
Die Landesliga Süd tritt in die entscheidende Phase der Saison ein. Zwischen dem heutigen Donnerstag und Sonntag stehen acht Begegnungen auf dem Programm. An der Spitze liefern sich FSV 63 Luckenwalde und SV Victoria Seelow mit je 64 Punkten ein nervenzerreibendes Duell um die Meisterschaft – und beide treffen auf gefährliche Gegner.
SV Döbern empfängt als Tabellneunter mit 28 Punkten aus 25 Spielen den SV Frankonia Wernsdorf 1919. Döbern – acht Siege, vier Unentschieden, 13 Niederlagen – braucht Punkte, um den Blick nach unten nicht zu riskant werden zu lassen. Im Hinspiel am 21. November 2025 gewann Wernsdorf klar mit 3:0 – eine Hypothek, die Döbern vor eigenem Publikum dringend tilgen will.
Wernsdorf steht auf Rang zwölf mit 25 Punkten aus 26 Spielen – sechs Siege, sieben Unentschieden, 13 Niederlagen. Auch die Gäste stecken im Abstiegskampf und können sich eine weitere Niederlage kaum leisten. Beide Teams wissen: Hier geht es um mehr als drei Punkte.
SV Wacker 09 Ströbitz empfängt als Tabellenin fünfter mit 53 Punkten den FSV Glückauf Brieske/Senftenberg. Wacker hat 16 Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen – eine beeindruckende Bilanz, die den Anspruch auf einen Platz ganz oben unterstreicht. Im Hinspiel am 22. November 2025 trennten sich beide Teams 1:1 – ein Hinweis darauf, dass Brieske/Senftenberg dem Favoriten Widerstand leisten kann.
Brieske/Senftenberg rangiert auf Rang sieben mit 37 Punkten – zehn Siege, sieben Unentschieden, neun Niederlagen. Die Gäste reisen ohne Aufstiegsambitionen an, aber mit der Qualität, um den Hausherren das Leben schwer zu machen. Für Wacker sind drei Punkte Pflicht, will man den Anschluss an die Spitze halten.
Tabellenführer FSV 63 Luckenwalde steht vor einer echten Bewährungsprobe. Mit 64 Punkten und einer Tordifferenz von plus 60 führt Luckenwalde die Tabelle an – punktgleich mit Seelow. Doch der Gegner ist alles andere als eine leichte Aufgabe: VfB Hohenleipisch 1912 steht auf Rang sechs mit 53 Punkten aus nur 25 Spielen – 16 Siege, fünf Unentschieden, vier Niederlagen.
Besonders brisant: Im Hinspiel am 6. April 2026 – also erst vor wenigen Wochen – gewann Hohenleipisch mit 2:0 gegen Luckenwalde. Nun kommt der VfB mit breiter Brust in die Heimstätte des Spitzenreiters. Für Luckenwalde ist ein Heimsieg nahezu Pflicht – eine Niederlage könnte das Titelrennen endgültig zu Gunsten Seelows entscheiden, sollte dieser gleichzeitig punkten.
SG Phönix Wildau 95 empfängt den formstarken VfB 1921 Krieschow. Wildau steht auf Rang elf mit 25 Punkten – sieben Siege, vier Unentschieden, 15 Niederlagen. Die Lage ist angespannt, ein Heimsieg wäre wichtig für die eigene Sicherheit. Im Hinspiel am 21. November 2025 gewann Krieschow mit 2:1.
VfB 1921 Krieschow reist als Tabellenvier ter mit 53 Punkten an – 16 Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen, Tordifferenz plus 38. Krieschow ist in blendender Verfassung und gehört zu den konstantesten Mannschaften der Liga. Wildau muss eine Topleistung abrufen, um gegen diesen Gegner bestehen zu können.
Das Abendspiel des Samstags ist gleichzeitig das Topspiel des gesamten Wochenendes in der Landesliga Süd Brandenburg. SV Victoria Seelow reist als Tabellenzweiter mit 64 Punkten nach Guben – punktgleich mit Spitzenreiter Luckenwalde, aber mit schlechterer Tordifferenz von plus 49 gegenüber plus 60. Jeder Punktverlust könnte im Titelrennen fatal sein.
Der 1. FC Guben empfängt als Tabellendritter mit 58 Punkten und hat damit noch rechnerische Chancen auf ganz oben. Mit 88 erzielten Toren stellt Guben die beste Offensive der gesamten Liga – und will diese Stärke nun gegen Seelow ausspielen. Im Hinspiel am 21. November 2025 gewann Seelow klar mit 3:0. Guben brennt auf Revanche. Für Seelow gilt es, auswärts gegen einen der gefährlichsten Angreifer der Liga die Nerven zu behalten – und die Meisterschaft nicht aus der Hand zu geben.
FC Eisenhüttenstadt empfängt als Tabellenachter mit 34 Punkten den VfB Trebbin. Eisenhüttenstadt hat neun Siege, sieben Unentschieden und zehn Niederlagen – eine solide, aber nicht begeisternde Bilanz. Trebbin steht auf Rang neun mit 30 Punkten – acht Siege, sechs Unentschieden, zwölf Niederlagen. Im Hinspiel am 22. November 2025 trennten sich beide Teams 3:3.
Beide Mannschaften haben den Blick nach unten im Auge und wollen mit einem Sieg Sicherheit gewinnen. Das torreiche Hinspiel lässt eine weitere offene und kampfbetonte Begegnung erwarten.
Das Duell im Tabellenkeller der Landesliga Süd Brandenburg. FC Lauchhammer ist mit sechs Punkten aus 26 Spielen und einem Torverhältnis von 25:102 das schwächste Team der gesamten Liga. Die Situation ist nahezu aussichtslos – bei insgesamt 30 Spieltagen bleiben nur noch vier Partien. FV Erkner 1920 steht auf Rang 13 mit 22 Punkten – sechs Siege, vier Unentschieden, 16 Niederlagen.
Im Hinspiel am 22. November 2025 gewann Erkner klar mit 4:0. Für Lauchhammer ist dieses Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten vielleicht die letzte realistische Chance auf Punkte. Erkner dagegen braucht jeden Zähler, um den eigenen Klassenerhalt endgültig zu sichern.
Den Abschluss des Wochenendes bildet das Kellerduell zwischen SG Großziethen und SV Grün-Weiß Lübben. Großziethen steht auf Rang 14 mit 21 Punkten – fünf Siege, sechs Unentschieden, 15 Niederlagen, Tordifferenz minus 25. SV Grün-Weiß Lübben ist mit vier Punkten aus 26 Spielen und einem verheerenden Torverhältnis von 28:150 tief abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.
Im Hinspiel am 22. November 2025 gewann Lübben überraschend mit 4:3. Für Großziethen ist dieses Heimspiel eine Pflichtaufgabe – ein Sieg würde den Abstand nach unten spürbar vergrößern. Lübben kämpft in einer nahezu ausweglosen Lage um die letzten Ehrentreffer einer außerordentlich schweren Saison.
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