Ein Blick in die Historie zeigt: Kaum ein Gegner liegt den Wölfen so sehr wie die Elf vom Niederrhein. Gegen keinen anderen Klub feierte Wolfsburg in der Bundesliga mehr Siege (25) – und auch die meisten Heimerfolge (16) gelangen gegen die Borussia. Zudem erinnert man sich gerne an das Hinspiel der laufenden Saison, als auf einen Sieg gegen Union Berlin direkt ein 3:1-Erfolg gegen Gladbach folgte.
Hecking trifft auf Vergangenheit
Für Trainer Dieter Hecking ist die Partie eine besondere. Zwischen 2016 und 2019 stand er selbst an der Seitenlinie der Gladbacher und führte den Klub mehrfach in die obere Tabellenhälfte. Nun soll er mit seiner Erfahrung die Wolfsburger zum Klassenerhalt führen – und gleichzeitig seinem Ex-Verein einen Dämpfer verpassen.
Während Wolfsburg nach dem Erfolgserlebnis zuletzt neuen Mut geschöpft hat, reist Gladbach mit durchwachsener Form an. Seit Anfang Dezember wartet die Borussia auf einen Auswärtssieg in der Bundesliga, zudem gelangen in den vergangenen 14 Spielen lediglich zwei Siege. Stabiler präsentiert sich das Team hingegen im eigenen Stadion, wo es seit fünf Partien ungeschlagen ist.
Torhüter im Fokus
Auch ein Blick auf die Torhüter verspricht Spannung: Wolfsburgs Schlussmann Kamil Grabara gehört zu den besten Elfmetertötern der Liga, während sein Gegenüber Moritz Nicolas zuletzt eine ungewöhnliche Serie erlebte – die ersten 14 Strafstöße gegen ihn in der Bundesliga landeten allesamt im Netz.
Offensiv ruhen die Hoffnungen unter anderem auf Patrick Wimmer, der bereits im Hinspiel doppelt traf und zuletzt beim Sieg in Berlin seine persönliche Bestmarke von vier Saisontoren einstellte. Ein gutes Omen aus Sicht der Wölfe, die mit einem weiteren Erfolg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen könnten.