2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht
Nicht zu bremsen war Tomas Paciaroni (am Ball), hier im Duell mit Benedikt Ertl, der beim Ascholdinger 5:0-Sieg gegen RW Bad Tölz viermal traf.
Nicht zu bremsen war Tomas Paciaroni (am Ball), hier im Duell mit Benedikt Ertl, der beim Ascholdinger 5:0-Sieg gegen RW Bad Tölz viermal traf. – Foto: Hans Lippert

„Habe mich brutal vercoacht“ – Paciaroni schießt Ascholding zum klaren Sieg gegen RW Bad Tölz

Ackermann übernimmt Verantwortung

Trainer Ackermann übernimmt nach dem 0:5-Debakel die Verantwortung für die Niederlage seines Teams und spricht von Fehlern.

Ein schönes Comeback für Coach Marcus Dürnegger, der erstmals nach krankheitsbedingter Pause wieder an der Seitenlinie stand, bescherte ihm seine SG. „Das war so geplant“, freute sich der Thanninger Abteilungsleiter Johann Detter. Rot-Weiß-Coach Adrian Ackermann hatte dagegen wenig zu lachen, übernahm aber auch die persönliche Verantwortung dafür: „Ich habe mich brutal vercoacht.“

Ackermann hatte anders als bisher, eine offensivere Ausrichtung mit zwei Stürmern und höherer Pressinglinie vorgegeben und damit nicht den erwünschten Effekt erzielt. Ganz im Gegenteil: Bereits in der Anfangsphase hatte Tomas Paciaroni zwei Gelegenheiten zur 2:0-Führung für die Hausherren genutzt (6., 12.). Mehr als eine große Chance, bei der Jonas Fottner frei vor dem Tor verzog, wollte den Tölzern auch nicht gelingen. Detter zählte dagegen noch einige weitere Chancen seines Teams. „Du kannst auf jeden Fall mit vier Toren Vorsprung in die Halbzeit gehen“, meinte er.

RW-Coach Adrian Ackermann sehnt die Winterpause herbei

Ackermann wechselte zur Pause doppelt, um vielleicht nochmal für Spannung sorgen zu können, doch Kilian Kranz torpedierte direkt jegliche Hoffnung mit dem 3:0 (48.). „Es gab eigentlich nie eine Phase, wo wir dran waren“, zeigte sich der Tölzer Coach enttäuscht. Die Spielgemeinschaft spielte munter weiter, insbesondere Tomas Paciaroni, der seinem Doppelpack aus der ersten Halbzeit noch zwei weitere Treffer folgen ließ (58., 62.).

„Im Großen und Ganzen geht das in Ordnung. Wir waren von Anfang an spielbestimmend“, bilanzierte Detter. Adrian Ackermann, der zu allem Überfluss noch zwei verletzungsbedingte Ausfälle verbuchte, versuchte es mit etwas Galgenhumor: „Es wird Zeit, dass Winterpause ist.“ (cga)

Aufrufe: 027.10.2025, 12:27 Uhr
Redaktion Isar-LoisachboteAutor