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Interview

"Haben acht Eigengewächse integriert"

FuPa Baden Sommercheck +++ SV Hilsbach

von red. · 26.07.2024, 08:00 Uhr · 0 Leser
Hilsbach (rot) und Weiler starten kommende Runde mit einer gemeinsamen zweiten Mannschaft.
Hilsbach (rot) und Weiler starten kommende Runde mit einer gemeinsamen zweiten Mannschaft. – Foto: Siegfried Lörz

Adalbert Kuczynski, Trainer des Sinsheimer A-Ligisten SV Hilsbach, macht den FuPa Baden Sommercheck.

1) Wie fällt euer Fazit zur vergangenen Saison aus?

Nach einem guten Start hat uns ein bisschen das Verletzungspech heimgesucht. Wir konnten uns erst in der Rückrunde fangen und wurden durch eine geschlossenen „Vereinsleistung“ mit dem Nichtabstieg belohnt.

Dennoch sind wir ganz zufrieden, da wir acht Eigengewächse integrieren konnten.

2) Was sind eure Ziele für 2024/25?

Da gestandene Spieler uns in Richtung AH verlassen und neue Spieler hinzukommen, werden wir uns erst wieder finden müssen. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte dennoch das Minimalziel sein.

3) Wer wird eurer Meinung nach Meister und warum?

Der SV Tiefenbach da die Mannschaft zusammen bleibt und mit dem Aufstieg von TG Sinsheim und TS Eppingen somit für mich klar in die Favoritenrolle rutscht.

4) Die Heim-EM läuft zum Zeitpunkt dieser Umfrage noch. Wie habt ihr bislang die Stimmung in Deutschland und auch bei euch im Verein wahrgenommen?

Im Verein selbst wurde im Clubhaus bei den Deutschland-Spielen Public Viewing auf zwei Leinwänden angeboten. Dazu haben sich die Verantwortlichen immer etwas in Sachen Essen und Trinken einfallen lassen.

Es wurde auch von Externen gut angenommen und somit konnte man die „Aufbruchstimmung“ spüren. Ich selbst war bei zwei Spielen im Clubhaus und muss sagen, dass es toll war wie Jung und Alt mitgefiebert haben.

Beim Ausscheiden unserer Mannschaft flossen sogar bei den etwas Jüngeren ein paar Tränen, was mir wiederrum gezeigt hat, dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.

5) Was im Jugendbereich seit vielen Jahren gegeben ist, erreicht zunehmend den Erwachsenenbereich – es gibt immer mehr Spielgemeinschaften. Wie nehmt ihr diese Entwicklung wahr? Was können wir alle tun, um dem Amateurfußball neues Leben einzuhauchen?

Wir selbst haben uns dieses Jahr dazu entschlossen mit der zweiten Mannschaft in einer Spielgemeinschaft mit Weiler in Konkurrenz zu starten. So können wir einen geregelten Spielbetrieb anbieten und den Verein attraktiver machen.

Der SV Hilsbach bietet eine gute Jugendarbeit an und das ist auch entscheidend für die Zukunft. Zu viele Sportarten die angeboten werden, sind dem Vereinsleben ein Dorn im Auge. Man darf auch die Trendsportarten wie z.B. Padel-Tennis oder Fitnessstudio nicht ignorieren. Hier hat man keine „Verpflichtungen/Arbeitseinsätze“ und kann hingehen wann man will.