2024-05-29T12:18:09.228Z

Ligabericht
Führte sein Team zum wichtigen Heimsieg: Waldböckelheims-Kapitän Simon Wagner.	Foto: Sebastian Bohr
Führte sein Team zum wichtigen Heimsieg: Waldböckelheims-Kapitän Simon Wagner. Foto: Sebastian Bohr

Guldenbachtaler Kampf wird belohnt

SGG ringt Tabellenführer Schmittweiler-Callbach ein 0:0 ab +++ Waldböckelheim macht großen Schritt

Region. In der Bezirksliga Nahe bleibt das Aufstiegsrennen weiter spannend. Nach dem 0:0 von Ligaprimus FC Schmittweiler-Callbach gegen die SG Guldenbachtal und dem klaren Sieg des SV Winterbach gegen die SG Merxheim (5:1) beträgt der Rückstand nur noch zwei Punkte. Dahinter zog die Reserve des SC Idar-Oberstein (3:0 gegen die SG Weinsheim) mit der SG Fürfeld (2:3 gegen Nahbollenbach) gleich (43 Punkte). Punktgleich sind nach dem 2:1-Heimsieg auch der TuS Waldböckelheim und Mörschied, die das direkte Duell verloren. Die TSG Planig musste sich gegen den FC Brücken erneut mit einem Unentschieden begnügen (1:1).

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Selbst einige wichtige Ausfälle kompensierten die Gäste im Stile einer Spitzenmannschaft. „Das wirft uns nicht um“, lobt Michael Minke die Leistung seines Teams. Eine Viertelstunde habe man gebraucht, um sich in der ungewohnten Konstellation zu finden. „Danach haben wir das Spiel unter Kontrolle bekommen und hochverdient für uns entschieden“, freute sich der Trainer über die verschiedenen Torschützen. Eine Dankesnachricht an die SGG sei aber nicht angemessen, schließlich muss man nächste Woche nach Guldental. „Wenn wir uns da durchsetzen, können wir uns über ein Dankeschön Gedanken machen“, so Minke. Torfolge: 1:0, 2:0 Sebastian Weingarth (36./50.), 3:0 Johannes Lenhart (60.), 4:0 Eigentor (68.), 4:1 Gabriel Daniel (70.), 5:1 Jonas Götz (87.).

Schon oft hatte Waldböckelheims Keeper Corin Gätcke seine Mannschaft im Spiel gehalten, diesmal avancierte der Schlussmann kurz vor Ende der Partie zum Matchwinner, hielt den zweiten Strafstoß der Gäste (85.). „Den Sieg haben wir ihm zu verdanken“, erklärt auch Heim-Spielertrainer Simon Schmidt zufrieden. Brenzlig wurde es am Ende aber eigentlich auch nur, weil die Hausherren es verpassten, den Deckel draufzumachen. „Der Sieg ist brutal wichtig und geht auch in Ordnung“, fasst Schmidt zusammen. Torfolge: 1:0 Dominik Poth (30.), 1:1 Marvin Kunz (50./FE). 2:1 Kieran Gätcke (76.).

„Die ersten 30 Minuten haben wir gut gespielt, hatten die deutlich bessere Zweikampfbilanz“, spricht SG-Spielertrainer Maurice Fischer dennoch von einem „nicht so coolen Nachmittag für uns“. Zwar kamen die Gäste vor dem Pausenpfiff langsam auf, dennoch vergaben die Kombinierten zu viele Chancen. „Wir müssen uns ärgern, dass es nur 1:0 steht zur Halbzeit“, so Fischer, dessen Team nach dem 2:0 irgendwie die Kontrolle entglitt. „In Summe hat Nahbollenbach dann auch verdient gewonnen, weil sie einfachmehr investiert haben“, sagt Fischer. Torfolge: 1:0 Marvin Hendricks (4.), 2:0 Christian Henn (65.), 2:1 Marius-Luca Kraft (70.), 2:2 Niklas Herrmann (73.), 2:3 Dennis Schug (83.).

Und täglich grüßt das Murmeltier! „Wieder unser Standardergebnis in den letzten Wochen“, gab Planigs Trainer Christoph Schenk zerknirscht zu Protokoll. Dabei lieferten die Grün-Weißen einmal mehr eine Leistung ab, mit der man sich eigentlich drei Punkte verdient gehabt hätte. „Brücken hat schon auch eine offensivstarke Mannschaft, aber wir laufen nach dem 1:0 fünfmal alleine aufs Tor und scheitern kläglich“, schüttelt Schenk den Kopf. „Es ist brutal ärgerlich, aber uns fehlt einfach die nötige Effizienz.“ Torfolge: 1:0 Dennis Mastel (30.), 1:1 Stanislaw Gonscharik (71.).

„Eine super Mannschaftsleistung und ein großer kämpferischer Einsatz“, lobt Guldenbachtals Teammanager Selim Darcan den Auftritt seines Teams beim Tabellenführer. „Wir haben es ganz gut geschafft, den Gegner von unserem Tor wegzuhalten“, blieb den Gästen zugleich aber auch nicht verborgen, dass „Schmittweiler heute irgendwie auch in der Offensive die Zielstrebigkeit hat vermissen lassen“. So ergaben sich für die SGG zwar kaum eigene Gelegenheiten, aber defensiv stand man sicher und entführte einen Punkt. „Hut ab vor dieser Leistung“, sagt Darcan anerkennend.

Im ersten Durchgang machten es die Gäste aus Weinsheim, die ohne zwölf Mann lediglich eine Notelf auf den Platz brachten noch mehr als ordentlich. Am Ende musste Trainer Detlev Christmann aber auch nicht lange um den heißen Brei herumreden: „Idar war spielerisch und läuferisch klar die bessere Mannschaft und uns einfach in allen Belangen überlegen. Das muss man heute auch einfach anerkennen und akzeptieren“, so der Weinsheimer, der den Blick unmittelbar wieder nach vorne richtet. Torfolge: 1:0 Fabian Sagawe (50.), 2:0, 3:0 Maximilian Kuhn (56./65.).

Torfolge: 0:1 Philipp Reichardt (6.), 0:2 Jan Schmidt (23.), 0:3 Andre Weber (82.).

Tor: 1:0 Alex Koch (46.).

Aufrufe: 021.4.2024, 20:30 Uhr
Martin ImruckAutor