
Das ist eine ganz wichtige Personalie für den SV Wenzenbach! Der Tabellenführer der Bezirksliga Süd, der vehement ans Tor zur Landesliga klopft, wird auch nächste Saison von Günter Brandl trainiert. Der 63-jährige Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz hat seinen Vertrag als Cheftrainer in Wenzenbach verlängert – auch im Falle des Nichtaufstiegs. Beide Seiten freuen sich auf die dann dritte gemeinsame Saison.
Matthias Beier aus der Fußball-Abteilungsleitung tut kund: „Wir sind mit der Arbeit von Günter, seinem Team sowie der sportlichen Entwicklung der 1. Mannschaft sehr zufrieden und freuen uns auf die Zukunft!“ Vor zwei Jahren landete der Verein mit der Verpflichtung des ehemaligen Zweitliga-Trainers des SSV Jahn und Co-Trainers des TSV 1860 München einen waschechten Cup. Brandl selbst musste nicht lange überlegen, ehe er den Verantwortlichen sein Ja-Wort gab. Beim SV Wenzenbach gefällt es Brandl, der im positivsten Sinne als Fußballverrückter bezeichnet werden darf. „Bisher haben wir einen guten Weg eingeschlagen und dieser ist noch nicht zu Ende. Bei den Gesprächen ist klar rübergekommen, dass wir gemeinsam bestrebt sind, uns sportlich noch weiterzuentwickeln. Momentan gibt es keine Gründe von zu Bord zu gehen. Im Gegenteil: Alle – die Abteilung, der Verein und die Mannschaft – engagieren sich für eine erfolgreiche Zukunft“, freut sich der Irlbacher auf alles Kommende.
Mit seiner Mannschaft ist Günter Brandl in der aktuellen Saison auf Erfolgskurs. Vor dem Re-Start führt der Vorjahresvierte das Tableau der Bezirksliga Süd mit sechs Punkten Vorsprung an. Erst zwei Saisonspiele gingen verloren und vor allem auf heimischem Geläuf sind die Mannen um Kapitän Andreas Pegoretti eine Macht (9/1/0). Die Titel-Konkurrenz aus Regenstauf und Lappersdorf hat jedoch ein bzw. zwei Spiele weniger bestritten und wird Wenzenbach garantiert nicht zur vorzeitigen Meisterschaft gratulieren wollen.