Tore selbst reingelegt. Wenn wir zu viele Fehler machen, reicht es gegen keinen Gegner.“

Aufrufe: 020.10.2025, 08:40 Uhr
Joshua EiblAutor