
Der 21. Spieltag in der Kreisliga 1 Zugspitze hatte es in sich: Gleich mehrere Begegnungen sorgten für Bewegung im Aufstiegsrennen. Zu Hause kam die DJK Waldram nicht ins Rollen und musste sich Burggen/Bernbeuren geschlagen geben. Währenddessen nutzte TSV Peißenberg die Gunst der Stunde und setzte sich kämpferisch gegen WSV Unterammergau durch. Auch MTV Berg/Würmsee konnte im Aufeinandertreffen mit TSV Altenstadt nur ein Unentschieden verbuchen, was beiden Teams kaum voranhalf.
ASV Habach unterstrich seine Ambitionen mit einem überzeugenden Sieg gegen Wildsteig/Rottenbuch, während SV Münsing Ammerland eindrucksvoll gegen TSV Peiting dominierte und wichtige Zähler im Kampf um die oberen Plätze sammelte. In der Spitzengruppe musste TuS Geretsried II eine herbe Enttäuschung hinnehmen, da sie zu Hause gegen den Tabellenführer Lenggrieser SC nicht durchkamen. Murnau II schließlich sorgte mit einem deutlichen Heimsieg über die SG Aying/Helfendorf für ein Ausrufezeichen im Tabellenkeller.
Abstiegskampf bleibt offen
Im unteren Tabellendrittel bleibt die Lage angespannt. Murnau II und Burggen/Bernbeuren konnten mit ihren Erfolgen wichtige Punkte im Rennen um den Klassenerhalt sammeln. Dagegen hat Unterammergau weiterhin einen schweren Stand und hängt abgeschlagen am Tabellenende. Auch Aying/Helfendorf verpasste die Chance, sich von den Relegationsrängen zu lösen.
Da noch einzelne Nachholspiele ausstehen, könnten die direkten Duelle und der direkte Vergleich im Endspurt über Aufstieg, Relegation und Abstieg entscheiden. Besonders der Kampf zwischen den Spitzenreitern Lenggrieser SC und Geretsried II verspricht Spannung bis zum letzten Spieltag.
Burggen/Bernbeuren siegt auswärts in Waldram
Die DJK Waldram musste sich im Heimspiel gegen den TSV Burggen/Bernbeuren mit 0:2 geschlagen geben. Die Gäste gingen in der 36. Minute durch Jakob Nieberle in Führung. Kurz vor Schluss erhöhte Manuel Jäger in der 88. Minute auf 0:2 und sicherte seinem Team die drei Punkte.
Vor 100 Zuschauern leitete Schiedsrichter Andreas Herb die Partie souverän. Durch die Niederlage rutscht Waldram auf Tabellenplatz 6 ab, während Burggen/Bernbeuren sich mit dem Erfolg auf Rang 11 verbessert und wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammelt.
SV Münsing Ammerland feiert Kantersieg gegen Peiting
SV Münsing Ammerland setzte am Sonntag ein deutliches Ausrufezeichen im Heimspiel gegen den TSV Peiting und gewann souverän mit 5:0. Die Gastgeber dominierten über weite Strecken das Geschehen und ließen dem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten.
Die Torschützen des Spiels waren Hans Zachenbacher (2), Lukas Hauptmann, Stefan Mannweiler und Lukas Manhart. Besonders Zachenbacher überzeugte mit einem Doppelpack.
Mit diesem Erfolg verbessert sich der SV Münsing Ammerland in der Tabelle auf Platz 5, während der TSV Peiting nach der deutlichen Niederlage nun Rang 3 belegt.
Habach festigt Spitzenplatz im oberen Tabellenfeld

Der ASV Habach setzte sich mit einem souveränen Auftritt gegen den FC Wildsteig/Rottenbuch durch. Vor 165 Zuschauern ging der Gastgeber nach 38 Minuten durch einen verwandelten Foulelfmeter von Manuel Diemb in Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Philipp Puchner (49.) auf 2:0. Den Endstand besorgte Michael Wiedenhofer (65.) ebenfalls per Strafstoß, ehe Fabian Kees (74.) den Ehrentreffer für die Gäste erzielte.
Mit diesem Erfolg klettert der ASV Habach auf Rang 4 der Tabelle und festigt damit seine Position im oberen Feld. Der FC Wildsteig/Rottenbuch rutscht auf Platz 7 ab und muss im Kampf um die oberen Tabellenplätze einen Rückschlag hinnehmen.
Peißenberg feiert wichtigen Heimsieg im Abstiegskampf
Der TSV Peißenberg setzte sich im Heimspiel der mit 2:0 gegen den WSV Unterammergau durch und meldete sich damit eindrucksvoll im Rennen um den Klassenerhalt zurück. Bereits in der 3. Spielminute brachte Lukas Hartmann die Gastgeber in Führung. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit sorgte Eleftherios Caci schließlich für die Entscheidung.
Mit diesem Erfolg klettert der TSV Peißenberg auf Rang 13 der Tabelle und wahrt die Chance, den direkten Abstieg zu vermeiden. Der WSV Unterammergau bleibt nach der Niederlage abgeschlagen Tabellenletzter auf Platz 14.
