2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Gute Ansätze, späte Gegentore: SSV Ulm unterliegt 1. FC Magdeburg 2:4

Recht positiver Abschluss des Trainingslagers des Drittligisten trotz Niederlage

Beim heutigen Testspiel in Side: Der Drittligist SSV Ulm 1846 Fußball zeigt gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg über weite Strecken eine starke Leistung, führt zwischenzeitlich 2:1, verliert am Ende aber mit 2:4.



Ausgangslage

Zum Abschluss des Trainingslagers in Belek absolvierte der SSV Ulm 1846 Fußball seine Generalprobe gegen den 1. FC Magdeburg. Gespielt wurde in Side unter ordentlichen Bedingungen, nachdem der starke Wind zu Beginn nachließ. Trainer Pavel Dotchev nutzte die Partie, um viel Spielpraxis zu ermöglichen. Vereinbart waren zwei Halbzeiten über jeweils 60 Minuten. Neuzugang Luca Bazzoli stand in der Startelf. Bei den Magdeburgern war der ehemalige Ulmer Laurin Ulrich dabei.

Früher Druck der Magdeburger

Der 1. FC Magdeburg erwischte den besseren Start. Bereits nach fünf Minuten verzeichnete der FCM seine erste Möglichkeit, die zur Ecke geklärt wurde. Ulm hielt zunächst kompakt dagegen, doch in der 16. Minute fiel das 0:1. Ein langer Ball über die Ulmer Abwehr wurde quer in den Strafraum gelegt, wo Alexander Nollenberger einschob.

Ulm findet ins Spiel

In der Folge stabilisierte sich der SSV Ulm 1846 Fußball. Die Mannschaft konzentrierte sich auf kompaktes Verteidigen und setzte selbst Akzente. Nach 30 Minuten traf Baris Atik mit einem Distanzschuss die Latte – Glück für Ulm. Kurz darauf führte ein Angriff über Dennis Chessa zu einer Abschlusschance für Lucas Röser, die jedoch geblockt wurde. Mirnes Pepic versuchte es mit einem Schlenzer, Dominik Reimann parierte. Auch Max Julian Brandt sorgte mit einem Abschluss für Gefahr, der zur Ecke geklärt wurde.

Doppelschlag vor der langen Pause

Kurz vor der Pause belohnte sich Ulm. In der 50. Minute setzte sich Abu-Bekir Ömer El-Zein im Strafraum durch und traf zum 1:1-Ausgleich. Nur wenige Minuten später dribbelte Ensar Aksakal in den Strafraum, verfehlte zunächst noch das Tor, bereitete dann aber weiter dem FCM Probleme. Nach einer Flanke von Ensar Aksakal wurde ein Kopfball von Dennis Chessa zur Ecke abgewehrt. In der 60. Minute folgte der nächste Höhepunkt: Über links lief ein Konter, der Ball kam zu Ensar Aksakal, der zur 2:1-Führung für die Spatzen einschob.

Viele Wechsel, veränderter Rhythmus

In der Pause nahm Trainer Pavel Dotchev auf Ulmer Seite acht Wechsel vor. Der Spielfluss änderte sich, doch Ulm blieb zunächst stabil. In der 65. Minute musste Marvin Seybold gleich zweimal parieren und verhinderte den Ausgleich.

Magdeburg dreht die Partie spät

In der 76. Minute gelang dem 1. FC Magdeburg der Ausgleich. Nach einem Ballverlust beim Abstoß traf Albert Frank Millgramm zum 2:2. Ulm versuchte weiter, eigene Akzente zu setzen, doch ein Abschluss von Luis Görlich ging über das Tor. In der Schlussphase nutzten die Magdeburger ihre Chancen konsequent. In der 100. Minute schob Noah Pesch nach einer flachen Hereingabe von links zum 3:2 ein. Kurz vor dem Ende erhöhte Magnus Baars in der 110. Minute auf 4:2.

Fazit und Ausblick

Trotz der Niederlage war es ein positiver Abschluss des Trainingslagers. Der SSV Ulm 1846 Fußball zeigte über weite Strecken eine gute Leistung und agierte gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg auf Augenhöhe. Die zwischenzeitliche Führung unterstrich die Fortschritte im Spiel.

Zum Auftakt der Rückrunde empfangen die Spatzen am Samstag, 17. Januar, den SV Wehen Wiesbaden im Donaustadion.

Hier geht’s zu den Tickets.

Aufstellungen

1. Halbzeit: Schmitt – Vukancic, Aksakal, Röser, Chessa, Meier, Pepic, Brandt, El-Zein, Scholze, Bazzoli
2. Halbzeit: Seybold – Görlich (110. Vater), Etse, Röser (105. Müller), Dressel, Pepic (90. Westermeier), Löder, El-Zein (90. Besong), Mazagg, Brown (110. Ehe), Boller

Aufrufe: 09.1.2026, 17:00 Uhr
red/pmAutor