2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
Brauchten Anlaufzeit für den Auswärtsschwung: Kapitän Benedikt Chrico und seine Ebersberger kamen gegen Grafing um (gelb) Thomas Dorrer erst in Durchgang zwei ins Rollen.
Brauchten Anlaufzeit für den Auswärtsschwung: Kapitän Benedikt Chrico und seine Ebersberger kamen gegen Grafing um (gelb) Thomas Dorrer erst in Durchgang zwei ins Rollen. – Foto: SRO

„Haben den Unterschied gemacht“: Brüder-Trio bringt Derby-Wende

Hattrick lässt Eber feiern

ATSV Kirchseeon II feiert seinen ersten Sieg in der A-Klasse auswärts in Waldtrudering – Ebersberger Brüder-Trio entscheidet die Partie.

Großes Aufatmen bei der zweiten Mannschaft des ATSV Kirchseeon. Beim TSV Waldtrudering II kam die Mannschaft von Trainer Daniel Kirchhof-Zuther zu ihrem ersten Sieg in der A-Klasse 6 (München). Damit wurde man zwar die rote Laterne los, das allerdings nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem TSV Grafing II. Dieser hat aber ein Spiel weniger bestritten als Aufsteiger Kirchseeon.

Das goldene Tor, das letztlich drei Punkte für die Kirchseeoner wert war, gelang Konrad Levente in der 51. Minute. Nebeneffekt: Durch die Niederlage zog man die unterlegenen Münchner gleich mit in den Abstiegskampf rein. Die Zweite des TSV Waldtrudering hat nur einen Zähler mehr eingefahren, dafür aber eine Partie mehr benötigt im Vergleich zum ATSV II.

Ebersberg entscheidet Derby für sich

Der TSV Ebersberg hat das Lokalderby der jeweiligen Zweitvertretungen gegen den TSV Grafing für sich entscheiden können. Die Ebersberger Reserve setzte sich auswärts mit 3:0 (0:0) Toren durch. Die Anfangsphase im Grafinger Stadion gehörte jedoch den Hausherren, ehe die Kreisstädter das Spiel ausgeglichen gestalten konnten. Es gab Chancen auf beiden Seiten.

„Kurz vor der Pause war das Glück auf unserer Seite. Da haben wir geschlafen und Grafing hätte in Führung gehen können“, berichtete Ebersbergs Trainer Isuf Shabani, der im zweiten Durchgang die drei Brüder Stefan, Severin und Alexander Niedermaier ins Spiel brachte. „Sie haben letztlich den Unterschied ausgemacht“, lobte Shabani seine Einwechselspieler.

Alexander Niedermaier (63.) war nur wenige Minuten auf dem Feld, als er einen Konter mustergültig zur 1:0-Führung abschloss. Und auch in zwei weiteren Umschaltaktionen präsentierte sich der jüngste der drei Niedermaiers (70., 76.) als eiskalter Vollstrecker. Mit einem lupenreinen Hattrick entschied er das Spiel nahezu im Alleingang.

„Vielleicht ist das Ergebnis ein wenig zu hoch ausgefallen, aber der Sieg war verdient“, freute sich Shabani über den dritten Ligaerfolg der kleinen Eber in Serie.

Baldham-Vaterstetten bleibt ungeschlagen

Die Reserve des SC Baldham-Vaterstetten bleibt dran an der Spitzengruppe der Liga. Mit einem knappen 1:0 hielt die Mannschaft von Trainer Ralf Rensch einen unmittelbaren Tabellennachbarn auf Distanz und bleibt in diesem Spieljahr weiterhin ungeschlagen.

Allerdings tat sich der Gast laut Rensch über weite Strecken sehr schwer. „Von Beginn an kamen wir nicht richtig ins Spiel, wirkten in der Offensive zu fehleranfällig und leisteten uns viele unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung.“ Und trotzdem reichte der Treffer von Michael Schmidt zum 0:1 (42.) für den Sieg und drei Punkte trotz einer hitzigen Schlussphase inklusive roter Karte für Ismanings Florian Zeller (90.+6.).

Aufrufe: 07.10.2025, 09:45 Uhr
Christian ScharlAutor