
Bei Grün-Weiß Roland Meiderich werden die Uhren auf Null gestellt. Nach dem Rückzug der ersten Mannschaft in der vergangenen Saison in der Kreisliga B, geht der Verein die kommende Spielzeit mit neuer Motivation an. Zwei Teams starten in der Kreisliga C, gekickt wird auf einem brandneuen Kunstrasenplatz, der die alte Asche ersetzt. Die große Eröffnung steigt mit viel Prominenz am 30. August.
Noch wird an der Eisenbahner-Kampfbahn an der Styrumer Straße fleißig gewerkelt. Zwar ist der Großteil der Arbeiten an der Heimat von GWR Meiderich bereits abgeschlossen, doch diverse Pflasterarbeiten stehen noch aus. Der Platz ist derweil schon in ein neues Gewand gehüllt. Die alte Asche ist Geschichte, nun schmückt ein moderner Kunstrasen den Untergrund, auf dem in der kommenden Saison in der Kreisliga C gespielt werden soll.

Die feierliche Eröffnung ist für Samstag, den 30. August geplant. Die Verantwortlichen arbeiten an einem spannenden Programm, bei dem für Jung und Alt etwas geboten wird. "Die Planungen laufen auf Hochtouren", verrät Marcel Staats. Sicher ist bereits, dass Oberbürgermeister Sören Link anwesend sein wird. Von der Sparkasse Duisburg wird der Vorstand ebenfalls vor Ort anwesend sein. Der Tag soll mit einem Testspiel auf dem neuen Kunstrasen beendet werden. Ein namhafter Gegner wurde angefragt, die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein.
Bleibt noch ein Blick neben den Platz. Dort steht eine kleine, aber durchaus feine Tribüne. "Wir wünschen uns, dass bei einer nun so schönen Anlage auch dort ein Augenmerk drauf gelegt wird", erklärt Staats. Ein paar Ausbesserungsarbeiten würde sicherlich nicht schaden, sodass die Zuschauer auch bei schlechtem Wetter trocken das Spiel verfolgen können und im Sommer einen Platz im Schatten einnehmen können.
Sportlich hat sich der Verein nach dem Umbruch einiges vorgenommen. Zwei Mannschaften sind für die kommende Saison gemeldet worden, beide treten in der Kreisliga C an. Personell wurden die Teams durchgemischt. Die erste Mannschaft geht mit dem klaren Ziel Meisterschaft ins Rennen. Dafür konnten unter anderem mit Angelino Kiesewetter und Tammaro Ferrara zwei ehemalige Spieler zurückgeholt werden. Besonders Kiesewetter dürfte mit seiner Erfahrung eine echte Verstärkung sein.
Auch auf der Trainerbank hat mit Marc Schäffler ein alter Bekannter Platz genommen. Als Spieler schaffte es der 36-Jährige bis in die Landesliga, als Trainer war er schon in der Kreisliga A tätig. "Als wir ihn gefragt haben, war er sofort Feuer und Flamme und hat gleich seine Zusage gegeben", sagt Staats. Schäffler stand insgesamt sechs Jahre für GWR auf dem Platz, in Doppelfunktion als Spielertrainer davon drei. Im ersten Testspiel der laufenden Vorbereitung spielte seine Elf bei der dritten Mannschaft von Post SV Oberhausen 3:3-Unentschieden.