Späte Punkteteilung in Berg
In dieser Partie trennten sich MTV Berg/Würmsee und der TSV Altenstadt mit einem Unentschieden. Vor 50 Zuschauern brachte John Gerlach die Gastgeber in der 50. Minute in Führung. Der Ausgleich für die Gäste fiel in der Nachspielzeit, als Maximilian Hannappel per Foulelfmeter traf (90.+2).
Durch das Remis klettert Altenstadt mit nun 27 Punkten auf Rang 8, während Berg/Würmsee mit 24 Punkten den 9. Tabellenplatz behauptet.
Lenggrieser SC setzt Ausrufezeichen im Spitzenspiel
Im Topduell der Kreisliga 1 behielt der Lenggrieser SC die Oberhand und siegte beim bisherigen Tabellenführer TuS Geretsried II mit 2:0. Vor rund 200 Zuschauern brachte Georg Müller die Gäste in der 20. Minute in Führung. Den Schlusspunkt setzte Leonhard Gerg per Foulelfmeter in der Nachspielzeit.
Durch den Auswärtserfolg übernimmt Lenggrieser SC mit nun 47 Punkten die Tabellenspitze. TuS Geretsried II rutscht mit 46 Zählern auf Rang zwei ab.
Murnau setzt Ausrufezeichen im Abstiegskampf
Der TSV Murnau II hat mit einem klaren 4:0-Heimsieg gegen die SG Aying/Helfendorf ein wichtiges Signal im Kampf um den Klassenerhalt gesendet. Vor heimischem Publikum sorgten Josef Bierling (49., 66. Foulelfmeter) und Murat Höbekkaya (59., 78.) für die Treffer. Die Gäste schwächten sich zudem selbst, als Leo von Schenk in der 55. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste.
Durch den Erfolg klettert Murnau II auf Rang 10 der Kreisliga 1, während die SG Aying/Helfendorf nach der Niederlage auf Platz 12 abrutscht. Schiedsrichter der Partie war Luca Basciano.
Die heiße Phase der Saison hat begonnen, und mit den verbleibenden Spieltagen spitzt sich der Kampf um Aufstieg und Abstieg weiter zu. In der aktuellen Tabelle steht der Lenggrieser SC auf Platz 1 und befindet sich damit auf einem direkten Aufstiegsplatz. Mit noch sechs verbleibenden Spielen und einem kleinen Vorsprung auf den TuS Geretsried II auf Platz 2, der den Relegationsplatz für den Aufstieg einnimmt, ist der Aufstieg noch nicht gesichert, jedoch in greifbarer Nähe. Beide Vereine haben es in der eigenen Hand, da sie auch bei Punktgleichheit den direkten Vergleich entscheiden müssten.
Der TSV Peiting auf Platz 3 und der ASV Habach auf Platz 4, sowie (SV Münsing) könnten theoretisch noch in den Kampf um den Relegationsplatz eingreifen, benötigen dafür aber eine optimale Punkteausbeute und Patzer der Spitzenteams. Je nach direktem Vergleich wäre es also möglich, dass sie bei Punktgleichheit noch eine Chance auf die Relegation wahrnehmen können.
Im Tabellenmittelfeld von Platz 6 (DJK Waldram) bis Platz 8 (TSV Altenstadt) geht es vor allem darum, die Saison sicher zu beenden. Diese Teams haben nach aktuellem Stand keine realistische Möglichkeit mehr, in den Aufstiegskampf einzugreifen, sind aber auch weit entfernt von direkten Abstiegsplätzen. Ein Relegationsrisiko besteht nur theoretisch, falls die Mannschaften eine katastrophale Serie hinlegen und die Konkurrenten im Tabellenkeller gleichzeitig stark punkten.
Brisant wird es hingegen im unteren Tabellendrittel: MTV Berg/Würmsee (Platz 9) und TSV Murnau II (Platz 10) bewegen sich noch im erweiterten Gefahrenbereich, könnten durch ein paar Niederlagen schnell in die Abstiegsrelegation rutschen, abhängig von den direkten Vergleichen.
Die Relegationsplätze für den Abstieg halten derzeit TSV Burggen/Bernbeuren (Platz 11) und SG Aying/Helfendorf (Platz 12). Beide befinden sich mitten im Überlebenskampf und müssen regelmäßig punkten, um noch den direkten Klassenerhalt zu erreichen. Für TSV Peißenberg auf Platz 13, der aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz steht, ist die Situation kritisch. Der Klassenerhalt ist rechnerisch noch möglich, verlangt aber eine Siegesserie und Ausrutscher der Konkurrenz.
Am Tabellenende liegt der WSV Unterammergau auf Platz 14. Mit nur sechs Punkten und noch sechs verbleibenden Spielen ist der direkte Abstieg so gut wie sicher. Selbst die Abstiegsrelegation ist nur noch theoretisch erreichbar und erfordert eine nahezu perfekte Serie bei gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenz.
Damit steht fest: Während die Spitze noch nicht endgültig entschieden ist und es um den direkten Aufstieg sowie die Relegation geht, zeichnet sich im Tabellenkeller bereits ab, dass der Kampf gegen den Abstieg vor allem zwischen Platz 11 bis 13 entschieden wird – mit dem WSV Unterammergau fast aussichtslos abgeschlagen.