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Gut zusammengewachsen: SG Apfeldorf/Kinsau in Kreisklasse ohne Abstiegssorgen

Nach Zusammenschluss

von Roland Halmel · 12.06.2025, 07:49 Uhr · 0 Leser
Fußball Saison 2024/25 Kreisklasse SG Apfeldorf/Kinsau Trainer Sebastian Ostenrieder (Mitte)
Fußball Saison 2024/25 Kreisklasse SG Apfeldorf/Kinsau Trainer Sebastian Ostenrieder (Mitte) – Foto: Roland Halmel

Vor einem Jahr schlossen sich Apfeldorf und Kinsau zusammen. Die erste Saison verlief für die neue Spielgemeinschaft mit dem siebten Platz sorgenlos.

Beschnuppern, zusammenwachsen und eine gemeinsame Linie finden. Das stand bei der SG Apfeldorf/Kinsau in ihrem ersten Jahr nach dem Zusammenschluss der beiden Vereine im Vordergrund. „Das hat in der Ersten Mannschaft gut funktioniert, da haben alle super mitgezogen“, resümierte Coach Sebastian Ostenrieder, der die neu gebildete Mannschaft erst während der Vorbereitung übernommen hatte. „In der Zweiten und Dritten Mannschaft hat es dagegen noch etwas Berührungsängste gegeben“, so der SG-Coach. Die zweite Garnitur schaffte letztlich aber den Klassenerhalt in der B-Klasse 8 genauso wie die Erste in der Kreisklasse 4. „Damit wurden die Saisonziele zu hundert Prozent erreicht“, bilanzierte Ostenrieder zufrieden.

Erfolgsserie nach holprigem Start

Dabei war der Start alles andere als vielversprechend. „Die Vorbereitung war nicht so prickelnd und auch die ersten Spiele waren etwas holprig“, gestand Ostenrieder nach zwei Niederlagen zum Saisonstart (jeweils 0:2 zu Hause gegen den späteren Aufsteiger Burggen/Bernbeuren sowie beim TSV Peiting II). „Da war die Stimmung in den beiden Vereinen nicht so gut“, räumte der SG-Coach ein. Die folgende Erfolgsserie – in fünf Partien holte Apfeldorf/Kinsau vier Siege und ein Unentschieden – sorgte dann aber für eine deutliche Stimmungsaufhellung. „Die Vorrunde war insgesamt gut“, konstatierte Ostenrieder mit Blick auf Platz fünf nach Ende der Halbserie.

Nach der Winterpause lief es bei der SG nicht mehr ganz so rund. „Wir haben einige Punkte liegen lassen“, gestand Ostenrieder nach dem durchwachsenen April, bei dem es in vier Spielen nur drei Unentschieden gab. „Wir hatten aber nie etwas mit dem Abstieg zu tun“, war Ostenrieder froh, dass sich sein Team um den früheren Bayernliga-Spieler Robin Swoboda stets im gesicherten Mittelfeld aufhielt. „Am Ende war es dann etwas schwierig, die Spannung hochzuhalten“, räumte Ostenrieder nach den abschließenden Niederlagen bei der SG Lechsee (0:2) und beim souveränen Meister SV Fuchstal (0:4) ein. „Fuchstal war eine Klasse besser“, gestand Ostenrieder, der SVF habe verdient den ersten Platz geholt. Seine Mannschaft landete nach zehn Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen mit einer Tordifferenz von 44:54 auf Rang sieben. „Platz fünf hätte besser ausgeschaut, aber mehr war letztlich nicht drin“, urteilte Ostenrieder. Kinsau, jetzt im Verbund mit Apfeldorf, spielt seit 2016 in der Kreisklasse.

Zur neuen Saison ein neuer Trainer

In der Saison 2025/26 wird indessen ein anderer Trainer an der Seitenlinie bei der SG stehen. „Ich wollte es ja eigentlich nur bis zur Winterpause machen, aber jetzt höre ich endgültig auf“, sagt Ostenrieder. Dem Vernehmen nach gibt es schon einen Nachfolger, den die Spielgemeinschaft demnächst bekanntgeben wird. Auch im Kader wird es die eine oder andere Änderung geben. Aus der Jugend rücken einige Spieler nach und von den älteren Akteuren könnten ein paar aufhören. „Ich hoffe aber, dass Robin weitermacht. Er ist immer noch ein Ausnahmekönner in der Liga“, lobt Ostenrieder seinen Routinier Swoboda, der im Sommer 40 Jahre alt wird.